Beiträge von schnauzermädel

    Ich habe anzubieten:

    Riesenschnauzerhündin
    67cm Schulterhöhe
    5 Jahre alt
    36kg

    Riesenschnauzerrüde
    68cm Schulterhöhe
    4 Jahre
    45kg (zur Ausstellungskondition würden noch 5kg fehlen, aber das geht zu sehr auf die Knochen)

    Riesenschnauzerhündin
    66cm Schulterhöhe
    9 Jahre
    45kg ohne dick zu sein

    AmStaff-Hündin
    5 Jahre
    42 cm Schulterhöhe
    24kg (sehr muskulös, jedes kg mehr wäre aber Fett)

    Ich finde, insbesondere im Vergleich zu den typischen SOKA-Werten, Bibo nun auch mehr als gut dabei und bei der krankengeschichte sollte der Hund doch eher etwas zu leicht sein, oder :???: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat


    Wie hältst du das aus? Wie kannst du Spaß an deinem Hobby haben, wenn du fast nur sowas :ua_angry: kriegst?


    Das ist toll wie du das machst, und du hast die Unzulänglichkeiten der Gruppenübungen auch genau so beschrieben, wie ich das sehe.
    Ein Anfänger, bzw. ein neuer auf dem Platz kann sich aber nicht das Recht herausnehmen, selbstständig zu trainieren. Hab ich jedenfalls so noch nicht gehört. Das dürfen nur alteingesessene. :ka: Und was soll das überhaupt bringen? Kann man doch genausogut dann auch zu Hause auf der Wiese tun.

    Was ist ein Erdölterrier? :schiefguck:

    Alina, ich habe ein dickes Fell bekommen.
    Das ist eine Frage der Entwicklung. Da ich der Meinung war, dass ich mit einem SOKA zur heißesten Zeit der Verordnungswut VPG machen möchte, musste ich viel allein arbeiten, schief geguckt wurde sowieso.
    Da hat sich meine Haltung grundsätzlich geändert. Jetzt stehe ich auf dem Standpunkt, das ich das selbst bestimme und habe das entsprechende Auftreten.
    Mittlerweile fahre ich selbstverständlich auf einen neuen Platz, sage "Hallo", organisiere mir einen Kaffee und frage, wann ich trainieren kann. Nebenbei finde ich heraus, ob ich irgendeinen Traingsbeitrag leisten soll, weil ich ja an einer Mitgliedschaft nicht interessiert bin. Das geht reibungslos :lachtot: , du musst nur dreist sein.

    Ich mache das Ganze einfach deshalb, weil ich diesen Sport mit meinen Hunden total faszinierend finde. Ich möchte nicht darauf verzichten, nur weil der Sport einen schlechten Ruf hat oder weil ein Platz nebenan doof ist.
    Sicherlich trainiere ich viel auf der Wiese, aber ich habe keine A-Wand und keine Hürde im Garten, Verstecke zum Revieren fehlen mir auch. Außerdem brauche ich für den Schutzdienst einen Helfer, also brauche ich Hundeplätze.

    Erdölterrier = Airedale

    Frauen sind übrigens nicht besser als Männer, Gewalt in der Hundeausbildung ist nicht geschlechtsspezifisch. Männer haben eher mal ein Problem damit sich beim Spielen zum Affen zu machen, aber die lernen das meist schneller, als die Frauen, die sich nicht schmutzig machen wollen oder Angst um ihre Nägel haben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    auch gerne wissen will :D

    und das auch. würde mich wirklich sehr interessieren.

    Kondenstreifengucker, Flugfritte, Gelbfüsser, Senftube = Malinois
    Ist übrigens nicht abwertend gemeint, neben und mit mir laufen schließlich Kohlenkästen.


    Wenn es heißt, so oder gar nicht, dann habe ich Zeit. Am Ende des Trainigstages, gerne auch nach dem SD, man möchte ja nicht stören wird der Platz schon frei sein.
    Zu Gruppenveranstaltungen betrete ich einen Hundeplatz eh nicht.
    Also Training zu mehreren ist natürlich sinnvoll und auch vollkommen ok, aber eben nur, wenn es so abläuft, dass jeder an seinen aktuellen Schwerpunkten arbeiten kann und (das ist mir besonders wichtig) eine Übung beginnen und bestätigen kann, wann er möchte.

