Bentley:
Das war nicht böse gemeint von mir
- ich weiss, dass immer gesagt wird, man muss "unbedingt" die Ohren zupfen.
Aber das "Amen in der Kirche" des radikalen Haarausreissens bei Pudeln stelle ich in Frage - und mein TA auch - wenn der Haarwuchs nicht überhand nimmt, denn es gibt Pudel, bei denen ist es nicht schlimm.
Entzündungen sind immer drin, wenn gezupft wird. Das weiss jeder, der sich schon mal epiliert hat
Besonders, weil die Haut in den Ohren sehr dünn und empfindlich ist.
Es ist ein Abwägen: bei meiner ist es so wenig, dass ich es kaum machen muss und sie hat Haare in den Ohren.
Zitat
Da halte ich mich doch eher an die Worte aus meinem Pudelsalon, die ja solche Hunde jeden Tag auf dem Tisch hatten.
Die etwas fettige Wolle, die in den Ohren ist, ist totes Haar und das muß raus.
Noch mal: Haar ist immer "tot" - die Haarwurzel lebt. Die Bildung entsteht in der Papille, die im Ansatz in der Haut liegt. Auch bei den Ohrhaaren. Wäre das Ohrhaar insgesamt "tot" - wie Du sagst - würde es nicht nachwachsen. 
Die Wolle selbst ist nicht fett - das ist Ohrenschmalz, von Drüsen in der Haut gebildet.
Was ich aber schon glaube, ist, dass, wenn Pudel die klassischen langen, zugewucherten, schweren Ohren haben und nicht kurz geschnitten sind, sie weniger lüften und deshalb auch leichter Entzündungen entstehen und man dann konsequenterweise, um irgendwie Luft reinzukriegen, die Ohren zupfen muss.
Auch deshalb - und weil es mir besser gefällt - schneide ich meinen Pimpf um und an den Ohren kurz.