Beiträge von Bonadea

    Hat jetzt nichts direkt mit dem Thema zutun - aber möchte dazu nur mal anmerken, dass diese Regelung doch unverhältnismäßg hart nur seriöse Züchter und Menschen trifft.

    Alles was nicht geimpft ist - und das sind vor allem und ganz besonders - "Mafiawelpen" aus dem Ausland kommen so oder so illegal über die Grenze und auch die neuen EU-Regelungen schieben dem keinen Riegel vor. Gestoppte Transporte sind für die vielleicht Kollateralschaden, aber sicher kein Grund ihre Welpen länger zu behalten. Da geht's um Profit, nicht um Tierwohl.

    Wen trifft es? Vernünftige Züchter und Käufer, die ihren Welpen nicht zum besten Zeitpunkt bekommen können, weil sie zuviel Schiss vor den Folgen haben. Damit will ich nicht sagen, dass es nicht möglich ist einen Welpen bis 15 Wochen zu behalten oder erst dann zu holen. Aber optimal finde ich das nicht. Und ja, wenn ich einen Welpen kaufe, dann möchte ich ihn eigentlich in dieser sensiblen Zeit am liebsten auch bei mir haben und nicht beim Züchter.

    Aber egal, ich komme vom Thema ab.


    Also noch was zur Fragestellung - ich habe meinen Welpen von DE nach Ö verkauft und er ist mit 12 Wochen mit dem Flieger rüber. Das Ganze war total entspannt und easy.

    Ich befürchte allerdings auch, dass dein Doodle zu diesem Zeitpunkt deutlich zu groß und zu schwer für die Kabine sein wird. Ich bin mit meiner 6kg und 35,5cm großen Hündin geflogen zum Decken - das war gerade noch machbar. Aber man sollte echt nicht unterschätzen wie wenig Platz in so einer Tasche ist. Theoretisch musst du die Tasche und den Welpen komplett unter deinen Vordersitz quetschen ...

    Müsste man auch nicht.....

    Wenn nicht dem VDH immer irgendwelche Verfehlungen einzelner Vereine zugeschustert würden


    Aber das kommt ja auf den Kontext an. Also wenn jetzt hier einfach allgemein über etwas gesprochen wird, kann man doch einfach VDH-Züchter sagen.

    Wenn man sagt "VDH macht nur Mist mit seinen Rassen" - DANN kann man sicher nochmal etwas genauer nachhaken :) Finde ich.


    Soweit ich weiß sind die Rassen alle durch spezielle Vereine betreut und ich könnte nicht einfahc so für meinen Sheltie ohne Rassezuchtverein vom VDH Papiere bekommen. Ich meine aber, dass es "neue" Rassen gibt, bei denen noch keine betreuenden RZV existieren, diese werden dann vom VDH direkt betreut.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege!

    Ich verstehe allerdings nicht, wieso man so viel Haarspalterei (rein bezogen auf das Verbandswesen!) betreiben muss, wenn jemand sagt "geh zum VDH-Züchter". Daran ist doch nichts verkehrt und jeder versteht was gemeint ist.

    Wenn man jetzt jedes mal sagen muss "Gehe bitte zu einem Züchter der unter der FCI, im VDH bei Rasseverein xy züchtet" wird es echt anstrengend xD

    Sehr informative Seite! Danke fürs Zusammenstellen.

    Dieses Jahr sind bei einer Border Collie-Züchterin atypical merle gefallen.

    Ich beobachte die Entwicklung sehr interessiert, weil die Farbe für mich 'neu' ist (neu im Sinne schon von gelesen, aber nie damit befasst).

    Leider gibt es nur sehr wenige Bilder auf der Homepage. Bei FB sieht man etwas mehr. Einen der Rüden hat sie behalten und ich hoffe auf regelmäßige Updates.

    Q-Wurf of Silent Storm

    Sind die getestet?

    Spannend!

    Das Problem ist doch nicht das Wissen. Wissen bekommt man mittlerweile überall. WENN MAN WILL !

    Das Problem ist die mangelnde Bereitschaft egoistische Bedürfnisse hinten anzustellen, um die Lage realistisch einzuschätzen. Ganz egal ob das jetzt Familie Müller ist, die "keine Papiere braucht und doch nicht 1000 Euro für'n Rassehund ausgibt, wenn man den auch bei ebay Kleinanzeigen kriegen kann"; oder der Hipster, der sich trotz Qualzuchtgutachten und haufenweiser Kampagnen für ne Französische Bulldogge entscheidet, weil die gut auf Insta ausschaut; oder jemand der 2mal in der Woche um den See joggt und sich dafür nen "krassen Jagdgebrauchshund" oder "superschnellen BC" holt, weil alles andere zu "lahm" ist; oder Hartz4 family im Plattenbau im 3. Stock auf 60 Quadratmeter den Husky kauft, weil "blaue Augen so schön sind und man das wilde Aussehen mag"; oder Lieschen einen Hund aus der Tötung in Bulgarien rettet, der dann in Köln City jeden Tag vor Angst fast kollabiert, aber trotzdem ja sooooo dankbar ist!


    Menschen WISSEN in der Regel, dass das Bullshit ist. Sie tun's aber trotzdem. Weil die Vorstellung eben so "romantisch" ist und genau das darstellt, was man gerne verkörpern möchte. Ob die eigenen Umstände, Finanzen und fachliche Kompetenz dafür ausreichen, das können oder WOLLEN vielmehr die meisten doch gar nicht zugeben!

    Keine Frage, steter Tropfen höhlt den Stein - Aufklärung ist ein Muss. Aber die Leute rennen trotzdem immer und immer wieder ins offene Messer - sehenden Auges!!! Und in manchen Fällen wird dies dann eben auch ein Problem der Öffentlichkeit (wenn Hunde dann eben zur Gefahr für andere Tiere und Menschen werden). Ich bin ehrlich gesagt überfragt, wie man dieses Problem lösen will.

    Sorry, war nun etwas OT ... aber ich glaub irgendwie nicht, dass eine "Zwangsschulung" irgendwas an den Menschen ändert ...