Zitat
ja das werde ich auf jeden fall tun, mit der Tierärztin noch einmal reden. Ich werd nächste Woche gemeinsam mit dem Hund noch einmal zu ihr fahren. Auch wenn sie eigentlich gesagt hat, sie müsste ihn nicht mehr untersuchen. Aber ich kann doch nicht die Entscheidung treffen ihn einzuschläfern wenn er nicht mal mehr "jetzt direkt davor" untersucht wurde! Vielleicht liegt es ja echt nur an den Tabletten!?
So hart es klingt, die Entscheidung müsst ihr treffen.
Grade bei solchen Krankheitsverläufen, wo der Hund langsam abbaut und eben mehr oder weniger Schmerzen leidet, kann das ein TA erst dann beurteilen, wenn es eigentlich schon zu spät ist.
Wirklich beurteilen können es nur die Menschen, die den Hund kennen.
Ich weiß, dass ist ein ganz schreckliches Gefühl und eine unglaubliche Verantwortung. Aber es ist der letzte Dienst, den man seinem treuen Freund erweisen kann/muss.
Nächtliche Unruhe kann von den Medikamenten kommen, da sollte man mal einen anderen Wirkstoff versuchen, es gibt zum Glück mittlerweile auch für Tiere einiges. Schmerzen können auch dafür verantwortlich sein, dann sollte man die Dosis anpassen lassen oder auf ein stärkeres Präparat ausweichen. Ausnahmsweise sind Langzeitschäden hier ja kein problem, denn es geht um die letzte Zeit des Hundes. Schmerzfrei hat manch kranker Hund noch viel Lebensqualität. Es kann auch einfach eine Altererscheinung sein, manche alten Hunde werden unruhig und wandern viel, hier hilft evtl. Karsivan, das die Hirndurchblutung anregt. Man sollte also auf jeden Fall das Gespräch mit dem TA suchen.
Allgemein kann man sagen, wenn der Hund sich nicht mehr freut, wenn man wiederkommt, schlecht frisst, nicht Gassi gehen möchte, dann ist es soweit. Aber tatsächlich merkt man es einfach, Hund wird es mit seinen Blicken sagen.
Ich wünsche euch viel Kraft und wunderschöne gemeinsame Momente für die nächste Zeit!
Mitfühlende Grüße
das Schnauzermädel