Zitat
auch gerne wissen will 
und das auch. würde mich wirklich sehr interessieren.
Kondenstreifengucker, Flugfritte, Gelbfüsser, Senftube = Malinois
Ist übrigens nicht abwertend gemeint, neben und mit mir laufen schließlich Kohlenkästen.
Wenn es heißt, so oder gar nicht, dann habe ich Zeit. Am Ende des Trainigstages, gerne auch nach dem SD, man möchte ja nicht stören wird der Platz schon frei sein.
Zu Gruppenveranstaltungen betrete ich einen Hundeplatz eh nicht.
Also Training zu mehreren ist natürlich sinnvoll und auch vollkommen ok, aber eben nur, wenn es so abläuft, dass jeder an seinen aktuellen Schwerpunkten arbeiten kann und (das ist mir besonders wichtig) eine Übung beginnen und bestätigen kann, wann er möchte.
Von diesen Gruppenstunden, die für Erziehungprobleme oder für Einsteiger in der UO angeboten werden, halte ich gar nichts. Das hat ganz viele Gründe:
-die Übungszeit ist zu lang
-mit dem "Zwang" jetzt machen alle "Sitz" kann man die ganze Übung nie punktgenau angehen, warum soll ich ausgerechnet setzt meinen Hund sitzen lassen, wenn er doch grad woanderhin schaut?
-Pöbler und sonstige Problemhunde werden massiven Reizen ausgesetzt, aber der Grundgehorsam fehlt. Da liegt dann Rucken nah, denn Hund und Halter sind überfordert.
-weder hund noch Halter kennen die korrekte Ausführung der Übungen, man wurschtelt sich so durch.
-lässt man die Übungen einzeln machen, stehen sich alle die Beine in den Bauch, bei den Hunden, aber auch bei den Halter lässt die Konzentration nach.
Wenn ich arbeite, halte ich es so:
-Anfänger und Junghunde gehen zuerst allein auf den Platz. Dann herrscht wenig Ablenkung und man ist ständig dabei. So hat man auch die Chance zu sehen, wie ein team am Besten arbeiten kann, denn Leckerlie oder Beißwurst sind keine Allheilmittel.
-Wenn die Grundzüge sitzen, dann kann ein Hund abliegen und der andere wird "gecoacht".
-Wenn die Leinenführigkeit sicher ist, dann haben sich alle akklimatisiert und sind mittlerweile entspannt. Dann kann man in Gruppen auf den Platz gehen, jeder macht, was bereits gut klappt, für Neues hat er die ungeteilte Aufmerksamkeit. Dann ist die Konzentrationsfähigkeit bei Hund und Halter auch schon deutlich besser.
-Alltagsprobleme kann man dann "nebenher" angehen, dazu gehört aber z.B. bei Leinenpöblern auch, dass man den Platz verlässt und das auch draußen trainiert, wenn es auf dem Platz klappt.
EDIT: Ich lasse jeden ohne Leine arbeiten und erst wenn das geht, kommt die Leine dran.
Ziel ist bei mir immer, dass sich eine freie, gleichberechtigte Gruppenarbeit bildet, wo jeder sich bei jedem Rat holen kann und jeder ein Auge auf den anderen hat. Dazu kommen Gespräche vorher und nachher.
Das lag mir noch auf dem Herzen. Und natürlich ist das nicht der "Allein-seeligmachende-Weg", sondern meine persönliche Vorliebe.
LG
das Schnauzermädel