Zur Zeit ist alles im Umbruch, weil der VDH eine neue Zuchtordnung bekommt und die Rassehundevereine dann nachziehen müssen, eine Zuchtzulassungsprüfung wird z.B. wohl für alle bindend werden.
Bisher ist es bei "meiner" Rasse z.B. so:
Rüde: 3 Ausstellungsergebnisse mit mindestens "gut" und die Hüfte mit B oder besser begutachtet, dann darf er decken, als Besitzer muss ich ein Deckbuch führen und alle Deckakte eintragen.
Deckrüdenbesitzer gelten bei uns leider bisher nicht als Züchter, daher müssen sie auch keine Züchterschulungen absolvieren.
Ich sorge dafür, dass alle unsere Hunde die Zuchtzulassung bekommen, zusätzlich lassen wir jährlich die Augen untersuchen, legen Prüfungen ab, erfüllen die Vorgaben zur Ankörung und nehmen am Wesenstest teil.
Ob allerdings ein Rüde von uns jemals deckt, steht auf einem ganz anderen Blatt
, wir bieten so einfach Werte für die Zucht. Aus Interesse haben wir auch die Züchterseminare besucht und gehen heute auch gern noch auf solch Veranstaltungen.
Hundin: Als Besitzer einer Hündin ist man Züchter, wenn man den Hund nicht zur Zuchtmiete abgibt, also braucht man die Züchterschulungen und muss einen Zwinger anmelden.
Bei Riesenschnauzern braucht man da schon einiges an Platz im Innen- und Außenbereich, damit man die Zwingerabnahme schafft.
Für die Hündin gelten dann die gleichen Regeln wie für Rüden, es ist ein Wurf pro Jahr erlaubt und sollten 2 mal Kaiserschnitte nötig sein, dann ist die Zuchtkarriere vorbei.
LG
das Schnauzermädel