Beiträge von schnauzermädel

    Die Zuchtordnungen sagen wenig über die Haltungsanforderungen bei den einzelnen Vereinen und die Mindestanforderungen in der Tierschutz-Hundeverordnung eigentlich auch.
    Man kann auch nicht sagen, nur weil ein Züchter diese Vorgaben erfüllt, ist es dort empfehlenswert.
    Zu einer guten Zucht gehört so viel mehr als nur die Bedingungen, die die Welpen vorfinden. Auch der Umgang, die Auswahl der Zuchttiere, die Häufigkeit der Belegung und vieles mehr sind ganz wichtig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich bevorzuge es einfach, wenn die Welpen lange im "Familienverband" bleiben und dort einerseits das Sozialverhalten üben, andererseits können diese kleinen Würmer die Uwelt viel besser im Verbund erkunden. Das ist quasi Welpengruppe rund um die Uhr ;) . Sie haben dort Mutter und Geschwister, dazu die souveränen Althunde, besser kann ich es nicht machen.
    Unsere Welpen kamen bisher alle von sehr engagierten Züchtern, die am "Ende der Welt" leben. Sicherlich kannten die Welpen verschiedene Untergründe, Hunde und Menschen, aber Hauptverkehrsstrassen, viele LKWs und Autos, dauernde Hundebegnungen, Jogger, Radfahrer, Inliner, ältere Menschen mit Gehhilfen, laute Betriebe und was es noch so alles gibt, DAS findet man dort nicht. Da meine Hunde aber später arbeiten sollen, Fussballfans, Werkshallen und ähnliches ertragen müssen, müssen sie das kennenlernen.
    Und solche Eindrücke lassen das Hirnvolumen auch zunehmen. Welche Reize sind dem Hirn egal, nur reizarm darf es nicht sein.
    Nur ein 8 Wochen alter Welpe ist mit diesen Eindrücken überfordert, da kann ich ihm wenig bieten im Vergleich zu seinem Umfeld beim Züchter, also lasse ich den Hund länger dort ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Das kommt auf den jeweiligen Verein an, Zuchtwarte haben Vorgaben, die erfüllt sein müssen, wenn sie einen neuen Zwinger abnehmen.
    Bei uns ist das z.B. sehr unterschielich geregelt, der im Verein Zwerge, mittlere und große Hunde betreut werden.
    Da ist es dann so, dass man nur die Zwerge ohne direkten Zugang ins Freie züchten darf, denn die kann man gut herausbringen und ihnen die Welt zeigen, aber auch hier kaum eine Zwingerabnahme positiv verlaufen, wenn man in einem Mehrfamilienhaus züchten möchte ;) .
    Bei uns im Verein kann man die Mutterhündin und die Welpen z.B. in einem Raum halten, wenn dieser Raum gewisse Mindestgrößen hat, das sind bei den Zwergen 6qm, den Mittleren 10 und bei den Großen 15qm, es MUSS dann ein direkter Zugang ins Freie vorhanden und die Außenfläche muss mindestens 40,60,100qm haben. Die Fläche muss unterschiedliche Böden haben, abwechslungreich strukturiert sein und Spielmöglichkeiten bieten. Nur bei den Zwergrassen reicht die Wohnung, wenn dort ausreichend Platz vorhanden ist.
    Möchte man die Welpen in einem Zwinger oder in einem Raum, wo nicht ständig eine Aussenfläche erreichbar ist, großziehen, dann müssen für die Kleinen mindestens 10qm, die Mittleren mind. 20qm und für die Großen mindestens 30qm zur Verfügung stehen. Trotzdem müssen die Hunde natürlich einen geeigneten Auslauf zumindest stundenweise zur Verfügung haben.

    Wie man das bei seinen Gegebenheiten am Besten geregelt bekommt, bespricht man idealerweise mit seinem Zuchtwart bevor man den Antrag auf Zwingerabnahme stellt ;) , denn ein erfahrener Züchter wird einem bei der Planung sehr gut helfen und einen vor kostenintesiven Umbaumassnahmen, die nur schlecht praktikabel sind bewahren.
    In einem engen Wohngebiet wird bei und zumindest bei den Großen ebenfalls Probleme mit der Genehmigung bekommen, denn falls Welpen mal länger bleiben, sind Konflikte mit der Nachbarschaft vorprogrammiert. Und Junghunde, die wegen der Nachbarn zu wenig Auslauf bekommen, sind sicherlich keine gute Sache ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich sehe das wie Murmelchen :D .
    In dem Alter gibt es wichtigere Dinge als unzählige Kommandos zu üben. Sitz und Platz kann jeder Hund, das kann man immer noch mit einem Wort belegen und abrufbar machen.