    Von diesen Gruppenstunden, die für Erziehungprobleme oder für Einsteiger in der UO angeboten werden, halte ich gar nichts. Das hat ganz viele Gründe:
    -die Übungszeit ist zu lang
    -mit dem "Zwang" jetzt machen alle "Sitz" kann man die ganze Übung nie punktgenau angehen, warum soll ich ausgerechnet setzt meinen Hund sitzen lassen, wenn er doch grad woanderhin schaut?
    -Pöbler und sonstige Problemhunde werden massiven Reizen ausgesetzt, aber der Grundgehorsam fehlt. Da liegt dann Rucken nah, denn Hund und Halter sind überfordert.
    -weder hund noch Halter kennen die korrekte Ausführung der Übungen, man wurschtelt sich so durch.
    -lässt man die Übungen einzeln machen, stehen sich alle die Beine in den Bauch, bei den Hunden, aber auch bei den Halter lässt die Konzentration nach.

    Wenn ich arbeite, halte ich es so:
    -Anfänger und Junghunde gehen zuerst allein auf den Platz. Dann herrscht wenig Ablenkung und man ist ständig dabei. So hat man auch die Chance zu sehen, wie ein team am Besten arbeiten kann, denn Leckerlie oder Beißwurst sind keine Allheilmittel.
    -Wenn die Grundzüge sitzen, dann kann ein Hund abliegen und der andere wird "gecoacht".
    -Wenn die Leinenführigkeit sicher ist, dann haben sich alle akklimatisiert und sind mittlerweile entspannt. Dann kann man in Gruppen auf den Platz gehen, jeder macht, was bereits gut klappt, für Neues hat er die ungeteilte Aufmerksamkeit. Dann ist die Konzentrationsfähigkeit bei Hund und Halter auch schon deutlich besser.
    -Alltagsprobleme kann man dann "nebenher" angehen, dazu gehört aber z.B. bei Leinenpöblern auch, dass man den Platz verlässt und das auch draußen trainiert, wenn es auf dem Platz klappt.

    EDIT: Ich lasse jeden ohne Leine arbeiten und erst wenn das geht, kommt die Leine dran.
    Ziel ist bei mir immer, dass sich eine freie, gleichberechtigte Gruppenarbeit bildet, wo jeder sich bei jedem Rat holen kann und jeder ein Auge auf den anderen hat. Dazu kommen Gespräche vorher und nachher.
    Das lag mir noch auf dem Herzen. Und natürlich ist das nicht der "Allein-seeligmachende-Weg", sondern meine persönliche Vorliebe.

    LG
    das Schnauzermädel

    Was ist denn jetzt an nem Erdölterrier falsch :???: .
    Hier sieht man die ja leider auch nur sehr selten und im Sport noch seltener, trotzdem schleicht sich immer mal wieder einer auf die großen Veranstaltungen. DAS spricht bei der geringen Anzahl an Hunden, mit denen das versucht wird, doch nur FÜR die Rasse.
    Aber mittlerweile sieht man ja nur noch diese kondenstreifenguckenden Flugfritten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Also dann musst Du in "real live" ganz anders rueberkommen als im Forum....was issen an Dir nicht "likeable" ?

    :lachtot:
    Ich bin beratungsresistent und das ist gut so!

    Das fängt mit dem Drama an, dass ich die (fast) gesamte UO von Anfang an ohne Leine aufbaue. DAS ist FREVEL. Der Hund hat immer eine Langleine zu tragen, außer in der Prüfung. Komme ich neu auf einen Platz, darf ich meist immer ganz allein trainieren, weil der Hund ja nicht "gesichert" ist und alles gafft am Zaun :lachtot: . Mit der Zeit wirds dann immer voller AUF dem Platz, das findet dann aber der Ausbildungswart bescheiden.

