Beiträge von schnauzermädel

    Die Versicherungen gehen nicht nur nach offziellen Listen, sie gehen auch nach Schadenfällen.
    Werden mit einer Rasse besonders viele Fälle gemeldet, dann nimmt man sie nicht mehr aus, wenn man denn eine Gesellschaft mit Rasseliste ist. Das war schon lange bevor die behördlichen Listen kamen so.
    Das heißt jetzt aber nicht, dass die betroffenen Rassen besonders gefährlich wären. Man muss es eher wie bei der Autoversicherung sehen, kleine günstige Autos, die besonders von Fahranfängern gefahren werden, haben mehr Schäden und sind daher teurer. Rassen, bei denen die Besitzer jeden Kleinschaden melden, weil man ja versichert ist, kommen auch auf die Liste.
    Oder bei der OP- oder Krankenversicherung, die Agila hat bei anfälligen Rassen auch Aufschläge, aber sind die Rassen alle anfällig oder haben sie oft sehr besorgte Besitzer?
    Generell sollte man sich merken, Schäden bis ca. 150 Euronen besser selbst begleichen, wenn man keine Selbstbeteiligung hat, nach einem Schadenfall darf man selbst, aber auch der Versicherer außerordentlich kündigen.Ist man dann gezwungen eine neue Gesellschaft zu suchen und muss angeben, dass der Vorversicherer gekündigt hat, dann wird es schwer. Wegen eines zerbissenen Fußballs der Nachbarskinder oder den Reinigungskosten für einen Mantel wäre das doch sehr ärgerlich.

    LG
    das Schnauzermädel

    Mit einem problematischen Hund heißt es "Augen auf bei der Richterwahl" ;) .

    Der Strassenteil läuft extrem unterschiedlich, die angegebenen Übungen sind Empfehlungen, ob nur ein Hund jede Übung macht oder alle alles, hängt ebenso vom Richter ab.
    Es geht also von "Wir gehen einwenig in der Nähe des Platzes spazieren und schicken mal ein paar Leute als Jogger oder Radler vorbei" bis zu "Wir fahren mal zum Bahnhof".

    In den meisten Vereinen lädt der Verein den Richter ein (im DVG wird er allerdings zugeteilt). Zumindest die ersten Vorsitzenden und die ausbildungswarte kennen die Richter. Also kann man vorher klären, ob es evtl. gar nicht geht.
    Und fremde Hunde, die dazukommen... Wo kommen die denn her? Natürlich aus der OG, die nimmt man auch vorher zum Üben.
    Hat man einen Richter, der die Aufzugsituation möchte, dann übt man das vorher. Was glaubt ihr denn, wer da drumherum steht? Mitglieder, die der Hund kennt.
    Wenn man da anbinden und außer Sicht gehen gar nicht extrem übt, dann sind die meisten Hunde so fixiert hinter ihrem Menschen herzugucken, denen ist egal, wer da vorbeigeführt wird. Außerdem hat Hund während der Übungen bereits gelernt, dass diese Hunde nicht gefressen werden :D .
    Mit der passenden Vorbereitung ist es vollkommen egal, ob der Hund ein Leinenpöbler ist oder sich nicht anfassen lässt, die BH besteht er. Ob er im täglichen Leben auch davon profitiert, hängt vom Besitzer ab.

    LG
    das Schnauzermädel

    Bisher war die BH mit einem unsicherem, zurückhaltenden oder dezent aggressiven Hund kein Problem ;) .

    Bei der Unbefangenheitsprobe und Identifikation darf dein Hund weder gereizt, noch angefasst werden. Es ist also kein Thema, wenn Hund gelernt hat immer auf seinen Menschen konzentriert zu sein.

    Der Platzteil ist ein einfacherer Ablauf, den kann Hund lernen.

    Beim Außenteil kann wieder kaum etwas schief gehen, wenn man Hund immer schön auf sich konzentriert hält, dann kann da joggen oder entgegenkommen wer will.