    Mit 10 Wochen konnten alle unsere Welpen ganz toll fest in alles packen, was sich bewegt, ansonsten waren sie verspielt und verfressen, enn sie waren in dem Alter alle noch beim Züchter.
    Mit 11 Wochen ziehen sie zu uns. Dann wird der Name und das zuverlässige Kommen auf Ruf geübt.
    Die höchste Priorität hat bei uns dann einfach die Umweltsicherheit.
    Mal wenige Sekunden Futtertreiben, die ersten Sucherfahrungen auf dem Feld.
    Mehr kommt dann mit besserer Konzetrationsfähigkeit. Arbeiten sollen sie später lange genug, in der Welpenzeit sind mir andere Grundlagen viel wichtiger.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Bei Josera gefällt mir nicht, wo das Fleisch herkommt (die beziehen meines Wissens nach aus Fernost),

    LG, Henrike

    Lt. Hersteller weren nur deutsche Rohwaren eingesetzt.

    Bei uns wäre es Josera. Aber wir geben kaum Trofu ;) . Für mich stimmt da das Preis-/Leistungsverhältnis.

    Bestes Futter hat mich noch nie überzeugt, irgendwie gefällt mir da keine Sorte. Außerdem ist mir zu undurchsichtig, wo das Futter genau herkommt.

    Platinum wäre mit für die Zusammensetzung zu teuer, außerdem hätte ich Probleme damit so ein halbfeuchtes Futter wochenlang im angebrochenen Sack zu lassen.

    Canis Alpha ist kaltgepresst und fällt bei uns raus, da wir einen Hund haben, der das nicht verträgt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hey, ich sagte, bleib beim Sport :D .

    Was ich einfach grade im VPG-Bereich bescheiden finde ist, dass ein Hund erst ungünstig/dilletantisch aufgebaut wird und man dann versucht Fehler mittels Zwang zu korrigieren, die man anders zuverlässig und langfristig behoben bekommt.
    Genau wie zig Ansätze zum Apportieren Konflikte schaffen, die entweder ein unschönes Bild geben oder eben eine Korrektur mit Zwang benötigen :roll: . Anders aufgebaut hat man as Problem nicht.
    Aber -und das ist eben leider Realität auf sehr vielen Plätzen- wird der Zwang als Grundvoraussetzung für die Ausbildung gesehen, braucht Hund keinen, dann hat er keinen Trieb :headbash: .

    Zum Wildproblem kann ich dir nur sagen, kauf dir einen anderen Hund, meine Hündin lässt sich immer abrufen, obwohl sie jagen möchte, aber das ist halt ihr Grundwesen, die geht im SD auch nur in den Wehrtrieb, wenn ich 20m weg bin :lachtot: .
    Über den Rüden reden wir jetzt nicht :hust: .

    LG
    das Schnauzermädel

    Och, ich zerreiße ich nicht :D .

    Aber ich bleibe bewußt beim Sport, da hat man Zeit und es geht nicht um Leben und Tod ;) . Für die meisten ist es ein Hobby.

    Wo brauche ich im SD Zwang, der über ein Festhalten des Hundes hinausgeht?
    Ich meine jetzt keine Fehlerkorrektur, wobei die an vielen Stellen ebenfalls zwangfrei möglich ist. Mir gehts hier auch gar nicht um Wattebäuschchen werfen, sonern um einen Hund, der sicher und zuverlässig arbeitet. Wo brauche ich Zwang um das zu erreichen?

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Danke für die schnelle Antwort! :smile:

    Daran hatte ich auch schon gedacht, hab mich aber nich getraut. :roll:
    Denn is das nich gefährlich, falls davon was in die Augen kommen sollte?
    Luzie is ja noch ein recht zappeliger Welpe und ich kann glaub ich nich garantieren, dass nix vom Spüli in die Augen kommt.

    So ein Mist aber auch! :/

    Das einzige, was ich bisher mit Spüli entfernt habe, war Altöl aus Schnauzer Bart un Pony, die Augen haben es überlebt.
    Speiseöl würde ich wohl drinlassen ;) , aber das Altöl hielt ich für gefährlicher als Spüli.

    LG
    das Schnauzermädel