    Ich lasse meine Hund auf dem Platz spielen, ich laufe kein Schema, DAS geht auch mal gar nicht. Hund muss schließlich wissen, dass und was er arbeiten MUSS. So ein Hund, der arbeiten WILL, das ist kein ernsthafter Hund. Ok, das relativiert sich dann im SD :lol: .
    Auf einem Hochzuchtplatz bekomme ich genauso wenig einen Prüfungsplatz wie ein Mensch mit Leistungs-DSH.
    Riesenschnauzer haben in vielen Regionen ja leider leider keinen Ruf als ernstzunehmende Gebrauchshunde mehr und daher ist es ganz schlimm, wenn die besser laufen als der Gebrauchshund Nr. 1.
    Es ist immer interessant. Bei den Boxern und den Rottis ist man meist sehr aufgeschlossen. Bei den Malis weht eh ein anderer Wind, da darf man auch leben. Im PSK ist man daheim, da ist es entweder sehr nett oder sehr "interessant". Aber am "lustigsten" ist es im SV, da gibt es neben wirklich guten OGs wirklich absolute Knaller. Bei den reinen "Sportplätzen ohne Rassebindung" ist es ähnlich. Das ist aber nur mein persönlicher Erfahrungshorizont, das sollte man nicht verallgemeinern.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Danke Dir Lisa, fürs Daumendrücken, obwohl Ihr gerade selbst Sorgen wegen Sam habt :-/

    Ein Plattenepithelkarzinom könnte es wirklich sein, Noora. Die Aussichten bei einem Hund scheinen recht gut zu sein. Keine Ahnung, wie lange Brandy das schon hat. Seine Besitzerin hat ihn vor 3 Jahren (kein Schreibfehler) im Tierheim zur Pflege abgegeben, ihn seither nie besucht, aber die Kosten für Unterbringung und Futter getragen. Jetzt ist ihr eingefallen, dass sie ihn nicht mehr möchte und auch nicht mehr für ihn zahlen will. Und als er nun gecheckt wurde, um in die Vermittlung zu gehen, fiel dieses Geschwür auf.

    Mal sehen, in den nächsten Tagen wissen wir mehr und ich wünsche mir sehr, dass es behandelt werden kann.

    Viele Grüße

    Doris

    Dem Hundi alles Gute!

    Aber ich finde es immer wieder faszinierend, was in manchen THs gar nicht oder erst sehr spät bemerkt wird :zensur: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Ich kenne noch nicht mal 12 Vereine. :D ....der einzige Verein in dem ich mehr oder weniger regelmaessig verkehre gehoert dem Zuechter meiner Emma...und mit dessen Trainingsmethoden komm' ich gut klar, von daher kommt es zu gar keinem Gewissenskonflikt oder Handlungsbedarf.

    Und eine Tour durch die USA zu starten um in anderen Vereinen eventuelle Misstaende aufzuklaeren.....dafuer fehlt mir die Zeit. :D

    Ich bin ja nun zugegebenermaßen nicht selbstlos unterwegs.
    Ich brauche unterschiedliche Plätz und unterschiedliche Helfer, damit meine Hunde das kennen. Sonst bliebe mir ja nur die Frühjahrs-/Herbstprüfung des eigenen Vereins, so sammelt man keine Qualis und bekommt man es doch wundersamerweise hin, bekommt man spätestens im ersten Stadion ein Problem.
    Aber wenn man grad dabei ist, kann man das auch gleich miterledigen :D . Die Leute müssen mich ja nicht mögen, tun sie meist eh nicht, ich habe ja auf fast jedem Platz die falsche Rasse und dann laufen die auch noch :lachtot: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Es fehlen den meisten 2 Einsichten:

    1. Die von den "Großen" propagierten Zwangsmethoden sind zu 95% nur dazu da Ausbildungsfehler zu korrigieren.

    2. Einen korrekt ausgebildeten Hund braucht man nicht "abzusichern".

    LG
    das Schnauzermädel

    :D Ich bin auch nur Mitglied in einemVerein, denn die Mitgliedschaft brauche ich für Prüfungen, ABER ich trainiere regelmäßig bei 12 Vereinen.
    Dort ändert man etwas, wenn man die Mitglieder unterstützt etwas zu ändern ;) . Man kann es aus der Position heraus sogar sehr gut, denn man möchte kein Amt und sägt an einem Stuhl. Daher bleibt man recht unbehelligt.
    Und wenn die Punkte nicht mehr stimmen, dann werden auch die absoluten Hardliner interessiert. Auch als Außenstehender kann man in vielen Vereinen die Richterwahl beeinflussen, also das Ergebnis von "gezwungenen" Hunden :D .

    LG
    das Schnauzermädel