Beiträge von Bonadea

    Vielleicht kannst du es mal verlinken?Die berichten eigentlich immer wahrheitsgetreu.


    Hund greift in Krefeld Kinder auf Spielplatz an - Aktuelle Stunde - Sendungen A-Z - Video - Mediathek - WDR


    Keine Ahnung wie viel vom Rest "wahrheitsgetreu" ist, ich denke das einzige was man definitiv glauben kann ist die Aussage der Polizistin. Nicht das vom Kommentator oder der Zeugin (oder sagen wir mal, nicht ganz vorbehaltlos).+

    Spoiler anzeigen

    DEr Hund war bei uns ... also definitiv nicht auf der Treppe eingeschläfert.

    Edit: @RedPaula ups, warst schneller! :D

    In dem Fernsehbeitrag war eine Handyaufnahme, die den Hund schwer verletzt liegend in einem Hauseingang zeigt und es wurde in dem Beitrag so gesagt.Ich gebe nur das wieder, was in dem Fernsehbericht berichtet wurde. :ka:


    Ja, passt schon.
    Schwer verletzt war er ja auch. Aber er wurde dann definitiv noch (lebend) in die Klink gebracht. Das kann ich dir aus erster Hand sagen. Daran sieht man ja wieder, was die Berichtstattung schnell daraus macht.

    Im ersten hier verlinkten Bericht stand das aber auch richtig. Ich denke, jetzt vermischen sich die Infos der Polizei mit den "Halbwahrheiten" von irgendwelchen Zeugen, die das Geschehen von außen betrachtet haben.

    EDIT: wo findet man den Beeitrag?

    Ohne dabei gewesen zu sein, kann man wohl nur fantasieren, was da genau abgelaufen ist ... :/

    Natürlich gut für die Betroffenen, das nicht mehr passiert ist.


    Aber insgesamt ist es manchmal einfach komisch. Hatte auch erst kürzlich einen Kleinhund, der von einem Rottweiler im Nacken gepackt und geschleudert wurde, die Besitzer (die dazwischen gingen, mussten zum Nähen ins Krankenhaus), der kleine Hund war wie durch ein Wunder absolut unversehrt.

    Klar sag ich was, wenn mir was auffällt (jedenfalls das erste mal). Das hast du vielleicht falsch verstanden.
    Aber resignieren tut man halt trotzdem und man weiß einfach genau, dass es vergeblich investierte Energie ist :ka:

    Ich glaub du hast das von Helfstyna falsch verstanden.
    Ich finde es auch seltsam, dass bei einem Mali ausser Kontrolle, der deswegen angeschossen werden muss (weil anders nicht zu stoppen), 'nur' Wunden entstehen die ambulant versorgt werden koennen.

    Fuer mich passen die Begriffe nicht zusammen. Was den Vorfall aber natuerlich nicht besser, harmloser, ... macht.


    Ja, das stimmt schon.
    Da haben wir auch keine genauen Infos bekommen. Es klang erst alles recht "dramatisch", dann hieß es nur, es müsste was im KH versorgt werden, aber nichts Gefährliches.


    Krefeld: Polizist stoppt aggressiven Hund mit Schüssen am Blumenplatz
    Zb der hier, aber mal abwarten. Bislang widerspricht sich so einiges
    Und ich weiß nicht was genau online oberflächlich Presse ist und was normal nüchtern Nachricht


    Naja, diese Zeugin hat wohl alles aus ihrem Fenster beobachtet, oder wie? Jedenfalls hat sie falsche Schlüsse gezogen.
    Der Hund wurde von der Tierrettung in die Klinik gebracht und auch dort erst euthanasiert. Definitiv nicht auf dem Bürgersteig.


    Ich denke die Presse kann halt auch nur berichten, was sie an Infos von der Polizei und den Zeugen bekommt. Alles andere wäre ja tatsächlich "Details dazu dichten".

    Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass der Hund ernsthafte Beschädigungsabsicht hatte (dann wäre vermutlich "mehr" passiert?). Dass die Situation mit kleinen Kindern aber trotzdem "brenzlig" war und dass die Polizei sich zum Handeln "gezwungen sah" verstehe ich trotzdem auch.

