Mach nochmal bessere Bilder, die Perspektive ist schon echt etwas schwierig. Am Besten draußen bei Tageslicht, möglichst von der Seite.
Beiträge von Bonadea
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Nicki finde ich okay so.
Bei Maja finde ich die Bilder ungünstig, sieht jetzt aber auch erstmal nicht bedenklich moppelig aus finde ich ...
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Noch eine Stimme für Gitterball am Ende.
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Mit Fuß ohne Hochgucken biste aber in der klassischen Unterordnungsecke eher falsch


Ich rufe mal Workingcurly
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Musst du sicher nicht - aber ich denke, das könnte dir helfen.
Hab dir mal Links in den Spoiler gepackt:
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Das sind teilweise Onlineklassen für Welpen, aber man kann die natürlich auch mit erwachsenen Hunden machen. Ich denke fast, dass du auch als "Auditor" (also nur als Zuschauer) viel lernen könntest. Da geht generell einfach ums "Lernen lernen", "Beziehung aufbauen" und eine Basis legen.Vieles kannst du vermutlich mit Charlie aufgrund bestehender Defizite eh nicht so schnell nachholen - aber man kann da einfach ein Gefühl für Trainign generell bekommen. Also sieh die Empfehlungen einfach als Anregungen. Ggf. ist auch was Passendes für deinen Sheltie später dabei.
https://training.peak-performer.com/online-kurse/e…-euch-zum-team/
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Na, ich glaube ein Thread für Charlie wäre doch toll! Ich denke, du wirst da gute Tipps bekommen :)
Evtl. sind auch Onlineklassen was für dich?
Wenn ja gib Bescheid, dann schicke ich dir ein paar Links.
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Du könntest mit Charlie im Garten ja erstmal kleinere Übungen machen oder versuchen einfache Tricks zu clickern. Z.B. deine Hand anstupsen, Gegenstände berühren, Sitz, Platz, Warte ... einfach Basics halt.
Das dürfte ihn wohl aktuell genug geistig fordern ;-) Jetzt mit ihm rauszugehen halte ich auch nicht für zielführend. Erstmal eine Basis und Bindung aufbauen ... dann kann man das später draußen evtl. nochmal in Angriff nehmen, aber dann hat man wenigstens schon mal ein kleines Fundament (nämlich eine Beziehung) mit der man arbeiten kann.
Da darf man jetzt nicht zu viel erwarten. Aber ich finde es großartig, dass du es nochmal versuchen willst! Bravo!
EDIT: und immer nur ganz, ganz kurze Einheiten. Solche Hunde sind schnell überfordert und machen dann zu. Sie haben ja nie gelernt, "wie man lernt" und zu viel Druck kann dazu führen, dass sie dicht machen. Also alles locker angehen und wenn mal was nicht klappt, dann nicht frustig werden :) Ihr schafft das!
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VIELEN DANK Bonadea
Solche ehrlichen und sachlichen beiträge habe ich mir erhofft als ich das Thema erstellt habe. Wirklich sehr informativ und toll beschrieben, ich hab die Beschreibung auf deiner verlinkten Seite verschlungen.
Da ich ja aus Österreich komme muss ich mich statt beim VDH ja beim ÖKV umschauen, richtig? Ich werde mich definitiv von unseriösen Züchtern fernhalten, das habe ich mittlerweile gelernt.
Ja - schau auf jeden Fall im ÖKV!
Wenn möglich (ist ja aktuell schwer wegen Corona, also vielleicht dann in ein paar Wochen...) versuche am Besten auch mal Shelties live kennenzulernen.
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Ich habe die meisten hier nicht so verstanden, dass sie Shelties als definitv unerziehbare Hibbel sehen. Vielmehr wird in Frage gestellt, ob die Fragestellerin bei den gerade herrschenden Bedingungen die Möglichkeit hat, einem so sensiblen Hund zu halten.
Shelties sind weiche Hunde. Sie brauchen keine harte Erziehung. Sie brauchen Empathie, Einfühlungsvermögen und vor allem Souveränität vom Halter. Sie mögen oft keine dicke Luft.
Und genau darauf hat Laura04 zum Beispiel keine Einfluss. Dicke Luft gibt es ja nach ihrer Aussage regelmäßig. Und das Verhalten ihres Vaters wird sie insgesamt auch nicht ändern können.
