Kenn ich auch. Da gibt man dann den Hund lieber für 500,-€ "zum Apportieren" weg.... soll sich doch ein Anderer unbeliebt machen. 
Auf den meisten Plätzen findest du den, der sich unbeliebt macht, ja auch kostenfrei. Aber das meinte ich gar nicht.
Erst wird bei einem Hund mit enormem Beutetrieb ganz viel Trieb aufs Holz gemacht und dann wundert man sich, dass er langsam reinkommt, schlecht auslässt oder aus Stress knautscht. Statt vorher zu schauen, was habe ich da am Band, wird ein 0815-Aufbau betrieben, der häufig Probleme schafft, und dann wird auf "interessante" Arten korrigiert.
Ich denke, dieses Phänomen ist andersherum entstanden. Früher wurde ja rein über Positivverstärkung gearbeitet. Die Belohnung war, daß der Schmerz aufgehört hat
So. Nun wurden die Hunde am besten bewertet (und in der Folge in der Zucht entgeltlich zum Zwecke des Beischlafs genutzt), welche trotz des Zwangs noch "freudig" gearbeitet haben. Das waren nicht so sehr viele. Also sind schlaue Menschen auf die Idee gekommen, das Element der toten Beutespiele (zu Zwecken der Vereinfachung in der Folge "Bällchen" genannt) in die Ausbildungsbemühungen zu integrieren. Mit allen, in der Umsetzuing bekannten, Problemen. Schmerzreiz -> korrekte Reaktion -> Schmerzreiz ende. Und hat der Hund gehechelt, bekam er kurz das Bällchen (das isses, das Wort) gezeigt....uswusw.... mit allen bekannten Nebenwirkungen: zuviel Beute = unsauberes Arbeiten, zuviel Zwang = submissives Verhalten.... und irgendwann hat Wauzileinchen Stress gehabt und dicht gemacht.
Ich finde, das kann man jetzt nicht so einfach sagen. Vor wenigen Hundegenerationen hatte man ja noch deutlich anders gelagerte Hunde. Da war mit Bällchen wenig zu machen, dafür arbeiteten die Hunde ernsthaft und waren auch bereits die Qualitäten ihres Menschen ernsthaft anzuzweifeln. Wenn man heute zufälligerweise so einen Hund hat, dann sind die ganzen Zwangsvertreter plötzlich ganz leise und man hat Probleme ein Gruppe für die UO auf den Platz zu bekommen, obwohl Hundi da vollkommen neutral ist.
Auf keinen Fall nienicht! Luschen werden nicht durchgefüttert 
Aber vielleicht solltest Du Dir einen neuen kaufen
Um Gottes Willen NEIN! Neben den ganzen stressigen "Gebrauchthunden" ist sie mein stressfreies Hobby. Die muss man nie anfassen, die reagiert immer und trotzdem lässt die gern den gewonnenen Ärmel fallen und will den Helfer. Die ist ein Glücksgriff.
Gruß