Beiträge von schnauzermädel

    Ähm, ich dachte, es sollte ohne Tele und Stachel sein? :???: Dildei passt da dann ja nicht so ganz ins Schema. Das Dildei immer also so sanft verkauft wird, sorgt dafür, dass mind. 1/3 der Seminarteilnehmer nach dem ersten Tag abreisen.

    @onyxl
    Warum eigentlich immer die anderen?
    Ich wünsche mir klare Regeln, die den Sport und die Zuchtauslese weiterbringen. Vor allem nicht immer mehr Vereinfachungen, lieber eine leichtere 1 und eine deutlich anspruchsvollere 3.
    Aber an ganz vielen Punkten können die Verbände nicht alles tun, da ist Eigeninitiative gefragt.
    Ausbildungswarte und Helfer, die ich kenne und schätze, arbeiten eigentlich alle in Trainingsgruppen zusammen und bilden sich so weiter.
    Als Ortsgruppe kann man einen erfolgreichen Hundesportler der Region zum Training einladen, die kommen meist gern, wissen sehr viel, geben es weiter und kosten fast nichts. Ein DVG-Landessieger hat auch massig Anregungen parat.
    Generell lohnen sich Trainingstreffen, die sich in fast jedem Verein organisieren lassen.
    Es müssen nicht immer die teuren Seminare sein, es gehen auch ganz tolle Treffen auch verschiedenen Hundeplätzen an längeren Wochenenden mit Wohnwagen und Zelt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Och, Augen zu und durch :D .
    Ich arbeite meine Hunde dual, so sie denn dazu geeignet sind. Und VPG ist sowas von langweilig gegen die PHs in der KNPV :D .
    Das weiß der Hund übrigens wirklich nicht, wo der Helfer steht und die typische Triebförderung, die wir hier haben, kann man vergessen, dann bekommt man Probleme an anders Stellen.
    Dazu muss der Hund viel selbstständiger arbeiten, man lässt ihn oft allein machen.
    Aber diese Art der Arbeit ist in D ja leider fast nirgendwo möglich, meist gilt es ja als "gefährlich".

    LG
    das Schnauzermädel

    Warum sollte es explizit erwähnt werden?

    Die meisten Tierkliniken sparen sich den schwierigen Ausdruck, aber es gibt genügend Praxen, die Tierklinik auf dem Schild stehen haben und eben keine sind.
    Wenn man etwas dagegen unternehmen könnte, dann hätten es die anderen TAs längst getan ;) .
    Und wenn du dir die Internetauftritte der meisten Kliniken, die eben echte sind, anschaust, oder dort auf die Schilder siehst, dann steht dort "Tierärztliche Klinik" ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn du aber entsprechend viel und lang fährtest, dann wird es irgendwann sehr wichtig, dass der Hund unbedingt ans Ende möchte, ansonsten wird er nämlich durchaus von seiner Ermüdung ausgebremst. Wenn Hund von selbst irgendeiner Spur folgt, dann verfolgt er auch ein Ziel.


    LG
    das Schnauzermädel

    Also in D findest du über diese Vereine Züchter: http://www.vdh.de/zuechtersuche/…rasse2=Shih+Tzu

    Unten stehen Züchter, die die VDH-Züchterplakette beantragt haben, die müssen nicht besser als welche ohne Plakette in den beiden Vereinen. Anschauen muss man sich die jeweiligen Züchter immer sehr gut.

    In der Schweiz wird diese Rasse vom "Schweizerischer Zwerghunde Club" SZC, der der "Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft" SKG an geschlossen ist, das ist sozusagen der "Schweizer VDH". Dort wird man dir ebenfalls Züchter nennen können.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn es nach mir ginge, dann würde das ganze System überarbeitet, weg von der starren PO mit Ritualen, die es ermöglichen Trieb zu machen ohne Ende und dann gezielte Blockaden zu setzen. Variables Arbeiten sollte her, warum z.B. immer ein Anbiss bei der "langen Flucht"? Bewiesen wird da gar nichts, es ist nur spektakulär und verletzungsträchtig. Wie wäre es mit variablem Abruf?
    Warum das schematische Revieren? Hund und HF könneten einfach nicht wissen, wo der Helfer steht, der Hund kann anders revieren als bisher.

    Und warum darf jeder, der sich nicht wehrt, einen Ärmel tragen? Keine Helfer ohne Helferschein mehr, neue Helfer müssten bis zum Helferschein von einem erfahrenen Helfer begleitet werden.

