Beiträge von Falbala

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    Ich oute mich hiermit ofiziell als Triebliebhaber, gegen allen Trend zur Triebphobie

    Das ist für Dich auch ok - weil Du damit umgehen kannst ;) . Ich denke nicht, dass das viele können und deshalb finde ich es notwendig, dass ein Trainer darauf Augenmerk legt. Die meisten Problemhunde haben Problemhalter und denen steht der Trieb im Wege.

    Ich kenne ihn (bzw. seine Frau glaub ich) von der ZOS-DVD und vom Buch. Persönlich nicht. Was ich beurteilen kann, ist die hervorragende (eigentlich idiotensichere) Didaktik beim ZOS. Mich persönlich würde interessieren, wie er mit meiner kleinen, sensiblen Fusshupe umgehen würde - ob er auch solch einen Hund ernst nimmt.

    Mir gefällt sein Blickwinkel darauf, dass nur die Hunde Freiheiten haben, die auch wirklich geführt werden. Und dass er nicht jedem Hund dieselbe Methode/dasselbe Allheilmittel überstülpt, sondern - wie ein guter Arzt/HP auch: das Entscheidende ist eine ausführliche Anamnese von Hund und Halter und danach entscheidet sich die "Therapie" oder auch nur Herangehensweise in (s)einem weiten Spektrum.

    Als ebenfalls 08/15-Halterin kenne ich zu wenig Methoden, aber mir ist Baumann deshalb lieb, weil er offen ist und individuell.

    Ich denke, ich werde nicht zu ihm gehen, sondern bei seinem Schweizer Kollegen bleiben, wenn wir es brauchen, der ebenso offen, individuell, erfahren (und lustig - das finde ich ganz wichtig :smile: ) ist und meine Fusshupe ernst nimmt. Hätte ich einen "Kracher" (was nicht der Fall sein wird) würde ich es genauso machen.

    Zu Lakoko und Halti kann ich nichts sagen - das müsste man sehen und für uns indiskutabel, bis auf das Langsam, koordiniert, konzentriert, welches wir auch so im Hausgebrauch üben.

    Bentley: :gut: . Ebenso der Grosspudel - auch der kann, wenn er einen entsprechenden Charakter hat, jagen, ernst zu nehmend wachen, wenn sich was am Gartenzaun tut und möchte wirklich körperlich und geistig ausgelastet werden - das will schon mein Zwergpudel hier, der keine hyperaktiven Kinder mag und auch kein Gebrüll von kleinen Kindern. Pudel können auch ziemlich hibbelig sein.

    Ein kleiner, ruhiger Hund wäre wohl passender: ein Mops - sofern er noch atmen darf :verzweifelt: - gehört doch zu den Rassen, die wirklich ruhig sind und meistens DIE Clowns für Kinder, oder?

    Also ich für meinen Teil nehm's locker :D

    Kommt auch immer auf den Hund an.... mit meiner hab ich grad 7 Minuten gemacht, vor 3 Tagen das letzte Mal und das nächste mal frühestens übermorgen, wieder so paar Minuten.

    Ich merke das bei meinem Hund, wenn er "trippelt" :lol: - also in Richtung Nervensäge geht - dann ist wieder 7 Minuten ZOS angesagt und danach pennt er - wie jetzt grade - den Schlaf der Gerechten. Ist Gefühlssache, aber mit Überforderung wäre ich vorsichtig. Nicht alle Tage üben, lieber mehr Pause dazwischen, da sie das Gelernte auch erst verarbeiten müssen und das dauert.

    Ich höre immer auf, wenn's am Schönsten ist für's Hundchen. Auch, damit er so wenig Misserfolge wie möglich hat.

    schnauzermädel: Deins schliesst mein nicht aus - natürlich muss einer Erkenntnis über mein Fehlverhalten die Konsequenz dessen folgen, dass ich mir ein neues Verhalten erarbeite. Wenn ich dabei kompetente Begleitung habe, die mir genau zeigt und erklärt (mit Video z.B.), was ich falsch mache, ist das für mich viel leichter, als wenn ich so privat rumwurschtele. Vor allem, wenn ich schon alles getan habe, was ich konnte, und nichts geholfen hat.

    Da wäre mir das Risiko zu gross, dass ich alles verhunze. Ich würde die Waffen strecken und jemanden fragen, der das besser weiss.

    Dass dies auch seine Zeit braucht, ist klar.

    Ich stelle mir diesen Job eines echt guten Trainers sehr, sehr schwer vor.

    Denn er muss sich nicht "nur" mit Hunden gut auskennen - das ist ja sein Hauptinteresse - sondern auch ein guter Menschen-Psychologe sein, denn er muss das, was für ihn offensichtlich als Fehler des Halters erkennbar ist, auf gute und annehmbare Weise, bestenfalls mit Humor "an den Mann bringen" - egal ob der Halter mit der Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und Einsicht gesegnet ist oder eben nicht. Er muss dieses Vertrauen auch einfach schaffen können - was ich mir bei manchen Kunden echt schwer vorstelle. Sonst ist alle Arbeit mit dem Hund für die Katz' :hust: .

    Und umgekehrt wäre es für mich persönlich auch ein sehr schlechtes und deutliches Zeichen, dass da was nicht richtig läuft, mit mir und meinem Hund, wenn ich nicht komplett "loslassen" könnte, obwohl ich doch so dringend Hilfe bräuchte.

    Da würde für mich der Spruch gelten, der unten bei mir steht.