Ich sehe es wie Najira. Es ist eher ein inneres Gefühl, dieses "Dominant-Sein" und ich nenne es: wann tanzt Hundi mir auf der Nase rum? 
Man muss sich einfach verdeutlichen: "Will ich das jetzt gerade, was mein Hund von mir will/was er tut?" - und da kann sich etwas "einschleifen", wenn man sich da "überreden" lässt vom Hund. Das hat für mich nur sekundär etwas mit äusseren Dingen zu tun und ist nicht festzulegen.
Bsp.: Hund darf auf's Sofa, wenn er mir nicht meinen Platz auf demselben streitig macht. Würde er das aber machen, dürfte er nicht mehr aufs Sofa.
Konsequente Regeln sind schon sinnvoll - wie überhaupt konsequentes Handeln - aber da hat jedes Hund/Halter-Gespann seine eigenen.
Mein Trainer hat es mal so erklärt: die Regeln sind wie ein Zaun, der den Hund nach aussen hin begrenzt. Darinnen darf er machen, was er will. Entdeckt er jedoch ein Loch im Zaun, wird er, auch wenn das Loch repariert wird, wieder zu der Stelle gehen und es wieder versuchen. Das ist der Grund, warum Konsequenz so wichtig ist.
Wie aber der Zaun aussieht, richtet sich nach Halter und Hund.