Beiträge von Bonadea

    By the way ... der Vergleich zwischen Menschen und Hunden bzgl. Haut und spritzen macht nicht soooo viel Sinn. Tiere werden ja subkutan gespritzt und die Haut hebt sich bei Hunden ganz anders von der Unterhaut ab als bei uns Menschen ...

    Beim läufigkeitsinduzierten Diabetes sollte man kastrieren!
    Eine Einstellung auf Insulin kann sich sonst als sehr schwierig und unmöglich herausstellen. Bevor man also jetzt eine aufwendige Einstellung auf Insulin vornimmt, würde ich erstmal checken ob die Hündin fit genug ist für eine OP und dann kastrieren.

    Eine Glaskugel hat natürlich niemand und mit einem Sheltie muss wie mit jedem anderen Hund das Alleinebleiben geübt werden. In einem Mietshaus kann es ja evtl. sinnvoll sein den Hund räumlich zu begrenzen, dass er nicht alle Alltagsgeräusche vom Flur mitbekommt. Ich denke, das Problem des Meldens ist halt kein reines Sheltieproblem, sondern das kann dir bei jeder Rasse passieren.

    Ich möchte euch auch wirklich nicht "überzeugen" einen Sheltie zu kaufen. Nur ich wollte nochmal ein paar Dinge zu den letzten Beiträgen anmerken. Der Sheltie ist nämlich ein super Begleithund und der Ruf als "Angsthasen und Schisser" wird ihm wirklich nicht gerecht! ;-)

    Ich habe meinen ersten Sheltie auch im Studium gekauft und es nie bereut. Ich wollte eigentlich nie einen "kleinen" Hund - aber ich habe dann sehr schnell gemerkt, wie verdammt viele Vorteile so ein handliches Format mit sich bringt.


    Ich finde Shelties auch super und würde mir die einfach mal live ansehen. Wobei es gerade beim Züchter dann wieder lauter sein könnte wegen der Rudeldynamik.

    Ja. Ist definitiv so!!!!
    Man sollte sich da nicht zu sehr abschrecken lassen.
    Bei Züchterin A haben alle angeschlagen, waren aber nach kürzester Zeit wieder "abgestellt", während bei Züchterin B etwas 10 Minuten lang nicht mal eine Begrüßung möglich war, weil die einfach so in Rage waren (und da hat die Züchterin wohl irgendwie resigniert, jedenfalls hat sie keinerlei Anstalten gemacht, die Hunde ruhig zu bekommen, das war schon strange!).

    Also denkt daran .. je mehr Shelties, umso lauter :P Und die Erziehung ist auch nicht ganz unerheblich, haha.


    Ein Beagle hat für mein Empfinden mit einem Sheltie so rein gar nichts zu tun, komplett anderer Typ Hund! Tibet Terrier kenne ich nicht näher. Einen Papillon als Alternative könnte ich mir vorstellen.


    Das sehe ich genauso.


    Sorry, ich muss hier nochmal kurz reingrätschen. Mir persönlich ist das jetzt völlig wumpe, wer sich einen Sheltie kauft oder nicht - aber ich möchte nur nochmal anmerken, dass nicht jeder Sheltie ein nervliches Wrack ist, das mit Alltagsreizen nicht klarkommt (so wird es ja irgendwie vermehrt hier dargestellt ....). Was für ein Blödsinn ....

    Meine sind mit in die Uni gegangen, laufen am Pferd, fahren mit den Öffis/auf der Fähre, jagen nicht, hören gut, sind begeisterte Sportler, faulenzen gerne nen Tag auf der Couch. Ich kenne mittlerweile einige Shelties in Haushalten mit Babies und kleinen Kindern oder Shelties, die als Schulhund mit in die Schule gehen. Shelties die sich in Großstädten wie Wien und Berlin absolut angstfrei im Verkehr bewegen ....

