Ich füttere auch ganzjährig. Mittlerweile gibt es ja eine Reihe wissenschftlicher Studien, die zeigen, dass sich mit der Fütterung Wildbestände stabilisieren lassen. In unserer "Monokultur" geprägten Landwirtschaft gibt es für viele Arten einfach nicht mehr das Angebot, dass es früher gab.
Und auch der NABU rudert ja immer wieder etwas zurück. In England wird die Fütterung auch ganzjährig schon länger erfolgreich praktiziert.
Bei mir im Garten kommen aktuell Heckenbraunellen, Buchfinken, Blau- und Kohlmeisen, 2 Buntspechte, Drosseln, Rotkehlchen und manchmal noch ein Zaunkönig vorbei. Aktuell finden sie aber scheinbar auch außerhalb genug - denn sie kommen viel seltener, als noch vor ein paar Wochen. Was auch wiederum das Argument entkräftet, dass die Vögel "faul" werden und dann nur noch Futterstellen in Anspruch nehmen.