Beiträge von schnauzermädel

    Also, um herauszufinden, ob der Hund Antikörper gegen die geimpften Krankheiten hat, kann man eine Titer-Bestimmung durchführen lassen, dazu muss etwas Blut ins Labor. Impfen ist kostengünstiger und das Geld bleibt beim TA, nicht beim Labor, daher raten viele TAs ab, also nicht verwundert sein.
    Für Reisen braucht man nur die Tollwutimpfung, die Dauer von 3 Jahren gilt dann, wenn sie in den Heimtierausweis eingetragen wird, hat man nur einen Impfpass, dann gibt es nach Ablauf eines Jahres u.U. Probleme bei Ausstellungen, Prüfungen, Hundeschulen/-plätzen.
    Die restlichen Impfungen sind freiwillig, aber Hundeschulen/-vereine können sie verlangen. Wenn das der Fall ist, dann muss man fragen, ob sie sich mit der Titer-Bestimmung zufrieden geben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Selbst zu unserem "Erstzüchter" von Ende der 70er Jahre haben wir heute noch ein sehr gutes Verhältnis und man siehst sich einige male im Jahr.
    Auch zu den Züchtern der folgenden Hunde haben wir guten Kontakt, mal trinkt mal Kaffee oder verabredet sich auf Prüfungen und Schauen, weil manchmal die Fahrt sonst zu weit ist.
    Auch die "Problemfälle", die wir immer mal übernehmen, haben normalerweise interessierte Züchter, die man dann kennenlernt und ab und zu mal trifft.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wirklich Sicherheit hat man nur bei einer positiven Kotprobe, denn bei einer negativen können einfach keine Eier dabei sein ;) .
    Aber wenn der Hund wirklich verwurmt ist, dann hilft eine einmalige Gabe einer Wurmkur nicht sonderlich viel, weil man nicht alle Stadien der Würmer erwischt. Außerdem kann Hund sich einen Tag nach der Kur neue Würmer holen.
    Ich verfahre mittlerweile seit ewigen Zeiten so:
    Bei Welpen erwarte ich Entwurmungen ab der 2. Lebenswoche im 14-tägigen Rhythmus, die letzte Kur einige Tage vor der Impfung. Ich entwurme dann noch einmal vor der Wiederholungsimpfung und ab da schaue ich regelmäßig durchs Mikroskop. In den letzten 10 Jahren war nur einmal ein Spulwurmbefall da, der wurde dann aber nicht nur mit einer Kur behandelt, sondern wieder nach Schema.
    Sollten meine Hunde mal den passenden Überträger für den Fuchsbandwurm fressen, dann gibts die entsprechende Kur, aber das war auch erst 3 mal nötig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Auch das "anonyme" Fleisch, dass ich in meiner Küche verarbeite, ist ein Stück eines Tieres, das sein Leben gelassen hat. Das weiß ich und das vergesse ich nicht.
    Ich bemühe um einen geringen Fleischverbrauch, aber ich möchte nicht komplett darauf verzichten.
    Für mich hat ein Schlachttier keinen geringeren Wert, aber ich habe eben keinen Bezug zu ihm. Der Vergleich hinkt zwar, aber es erklärt es doch irgendwie: Wenn ein naher Verwandter stirbt, löst das ganz andere Gefühle aus, als wenn jemand, den man vom Sehen kennt, verstirbt. Eine Todesanzeige eines mir Unbekannten nehme ich zur Kenntnis, aber ich bin eben nicht Betroffen. Jeder einzelne Mensch hatte aber seinen Platz im Leben und den "gleichen Wert".
    Ich gehe bewusst mit dem Fleischkonsum um, bevorzuge Tiere aus artgerechter Haltung und versuche auch meine Hunde eher mit Fleisch zu füttern, dass "anfällt" als mit Fleisch, dass extra dafür "produziert" wird.
    Nur dass wird von der Umwelt meist kritischer gesehen als der kritiklose Fleischkauf. Ein gutes Beispiel: Im letzten Jahr habe ich recht viele verworfene Lämmer gefüttert. Da hat man gleich die KO-Kriterien ganze Tiere und auch noch Tierkinder. Aber hätte man diese Totgeburten besser in die Verwertung gegeben und Dünger daraus gemacht, den Hunden aber Fleisch eines extra getöteten Tieres gegeben?

    LG
    das Schnauzermädel

    Bei entsprechender Behandlung kann ein Hund damit alt werden, es kann aber auch anders ausgehen. Wenn man Symptome bemerkt, dann sind die Nieren bereits sehr geschädigt. Handelt es sich um eine chronische Insuffizienz, dann kann das kaputte Gewebe sich nicht mehr regenerieren, es kommt also auf den Erhalt der verbliebenen Nierenfunktion an.
    Das kann man mit entsprechender Diät und evtl. Medikation durchaus erreichen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hundeführerschein ist das fast identisch zur BH, aber man kann den Kurs und die Prüfung ohne Vereinsmitgliedschaft machen.
    Es muss ein 12 Wochen Vorbereitungskurs stattfinden, danach ist die Prüfung. Es gibt einige Abweichungen zur BH, z.B. wird der Hund in der Ablage gesichert, es wird ein Platz auf Entfernung gefordert (dafür darf man auch Spieli werfen, damit der Hund sich weit genug entfernt). Es wird nicht die superkorrekte Ausführung gefordert, Hund und Halter sollen ein harmonisches Team bilden. Die Sozialverträglichkeit hat einen deutlich höheren Stellenwert.

    LG
    das Schnauzermädel