    @Rotbunte Hahaha, danke! Mein Mantra, tief durchatmen und dreimal sagen "ich liebe meinen Job, ich liebe meinen Job, ich liebe meinen Job"

    Und natürlich gibt es auch ganz, ganz tolle Tierbesitzer und Patienten. Ich möchte nicht, dass ein falsches Bild entsteht. Aber es ist schon so, dass man vieles mit Logik nicht erklären kann. Menschen sind wohl einfach so. Und manchmal ... da spart man einfach Energie, weil man weiß, dass es eh zu nichts hinführt. Ich mache meinen Job wirklich sehr, sehr gerne. Aber auch wir Tierärzte haben nur ein eingeschränktes Ausmaß an Einfluss.


    Dafür lobe ich immer ganz viel, wenn ich top gepflegte und vernünftig ernährte Hunde auf dem Tisch habe :applaus: Positive Bestärkung!

    immerhin HAT er was gesagt. Damit ist er den meisten Tierärzten hier um Längen voraus. Und da Rede ich nicht von ein bisschen gelben Belag, sondern von massiven Zahnstein, und dazu einem Maulgeruch, der einem die Nasenhaare wegätzt.

    Ich möchte aus Tierarztsicht dazu nur mal äußern, dass wir das Ausmaß des Hundelends der westlichen Gesellschaft jeden Tag dermaßen im Überfluss präsentiert bekommen, dass der "Idealismus jeden Hundehalter zum Besseren zu bekehren" irgendwann auf der Strecke bleibt. Ich bin da teilweise schon regelrecht resigniert .... Wir reden so unendlich viel und so oft hat man das Gefühl, die Leute können und wollen es nicht verstehen.

    Ein bisschen zu lange Krallen? Ich sehe verbogene Krallen, eingewachsene Krallen ("er lässt sich von uns nicht die Krallen schneiden"), schlimme Entzündungen der Maulhöhle durch Zahnerkrankungen ("wir haben aber Angst vor der Narkose, er ist ja schon so alt"), Verfilzungen ("nein, bürsten, das mag er nicht"), Entzündungen der Haut und der Ohren ("da lässt er uns ja auch gar nicht dran"), ulzerierte Hauttumore ("ja, er ist ja auch schon alt, da machen wir nichts mehr"), massives Übergewicht ("der frisst nur ganz wenig" "ja, ich verstehe das auch nicht, der bekommt nur Diätfutter", "dick, der ist nicht dick", "wir haben schon alles probiert, den bekommen wir nicht schlank", "haha, ja Fau Doktor, wie der Herr, so das Gescherr") ......... unendlich weit fortsetzbar.

    Man redet gegen Mauern. Die wenigsten nehmen sich die Dinge zu Herzen. Es gibt auch so unfassbar viele Tierbesitzer, die nicht in der Lage sind ihr Tier festzuhalten oder bestimmte Eingriffe an ihnen durchzuführen (und sei es nur Bürsten!!!!!).

    Mein schlimmstes Erlebnis hatte ich mal mit einem 15 Jahre alten, herzkranken Dackel einer Rentnerin, der ultra bissig war und dem ich auf "Befehl" der Besitzerin das Fell an Pfoten und Schnauze ausrasieren sollte "weil er ja immer so verfilzt und so viel Dreck rein schleppt und er sie ja auch nicht ran lässt". Der um sich beißende Dackel wurde mit Maulschlinge von meiner Helferin auf den Tisch gedrückt, während ich voller Entsetzen mit der Schermaschine Filznester abrasiert habe, aus denen sich hunderte Flöhe in alle Richtungen des Raumes aufmachten. Der Hund mittlerweile blau angelaufen, ich mit Angstschweiß auf der Stirn, weil ich dachte, der stirbt mir jetzt jeden Moment und die resolute Rentnerin, die kommandierte "und da noch, und da noch was ab" ... da zweifelt man doch teilweise echt an seinem Beruf und der Tierliebe mancher Menschen. Der zum Glück überlebende Dackel wurde dann mit den Worten "jetzt haben wir erstmal wieder Ruhe und wer weiß wie lange der noch macht" aus dem Raum abgeführt.

