Beiträge von Falbala

    Zitat

    Und frustrierend finde ich, dass so viele Menschen der Überzeugung
    sind, dass finanzieller Reichtum gleichbedeutend mit einem glücklichen Leben ist
    und alle die das nicht so sehen, milde lächelnd und etwas ungläubig beäugen.

    Dies sind einige Rückschlüsse, die so nicht stimmen - wie hier im Thread gesehen.

    Es geht nicht um finanziellen Reichtum - keiner hat gesagt, dass man davon glücklich wird - und glauben tu ich Dir Deine idealistische Sichtweise auch.

    Es geht, wenn ich von mir ausgehe, die ich es nicht notwendig für mich brauche, darum, dass eine pragmatische Einstellung mehr bewirken kann - was das Leiden angeht. Ich bin nun mal nicht alleine auf der Welt. Und wie Bordy sagt: wie haben die Hundis ja auch gekauft.

    Für 5000 Euro würd ich meinen Hund nicht verkaufen - auch nicht für 10000. Ab einem gewissen Betrag aber wird es interessant, denn ich wäre gerne in der Situation - Tieren und auch Menschen wirklich helfen zu können, denen es schlechter geht als mir. Und das geht nun mal am Allerbesten und Allerwirkungsvollsten mit Geld.

    Und wenn es - und das wäre unbedingte Voraussetzung - meiner Zookie nachher genauso gut geht wie bei mir, würde ich es tun, weil ich es dann vielen anderen genauso gut gehen lassen könnte wie ihr.

    Ich würde auch jemanden verstehen, der es macht, weil er in echten finanziellen Nöten ist - wenn er gleichzeitig darauf achtet, dass es dem Hund dann gut geht. Ich finde das nicht verwerflich. Verwerflich fände ich, wenn ich meine Zookie für einen sauteuren Brillantring oder eine Weltreise verkaufen würde - mal zum Vergleich. Dann könnt ich wohl nicht mehr in den Spiegel kucken....

    Ich finde die Unterstellungen hier an den Haaren herbei gezogen. Mich nervt es: einer fängt an und die Horde folgt.

    Wer das für Werbung hält, hat m.E. nicht sehr viel Ahnung von derselben. ;)

    Man merkt, das Amy idealistisch für ihre Sache einsteht und vielleicht auch gerne andere Leute belehrt (oder meinetwegen auch zur S.. macht). Dazu mag man stehen wie man will, ihr deshalb aber Schleichwerbung zu unterstellen, finde ich... naja. Was wissen wir, wer Amy ist? Ich schätze - reine Vermutung - sie steht am Anfang ihres Jobs und fühlt sich eben berufen, ihr Wissen weiter zu geben. Oder?

    Ich finde die Geschichte - selbst wenn sie nicht wahr sein sollte, was ich nicht glaube - insofern gut, weil sie sich von all den üblichen Meckerthreads unterscheidet und mal eine konstruktive Lösung und auch eine gewisse Portion Zivilcourage anbietet, die wir uns alle als Beispiel nehmen können, wenn wir dies wollen ;) .

    Also Amy, erzähl' weiter!