Beiträge von schnauzermädel

    Ich versuchs mal zu erklären ;) :

    Zuerst lernt der Hund, dass er toll mit einem fremden Menschen Zerrspiele spielen kann. Für ganz junge Hunde nimmt man dazu Leder- oder Jutelappen, bei größeren Hunden Beißwürste.
    Diese Sacken werden so bewegt, dass Hund sie jagen möchte, das kannst du mit einem alten Handtuch bei jedem Hund versuchen, die meisten haben Spass.
    Diese Sacken bindet man dann auch an lange Leinen und weckt mit den nun möglichen Bewegungen den Beutetrieb noch mehr.
    dann geht man auf ein Beißkissen über, das wird auch als interessante Beute eingeführt.
    Nach einigen Wochen Training dieser Art wird der Hund aufgeregt auf den Platz drängen, wenn er in Hetzgeschirr an der Langleine gehalten wird, er weiß, was kommt. Er verhält sich nicht anders als ein Hund der freudig angestürmt kommt, weil man einen Ball hochhält und der Hund einen Wurf erwartet ;) .
    Wenn dann der Übergang vom Beißkissen auf den Ärmel kommt, wird der Ärmel auch geworfen und normal wie eine Beißwurst in den Händen gehalten, denn er muss für den Hund ja erstmal zu begehrenswerten Beuteobjekt werden.
    Dann steckt schon der Arm drin, aber der Hund bekommt den Ärmel nach einem Anbiss anfangs sofort geschenkt.

    Durch diesen Aufbau kommt es dazu, dass der Hund eben nicht den Menschen beißt, er möchte sich nur seinen Ärmel holen.
    Daher ist es auch kein Ungehorsam, wenn ich den Hund zum Helfer schicke, der wirft den Ärmel weg und der Hund läuft zum Ärmel. Denn der Hund hat gelernt sich auf Kommando den Ärmel zu holen. Was interessiert ihn der Mensch, wenn der den Ärmel nicht hat ;) .

    Genau das macht man sich ja bei Problemen zu Nutze. Später muss der Hund in vorgegebener Reihenfolge um die Verstecke am Rand des Platzes laufen um im letzten den Helfer zu finden und zu verbellen. Als Trockenübung in der UO klappt das immer gut, im Schutzdienst versuchen einige Hunde auszuberechen und direkt ans letzte Versteck zu gehen, denn schließlich steht der da, das weiß Hund. Ein einfaches Mittel das abzustellen ist, dass der Helfer jedesmal den Ärmel fallenlässt und einen Fuß darauf stellt. Bald lernt der Hund, dass er nur über Gehorsam zu seinem Zergelspass kommt. Wenn der Hund wirklich in den Arm beißen wollte, dann würde wohl kein Helfer einem Hund, der grade seinen Gehorsam vergisst seinen nackten Arm präsentieren :D .

    Und nun zu den Nerven: Ob ein Hund das geeignete Nervenkostüm hat, sieht man bereits in den Ansätzen. Ganz ideal ist kein Hund, irgendwo haben alle ihre Stärken und Schwächen. Wenn man es mit einem ungeeigneten Hund einfach sein lässt, passiert gar nichts. Problematisch wird es, wenn man versucht einen Hund mit Gewalt zum Beißen zu bringen, das produziert Angstbeißer. Nur lehnen das fast alle Hundeplätze ab. Wenn es Besitzer gibt, die so lange suchen, bis sie einen Deppen finden, der das macht, dann liegt das nicht am Sport an sich, Fehlverhalten findet man leider überall wo es um "Ruhm und Ehre" geht, und durch ungeeignete Erziehungsmassnahmen verdorbene Hunde, die unberechenbar werden, findet man leider überall.

    LG
    das Schnauzermädel

    Bis auf die Altölbrühe schreckt mich nichts, aber die wird verboten.
    Immerhin habe ich keinen Seifenstücke fressenden Hund mehr im Haus, das ist sehr entspannend.
    Was die Reinhaltung der Klos betrifft, hat mich die Meute fest im Griff...möglichst keine Reiniger, wenn dann x mal nachspülen und meistens dampfen :headbash:

    LG
    das Schnauzermädel

    Dann lass dir Zeit, mach aus deinem Boxerchen erstmal einen alltagstauglichen Hund, der seine Jugend genießt. Das ist eh der ganz wichtige Punkt, denn auf den Platz geht ihr später 2 oder 3 mal in der Woche, zusammengelebt wird 24h.
    Wenn dein Hund jetzt im normalen Zusamenleben lernt, dass man mir dir toll spielen kann und daher gern auf dich achtet und zu allen Schandtaten bereit ist, dann hast du den wichtigsten Grundstein gelegt. Und den bringt nur das Zusammenleben und kein Hundeplatz der Welt. Darauf kann man ab einer gewissen Reife des Hundes lebenslang aufbauen, da könntest du auch erst in einigen Jahren anfangen.
    Ansonsten kannst du die Zeit nutzen und nach dem richtigen Platz für euch schauen. DAS ist nämlich auch enorm wichtig.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ist dein Hund betroffen? Oder betreibst du Vorsorge?

    Generell kann man einen Dalmatiner gut ernähren, eigentlich sollte euer Züchter euch doch alles Wissenswerte gesagt haben.

    Der einzige Proteinbaustein, der einem Dalmi Probleme machen kann, ist das Purin. Purin findet sich natürlich fast überall, aber in Herz und anderen Innereien bevorzugt.
    Eigentlich brauchst du nur zu schauen, dass euer Futter einen moderaten Proteinwert hat (20-22%), nicht grade aus Fisch besteht oder einen Zusatz von Hefe enthält.
    Du kannst den Hund auch selbst füttern, das ist auch nicht viel komplizierter als bei anderen Hunden, du musst nur einmal eine Liste machen, was du bevorzugt und was möglichst wenig gibst.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das kommt darauf an, wo und wie du trainieren kannst ;) .

    Kannst du das allein machen, dann spricht nichts dagegen, wenn du kleine Minieinheiten ein oder zwei mal am Tag machst, also anfangs wirklich nur knapp eine Minute.
    Wenn du sowieso zu einem Hundeplatz fährst und es eben noch nicht alleine kannst, dann kann so ein kleiner Stöpsel ruhig mit, wenn ihr dort einen Ausbildungswart habt, der dich dann eben dort diese knappe Trainingsminute begleitet.
    Wenn du auf Übungsstunden angewiesen bist, die länger dauern oder in einer Gruppe stattfinden, dann würde ich bis irgendwo zwischen 8 und 11 Monaten beginnen, das hängt dann von der Reife des Hundes ab.
    Eine vernünftige Unterordnung lernt jeder Hund, da lohnt es sich nur dann früh anzufangen, wenn man sehr zielgerichtet nur kurz trainieren kann.
    Ein so junger Hund hat wichtigere Dinge zu lernen und soll seine Jugend genießen. Für ein längeres Training hat er auch nicht gar nicht die Konzentrazionsfähigkeit, da würde man sich sehr viel kaputtmachen.

    LG
    das Schnauzermädel