    JA - man muss mit Shelties manchmal aufpassen, weil sie "weicher" sind (und das heißt nicht, dass die nicht auch mal ne Ansage oder ein scharfes Wort brauchen!) - sie aber deswegen direkt als "guten Alltagsbegleiter" auszuschließen, dagegen möchte ich mich jetzt nochmal vehement aussprechen.

    Und Rassen wie den Beagle kann man wirklich absolut gar nicht mit Shelties vergleichen ... sorry. Das sind einfach Welten.

    Und ja, einen Tod muss man sterben. Shelties neigen zum Bellen. Wenn das jetzt das absolut einzige ist, was euch am Sheltie stört ... dann muss man vielleicht damit leben. Die Sheltieeigenschaften genauso wie sie beim Sheltie sind in einer anderen Rasse zu finden, das wird nicht funktionieren.

    Und Aussies sind ein ganz anderes Kaliber. Definitiv kein "easy going Mitlaufhund".

    @Bonadea
    Danke! Das les ich mir mal durch :smile:
    Die Beschreibung ist genau das, was uns so gefällt am Sheltie von den Erzählungen her.

    Wie hast du das mit dem "kontrollieren" geregelt? Hast du dafür ne Hundebox oder sowas? Das haben wir nämlich auch schon oft gehört und wüssten jetzt so direkt nicht, wie man das am besten angeht?

    Jein. Meine Welpen schlafen am Anfang in der Box, bzw. lernen diese kennen. Wenn ich merke, dass sie nicht zur Ruhe finden, dann kriegen sie dort ihre Auszeit. Aktuell habe ich keine Boxen mehr hier stehen. Aber ich kann sie halt auf ihren Platz schicken und dann ist dort Ruhe angesagt. Das mache ich aber sehr selten, weil die das Problem kaum haben.

    Ich denke es ist einfach wichtig, dass man sie nicht "ungehindert machen lässt" - sondern den Punkt findet, an dem sie halt nur noch "müde und doof" sind. Dann kann es halt hilfreich sein, ihnen beim Abschalten zu helfen. Ich arbeite da aber nach Bauchgefühl und nicht mit Timer oder so ;-)

    Weil ich alles schon mal sehr ausführlich geschrieben habe ... guck mal hier:
    Der Sheltie – wie Shelties wirklich sind – Mockingjay Shelties

    Shelties können laut sein, sie kommentieren und melden gerne. Hirnlos rumkläffen, dass kann man auch einem Sheltie abgewöhnen, bzw. eindämmen. Je mehr Shelties man hat, umso anstrengender. EIN Sheltie, das geht oft noch sehr gut!Trotzdem wird ein Sheltie niemals so ruhig sein wie ein Retriever. Ich denke auch Tibet Terrier sind viel leiser. ABER ... dafür ist der Sheltie halt immer auf Zack und für jeden Mist zu haben.

    Ich schätze an den Shelties ihre große Bereitschaft für die Zusammenarbeit, ihr empathisches und liebevolles Auftreten, ihre Sportlichkeit und ihre immense Anpassungsfähgikeit. Sie sind in der Regel super Mitläufer.

    Wichtig ist bei Shelties für ein gewogenes Verhältnis aus Ruhe und Action zu sorgen. Sie neigen zum "Kontrollieren" und man muss ihnen manchmal sagen, wann "Ruhe" ist. Auf der anderen Seite sind sie nicht die Selbstbewusstesten und Sport und Spiel kann helfen ihnen die nötige Portion Selbstvertrauen zu geben.

    Ich habe Shelties und finde zum Tibet Terrier sind es Welten ... der Tibet Terrier ist sehr viel eigenständiger und sehr viel schwieriger zu motivieren. Wenn der keine Lust mehr hat geht er. Auch nette Familienhunde, aber insgesamt einfach etwas "phlegmatischer" (mir fällt grad kein besseres Wort ein .... natürlich sind die nicht "phlegmatisch", ihr wisst hoffentlich, wie ich es meine).

    Wichtig beim Sheltie: VERNÜNFTIGER ZÜCHTER!!!! Und stabile Elterntiere im Wesen. Das A und O. Dann klappt's auch mit dem Sheltie ;-)