    Mach doch mal ein neues Thema zum "Absichern" ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Wie das bei deinem Hund aussieht, kannst natürlich nur die zusammen mit deinem TA beurteilen.
    Aber mit der Balance und engen Kurven gibt es gar keine Probleme, einzig etwas problematisch ist nur die erste zeit, bis sich die plötzlich freiliegende Haut an die ungewohnte Belastung gewöhnt hat.

    Ich schreibe dir mal, wie das bei meiner Hündin war, da liegt es jetzt ein gutes Jahr zurück. Alles andere ist schon Jahre her.
    Morgens ging meine Maus ganz normal Pipi machen.
    Mittags fiel mir auf, dass sie nicht von meinem Platz auf dem Sofa aufstand, als ich mich setzen wollte. Das war ungewöhnlich, also schaute ich sie mir sofort an.
    Ein Vorderbein war bis zum Ellbogen dick angeschwollen, die Pfote war eine Pranke, die Zwischenzehenbereiche waren aufgeplatzt. Wie gesagt, das war nur 4 Stunden nach dem letzten Gassigang, der vollkommen normal war. Die Maus konnte kaum laufen, sie hatte Fieber.
    Nach der Mittagspause hatten wir den ersten Termin beim TA. Eine Verletzung war nicht zu sehen, Maus bekam Schmerzmittel, einen Verband mit Zugsalbe und ein Breitbandantibiotikum.
    Am nächsten Tag ging es der Maus deutlich besser. Das Bein war abgeschollen, aber eine Zehe blieb dick. Die Zugsalbe hatte nichts bewirkt. Es wurde geröngt, aber das Bild war vollkommen unauffällig.
    Also weiter Salbenverband, Antibotikum und Schmerzmittel.
    Am 5. Tag entstand an dem dicken Zeh ein kleines eiterndes Loch. Wir nahmen eine tiefen Abstrich und es wurde ein Antibiogramm angelegt.
    Das Antibiotikum war zwar wirksam, aber wir wechselten auf ein wirksameres.
    Die Eiterlöcher nahmen zu, die Kralle wurde hohl und eitrig.
    Röntgenbilder blieben unauffällig.
    Der Hund bekam wieder viel stärkere Schmerzen.
    Nach 2 Wochen ging ich ohne Hund zum TA und vereinbarte die Amputation für den nächsten Tag. Der TA war überrascht, er wollte eher nur die Kralle ziehen. Das lehnte ich ab, solche Verläufe sind bei meiner Rasse oft Krebs, daher wollte ich keine Gewebeverletzungen, sondern einen Schnitt im Gesunden.
    Am nächsten Tag wurde hoch amputiert, damit kein Stumpf bleibt, mit dem der Hund hängenbleiben kann und damit, falls es ein Tumor ist, der Anstand möglichst groß ist.
    Den Resttag nach der OP überstand die Maus dank starker Schmerzmittel problemlos.
    Am nächsten Tag wurde es bereits schwierig die Maus ruhigzuhalten, sie sprang über den Beistelltisch von Couch zu Couch :roll: .
    Nach einer knappen Woche kam das Ergebnis des Pathologen, aber die Entzündung war so weit fortgeschritten, dass die Amputation Mittel der Wahl war, es war kein Krebs.
    ich war so erleichter, dass ich richtig gehandelt hatte. ich hatte den zeh nach der Amputation zwar gesehen, er bestand im gesamten Ballenbereich nur aus Haut, Knochen und Eiter, ein Fremdkörper war nicht drin, aber trotzdem habe ich gezweifelt.
    Nach dem Fädenziehen habe ich die Maus auf dem Heimweg erstmal mit Schuh auf einer Hundewiese laufen lassen.
    Danach war alles normal, ich musste eben nur den Schuh langsam abbauen, weil sie sich sonst wundlief.

    Was man bei deinem Hund nun idealerweise macht, kann ich dir auch nicht sagen.
    Aber wie verletzungsträchtig wird ein Zeh ohne Ballen?
    Bleibt das Gelenk beweglich, oder wird der zeh evtl. durch eine Entzündung steif?
    Wie eingeschränkt ist der Hund jetzt, wie lange dauert die Heilung, wenn man den Zeh erhält?
    All das würde ich in Absprache mit dem TA abwägen und dann entscheiden.
    Ihr macht das bestimmt für euren Fall genau richtig!

    LG
    das Schnauzermädel

    Klar kann man das :D .