    Ja, manchmal können wir nicht mehr machen als Schadensbegrenzung. Und wenn Leute sagen "der Tierarzt hat aber gesagt ..." - dann sollte man das auch nicht immer so glauben. Sehr oft drehen sich die Leute, das einfach so wie sie es brauchen.

    Und natürlich ist es immer ein sehr schwieriges Thema, wenn man Besitzer auf mangelnde Pflege, Übergewicht etc. aufmerksam machen muss - schließlich wollen wir unsere Kunden zwar sachlich auf Missstände aufmerksam machen, aber mit Vorwürfen oder gar Vorhaltungen hat man nichts gewonnen. Dies muss immer so vermittelt werden, dass die Leute sich nicht auf den Schlips getreten fühlen. Und die Leute sind wirklich sehr, SEHR betriebsblind mit ihren Tieren. Der Durschnittshundehalter ist eben kein DFler!

    Ganz ehrlich?
    Ich finde die ganze Meldung... seltsam.
    Ein belgischer Schäferhund "außer Kontrolle" der Kinder und Erwachsene "attackiert" hinterlässt andere Wunden, aber keine, die man mal schnell ambulant behandelt, schon gar nicht, wenn der sich vier bis 10jährige Kinder krallt.
    Polizisten, die da in der Wohngegend rumschießen, weil man den Hund nicht einfangen kann...

    Nein, es darf nicht passieren, dass ein Hund frei rumläuft und Menschen verletzt (auch wenn er sie nur anspringt oder umrennt) aber die Berichterstattung ist schon wieder unter aller Sau und hat für mich einen schweren Geschmack von Hysterie, ebenso wie die im Artikel geschilderten Reaktionen.

    Finde ich eigentlich gar nicht so.
    Der Bericht hat genau die Infos wiedergegeben, die von der Polizei kamen. Es ist halt nichts ausgeschmückt. Es fehlen halt einfach genauere Details zum Ablauf.

    Gerade war ein Bericht zu dem Vorfall mit dem Mali in der aktuellen Stunde.

    Ein Polizist hat zwei Schüsse auf den Hund abgegeben, danach lag der Hund noch schwer verletzt in einem Hauseingang, bis ein TA kam und ihn einschläferte.
    Die Bilder, gefilmt von einem Anwesenden, waren auch zu sehen.
    Einfach nur furchtbar.

    Die verletzten Kinder und die erwachsene Person wurden heute schon wieder aus dem KH entlassen.

    Von schweren Bissverletzungen habe ich jetzt nichts gehört, nur, daß ein Kind wohl gestürzt ist, und mit dem Kopf irgendwo aufgeschalgen ist und danach bewußtlos war.


    Ähm nein.
    Der Hund hat noch (schwer verletzt) den Weg in die Klinik geschafft (und hat auf seinen vier Beinen die Klinik betreten) und wurde dann nach Rücksprache mit Polizei und Besitzer aufgrund der Schwere der Verletzungen euthanasiert (dort war er bereits in Narkose und notfallmedizinisch versorgt.)

    @Bonadea wenn es der Züchter ist, den du meinst, dann ist das echt Mist was da gelaufen ist und deine Freundin tut mir sehr Leid :/

    Vermutlich meinen wir den gleichen Züchter.
    Bin da auch nicht so drin ... sie hatte es nur erzählt und das tut mir furchtbar leid für sie. Jetzt gibt es wohl nur die Möglichkeit über eine Registergeschichte ans Papier zu kommen. Und ohne Papier dürfen die ja anscheinend auch gar keine Prüfungen starten. Den Hund hat sie jetzt trotzdem genommen, was ich an ihrer Stelle aber auch gemacht hätte. Trotzdem kann man sich da bei so viel Engstirnigkeit nur an den Kopf fassen.