Du kannst anhand der Abkürzungen zumindest herausfinden, ob der Züchter einiges investiert oder die Hündin einfach möglichst schnell in die Wurfkiste steckt
, gerne wird dann ein hochdekorierter Rüde gewählt...
Also die BH (Begleithundeprüfung) ist zwar ein Ausbildungskennzeichen, sie führt aber zu keiner der oben genannten Einstufungen, sie ist quasi das "Vorspiel", damit man den Rest darf.
VPG ist die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde, die kann man in den Stufen 1-3 ablegen, 1 ist das leichteste, 3 die höchst mögliche Schwierigkeitsstufe. IPO heißt im Prinzip das gleiche nach der Internationalen Prüfungsordnung. Ein Hund muss für die höheren Stufen besser veranlagt sein, die Ausbildung dauert länger.
AD ist die Audauerprüfung, da muss Hund 20km am Fahrrad laufen und danach noch eine kleine Unterordnung zeigen.
Angekörte Hunde sind besonders zur Zucht empfohlene Hunde. Beim Rotti kenne ich die Körordnung leider nicht, es dürfte auf Ausstellungsbewertungen mit Vorzüglich, gute Hüften und Ellbogen, mindestens VPG 1 und eben bestandene Körprüfung hinauslaufen.
Leistungszuchthunde sind nicht automatisch komplizierter als ihre "nur schönen" Artgenossen. Wenn man sich manch Ausstellungschampion außerhalb des Ringes ansieht, dann hat man oft einen unsicheren, schwer einschätzbaren Hund vor sich. Manchmal schlecht auszubilden, meist schlecht veranlagt. Wobei es auch ganz tolle Schönheitszüchter gibt, die die Eigenschaften der Rasse erhalten und nicht nur auf die Optik achten.
EDIT:
BH / VT , AD , VPG III , IPO III, ZTP Gekört bis 05.2010
Der Hund hat die Begleithundeprüfung und Ausauerprüfung bestanden, er hat die Vielseitigkeitsprüfung Stufe 3 bestanden (somit auch Stufe 1 und 2), er hat die Prüfung nach internationaler Prüfungsordnung in der Stufe 3 bestanden, er hat die Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden und die Körprüfung bestanden, letztere gilt bis Mai 2010. Hat er bis dahin keine kranken Nachkommen bekommen und besteht die Pürung wieder, dann wird er wieder angekört.
LG
das Schnauzermädel