    Das ist auch normale Weg der meisten Züchter. Man steht ja nicht morgens auf und denkt: Och, ich glaube, ich züchte mal Hunde. ;)

    Meist geht es so:
    Man kauft irgendwann den ersten Hund einer Rasse. Man tritt in den entsprechenden Verein ein und hält sich regelmäßig in der Ortsgruppe auf. Man lernt immer mehr über die Hunde, man stellt aus und macht -je nach Rasse- auch Sport.
    Dann wächst langsam der Wunsch auch zu züchten, also lernt man noch mehr, jetzt eben aus diesem Bereich. Man sucht sich einen geeigneten Wurf um eine zukünftige Basis für die eigene Zucht zu finden.
    Dann kauft man den gewünschten Welpen.
    Zieht ihn sorgsam auf und arbeitet alle Voraussetzungen ab, die man erfüllen muss, damit die Hündin die Zuchtzulassung bekommt. Wenn man Glück hat, dann ist die Hündin gesund, schön genug und hat das passende Wesen.
    Dann meldet man seinen Zwinger an.
    Erfüllt man auch dort alle Voraussetzungen, dann wird der Zwinger vom Verein genehmigt.
    Dann kann man, wenn man den passenden Rüden gefunden hat, in der nächsten Hitze der Hündin loslegen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso, für die Anwender ist dieser Weg bewährt, denn irgendwie hat man bestanden, mit einem unverwüstlichen, guten Hund sogar mit vernünftigen Punkten. Außerdem sollte man bedenken, was vor gar nicht so vielen Jahren eine freudige UO war :hust: .

    Zitat


    m Übrigen: Der einzige, der bei meinem Hund Zwang ausübt, bin ich. Sollte der Helfer auf die Idee kommen, eigenmächtig in die Erziehung einzugreifen, könnte es passieren, daß ich mal Zwang am Helfer ausübe.


    Dann ist es aber für den Hund bereits zu spät, daher Augen auf bei der Helferwahl.

    Zitat

    Und noch ein Thema, über das man zumindest gesprochen haben sollte: Stachelwürger haben in der UO nix zu suchen. Deren einzige Berechtigung liegt bestenfalls in der Triebförderung beim Schutzdienst. Also nicht, um mit Schmerzen unerwünschten Verhalten zu unterbinden, sondern lediglich um mit geziehlt gesetzten Druckreizen das Agressionsverhalten am Helfer zu steigern. Tele-Geräte in der UO sind zur Korrektur unerwünschten Verhaltens absolut TABU!!!!!!!!!!!!!! Sie sind geeignet, um in extrem niederfrequenten Bereichen weit unterhalb der Schmerzgrenze durch eine Aktivierung des lymbhischen Systems erwünschtes Verhalten zu verstärken!


    Wen du im SD an manchen Stellen nichts gegen den Einsatz von Stachel oder Tele hast, warum lehnst du es dann in der UO ab?
    Aktivieren mit Stachel geht auch in dieser Sparte und wird durchaus erfolgreich eingesetzt.

    Raiser und Co. haben sehr viel zur modernen Hundeausbildung im Bereich VPG beigetragen, aber mich stört dann doch immer der "Rückgriff" auf die alte Schule "Der Hund muss abgesichert werden". Und da fehlt mit dann die Erklärung. Warum muss ich einen sauber aufgebauten Hund absichern? Warum sollte ein Hund, der gelernt hat, dass es nur einen Weg zur Bestätigung gibt, plötzlich in der Prüfung etwas anderes tun?

    Und auch den ganzen Komplex der Triebsteigerung und Wehrtriebförderung sehe ich mit Bauchschmerzen.
    Nimmt man VPG als Zuchtauslese für Gebrauchshunde (das ist ja noch so), dann leidet darunter die Qualität der Hunde. Mittlerweile bleibt einem als Züchter ja schon nichts mehr anderes übrig als mit einem eigenen Helfer die potentiellen Deckrüden zu überprüfen, damit man sieht, was sie tatsächlich mitbringen.
    Wenn man sich das ganze als Sport ansieht, dann sind die meisten HF, Ausbildungswarte und Helfer auf den zahlreichen Plätzen kaum in der Lage einen Hund vernünftig auszubilden, weil das Wissen über Lernverhalten und angepasste Methoden gleich Null ist. Aber dank Büchern und Video wird versucht "modern" zu sein.
    Eine vernünftige Regelung, was die Ausbildung der Ausbilder betrifft und die regelmäßige Pflicht zur Fortbildung bei angemessenen Schulungsangeboten fehlt leider bisher gänzlich.

    LG
    das Schnauzermädel