    Man kann das Ganze ja vorher in der Prüfungsgruppe üben, dann kennt Hund die anderen Hunde.

    LG
    das Schnauzermädel

    Keine Kürbiskerne ;) , der Wurm heißt so...
    Wenn man offensichtlich einige davon im Hund hat und die nicht loswird, dann muss zuerst klar sein, welcher Wurm es ist. Danach kann man nach passendem Schema entwurmen und erwischt sie endlich. Das ganze muss angepasst an den Entwicklungs- und Neuinfektionszyklus passieren.

    LG
    das Schnauzermädel

    Rechtlich gesehen landet man eher bei einer Ordnungwidrigkeit, wenn es denn überhaupt verfolgt wird, da sich eigentlich immer irgendeine Indikation findet.
    Strafrechtlich interessant ist das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund, das Zufügen erheblicher Schmerzen oder Leiden aus Rohheit oder wiederholte Zufügen von erheblichen oder längerandauernden Schmerzen oder Leiden.
    Danach gehts in den Bereich Ordnungswidrigkeit.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das regelt das Tierschutzgesetz, es ist alles Auslegungssache. Zur Vermeidung unerwünschten Nachwuchses und zur weiteren Nutzbarmachung ist es erlaubt.
    Spätestens wenn Hunde unterschiedlichen Geschlechts in einem Haushalt leben, ist es erlaubt.
    Aber wie sinnvoll das Ganze ist, das steht auf einem anderen Blatt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Was ich mich immer wieder frage ist, was hat eine Sporthundeausbildung auf einem Hundeplatz mit der Tatsache zu tun, ob ein Hund beißt?
    Das ist an den Haaren herbeigezogen und wenn Hunde mit sportlicher Ausbildung besonders auffällig wären, dann bekäme man für sie weder Nachlässe bei Versicherungen, noch vergünstigte Hundesteuersätze ;) .
    Befragen wir mal die Statitiken, auch wenn wir sie nicht selbsr gefälscht haben.
    Schäferhunde sind zahlenmässig neben den Mischlingen am häufigsten auffällig. Rechnet man aber jetzt die Anzahl der Hunde um, dann beißen sie eben nicht häufiger als andere. Nur die Wahrscheinlichkeit einem auffälligen Exemplar zu begegnen ist wegen der extrem hohen Anzahl der der Hunde natürlich höher.

    So und jetzt die eigene Statistik:
    Ein Riesenschnauzer massiv von einem Beagle im Unterbrustbereich zerbissen, Nähen wegen Hautverlust unmöglich, daher langwieriges offenes Abheilen über 9 Wochen.
    Ein AmStaff von einem Westhighland White Terrier an den Vorderbeinen zerbissen, insgesamt 30 Stiche waren nötig.
    Ein Riesenschnauzer an der Rutenwurzel tief verletzt, wurde ein toller Abszeß. Gelocht hat ein Labrador.
    Die beißenden Hunde blieben alle unverletzt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Jetzt bekomme ich zwar gleich Prügel, aber ich kann die Orgas verstehen.
    Du hast den Hund jetzt seit 4 oder 5 Monaten, du hast ihn also schwanger angeschafft.
    Jedem ist klar, dass es in dieser Zeit dazu kommen kann, dass man sich selbst nicht um den Hund kümmern kann. Aber da hast du keine Vorsorge getroffen :???: ?
    Entschuldige, aber das zeigt recht wenig Verantwortungsbewusstsein. Es entspricht einfach deiner ganzen anderen Haltung. Du redest das Kupieren als nichts schlimmes schön, du schreibst, dass du mit einem so jungen Hund 4 Stunden spazieren gehst.
    Das zeigt doch recht deutlich, dass der Hund zur Befriedigung deiner Bedürfnisse dient, seine aber nur so lange zählen, wie sie dich nicht beeinträchtigen.

    Ich finde das sehr schade und hoffe für den Hund, dass der x-te Besitzer dann endlich mal ein Mensch mit Verantwortungsgefühl wird.

    LG
    das Schnauzermädel