Beiträge von schnauzermädel

    Ich nutze selbst das Scalibor ;) .
    Man sollte sich nur immer bewusst machen, dass die üblichen Mittel auch Nebenwirkungen haben und sollte sich dann eben für das Mittel entscheiden, das für einen persönlich die beste Kosten-/Nutzenrechnung was Wirkung und Nebenwirkungen angeht, hat.
    Auch natürlich Mittel wie Teebaumöl können schwere Nebenwirkungen haben.
    Man muss sich einfach entscheiden. Wenn man z.B. gewährleisten kann, dass man jede Zecke innerhalb von wenigen Stunden findet und entfernt, dann ist ein Ansteckunsgrisiko von fats Null gegeben. Aber dazu gehört der passende Hund und viel Disziplin beim Halter.
    Ich habe Hunde mit ungünstigem Haarkleid und oft wenig Zeit, also nutze ich Chemie, aber ich bin mit eben der Nebenwirkungen bewusst.

    LG
    das Schnauzermädel

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    Ich persönlich würde von Frontline abraten, da es ein Nervengift ist und in geringer Dosis in die Blutlaufbahn des Hundes gelangt. Durch Frontline wurden schon epileptische Anfälle ausgelöst.

    Ich schwöre auf Scalibor Hundehalsband. Man kann es zum Schwimmen abnehmen ohne dass es an Wirkung verliert und unser Hund hat damit keine einzige Zecke gehabt. Man muss natürlich 1 - 2 Wochen Wirkungszeit am Anfang einrechnen.

    Scalibor ist auch ein Gift, es lagert sich auf Dauer nicht nur im Hautfett ab ;) .
    Aber auch das Chrysamthemengift also Phyretrine sind für Warmblüter giftig. Phyretrum oder chem. abgewandelte Formen sind in vielen Insektenvertilgungsmitteln und die Warnhinweise in Bezug auf Warmblüter sind ernstzunehmen. Diese ganzen Mittel haben eben neben der Wirkung auch Nebenwirkungen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Nutze ortsgebundenes Lernen möchte ich noch anfügen, also ein bestimmter Platz daheim, ein bestimmter Platz auf dem Spaziergang und eben den Abkageplatz auf dem Hundeplatz.
    Sichere den Hund immer durch eine Leine, das kannst du in BH bestens nutzen. Im Training lässt du die Führeine fallen und er hört das Klicken der Sicherungsleine. In der Prüfung lass die Führleine beim Ableinen ebenso klicken ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

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    Danke für die Hilfe, aber so wie es aussieht muss geschnitten werden.

    Vulno-Plant verwenden wir seit 6 Monaten, Ohrverbände und alles schüttelt er weg (er schüttelt bis seine Ohren wieder frei sind).

    Dann hoffe ich, dass wir mit "Karsivan" nach der OP das Wiederkehren verhindern können.

    Danke nochmal

    Hydrokolloidpflaster habt ihr durch?
    Wichtig ist es, dass ihr dem Hund das Abschütteln verbietet, denn das Problem wird wahrscheinlich wiederkommen, das ist die schlechte Nachricht.
    Je nach Ohrform hilft ein unter dem Kinn durch Zusammenkleben oder ein Nylonstrumpfabschnitt über dem Kopf. Nur als Tip für später.

    Alles Gute und gute Besserung für den Wauz, die OP ist nicht so schlimm, wenn er die ersten Tage Schmerzmittel bekommt und darauf würde ich bestehen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Also nachdem ich oben schon einen Übersichtslink angefügt habe, dann hier die weiteren Erkenntnisse:

    Ohrmilben sollten ausgeschlossen werden.
    Hautmilben sollten ebenfalls bekämpft werden, da soll eine einmalige Gabe einer doppelten Menge Stronghold helfen, da muss aber der TA ganz genau nachsehen und entscheiden.
    Vulno-Plant als Salbe oder Spray und das Ruhigstellen der Ohren durch Kleben soll die besten Ergebnisse bringen. Dazu vorbeugende Pflege der gefährdeten Stellen bei Kälte.
    Wenn gar nichts hilft, dann muss geschnitten werden, das heißt aber nicht, dass es nicht wiederkommt, leider.

    Alles Gute!

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich weiß, dass es eine häufige Erkrankung bei den Pinschern (die ja mit den Schnauzern in einem Verein sind) ist, bei meinen Hunden hatte ich das, Gott sei Dank, noch nie, ab und an bekommen das auch Schnauzer.
    Ich habe nur mitbekommen, das Tapen, bestimmte Salben und das Fixieren der Ohren hilft, weil es beim Schütteln durch den steigenden Blutdruck in den Ohrspitzen wieder aufbricht. Besondere Pflege ist wohl auch bei Kälte nötig, da es sonst von vorn losgeht.
    Ich darf das hier nicht verlinken, deshalb gehe ich mal für dich suchen, dauert einen Moment ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    EDIT: Hier mal eine erste Zusammenfassung: http://www.stallwache.de/Ohren.html

    Zitat

    schnauzermädel wer hat es dir so beigebracht, wie du es handhabst? Wo findet man so jemanden, der sich im Schutzhundbereich auskennt, und der es nicht nach der traditionellen Art handhabt?

    Mein Wissen in dem Bereich ist gesammelt. Genügend Menschen, die in vielen Punkten traditionell arbeiten, haben an zumindest einer Stelle einen anderen Ansatz, den kann man übernehmen. So findet man für viele Ausbildungsteile einen neuen Ansatz.
    Dann habe ich einiges einfach selbst herausgefunden. Man sieht, wie gearbeitet wird, dann sieht man die entstehenden Fehler und deren Korrektur und dann kommt das lange Grübeln :D . Was soll der Hund lernen? Wie kann ich es dem Hund hundegerecht vermitteln? Wie vermeidet man Fehler? So bekommt man dann neue Ideen.

    Wenn man einen Helfer findet, der gut ist und dem man vertraut, dann kann man ihm die neue Idee als Versuch am eigenen Hund oder bei einem Hund, wo "Hopfen und Malz" verloren ist, versuchen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ähm, hat er evtl. eine Ohrrandnekrose?
    Das kann man ohne Kupieren behandeln. Es ist langwierig, es kommt öfter mal wieder, aber es ist behandelbar.

    Ansonsten wird dein TA die Schnittstellen vernähen, es muss ja zum Glück kein ideales Ergebnis werden, dann heilt so etwas in ca. 14 Tagen ab. Die erste Zeit ist sehr schmerzhaft, aber dafür gibt es Medis.

    LG
    das Schnauzermädel