Sie fahren schnell hoch und brauchen auf jeden Fall Nachhilfe in Impulskontrolle. Sie neigen zum Hibbeln - aber all das kann man mit vernünftigem Management und vernünftiger Erziehung soweit steuern und lenken, dass sie trotzdem sehr angenehm und ungestresst den Alltag bewältigen können.
Kein Hund kommt als funktionierender Hund auf die Welt. Ein bisschen was muss man selbst dafür tun. Bei so gut wie jedem Hund.
Das kann man, wenn man weiß, was man tut. Aber ob Laura04s Eltern einen Trainer bezahlen würden ist fraglich, zumal sie die Notwendigkeit zumindest bei dem DSH definitiv nicht sehen, trotz seiner Lebensumstände. Die Threaderstellerin ist jung, Ersthundehalterin, in einem Haushalt mit einer aufbrausenden Person und wird eventuell keine Möglichkeit haben, sich profesionelle Hilfe zu holen.
Natürlich kann man auch als Ersthundehalter eine gute Intuition für Hunde haben und es schaffen, einen anspruchsvollen Hund zu erziehen. Aber das ist trotzdem nicht einfach, und in diesem Fall gibt es viele Umstände, die das eher schwierig machen könnten.
Und für die Wünsche der Threaderstellerin gibt es auch andere Rassen als Alternativen, die z.B. die Unruhe, die ihr Vater reinbringt, eher aushalten könnten. Die Frage kann man ja auch andersrum stellen: Warum sollte man sich der Gefahr überhaupt aussetzen, eine Rasse zu wählen, die mit genau so einem Verhalten, wie der Vater es anscheinend an den Tag legt, ein Problem hat? Warum nicht lieber eine Rasse, die auch aktiv und gelehrig ist, aber nicht so sensibel?
Natürlich sind nicht alle Hunde einer Rasse gleich. Das ist mir durchaus klar. Trotzdem gibt es Tendenzen, die ein bestimmtes Verhalten wahrscheinlicher machen. Und wenn diese Tendenzen, die eine Rasse hat, nicht zur eigenen Lebenssituation passen, ist es finde ich durchaus berechtigt, darauf hinzuweisen, dass sich eine andere Rasse vielleicht besser eignet.
Also sorry, gerade der Sheltie ist für Ersthundehalter doch eine passende Einstiegsrasse. Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen. Mein erster Hund war ein Sheltie.
KEIN Hund - ganz egal welche Rasse, kommt erzogen und sozialisiert auf die Welt. Aber wenn man es schon mit nem Sheltie nicht hinkriegt, dann ja ... keine Ahnung. Dann kriegt man es mit keinem Hund hin.
Als wären Pudel (Pudel!!) und Bolonkas oder Papillons jetzt so viel weniger sensibel als Shelties. Das sehe ich ganz klar nicht so. Wenns dumm läuft, hat man da ganz genau das Problem, dass man jetzt beim Sheltie vorhersagt. Ne Freundin, die Kleinpudel hat, hat z.B. ein Exemplar, das jagt wie die Sau, Jogger und Radfahrer zwickt und der andere ist mega sensibel und kommt auf sein Umfeld gar nicht klar. Bolonkas habe ich regelmäßig mit Stressmagen als Patienten da. Also ob die jetzt so viele Vorteile gegenüber zum Sheltie haben, stelle ich jetzt wirklich mal in Frage.
Was aber nicht heißt, dass sie für die TE nicht passen können. Nur wieso man sie jetzt als die bessere Alternative zum Sheltie empfiehlt verstehe ich nicht.
Alles anzeigenIch bleibe dabei: bei einem eigene Hund würde ALLES anders werden, eben weil es der eigene ist, der den man von ganz klein auf aufzieht, mit dem man eine verbindung hat, der einen braucht. Da ist es dann egal wenn er nicht perfekt ist. Ich freue mich auch auf eine Herausforderung.
Nein, das stimmt nicht...... beim nächsten Hund wird nicht alles anders..... entweder man hat ein Herz oder man hat keins.
Ich konnte nie irgendwas mit Schafen anfangen.... ich dachte die sind langweilig und blöd.....plötzlich hatte ich zwei Lämmer in der Küche..... die hatten niemand anderes, nur mich..... und es wurden meine Tiere
(Na, erkennt man die Parallelen zu Charlie?)
Ich bin auch absolut kein Katzenmensch..... aber wenn das Leben mir morgen eine in die Arme spült...... würde sich das vermutlich ändern
Ich bin gerade erst über diesen Thread gestolpert und seitdem laufen mir die Tränen....
Moro ist 6 und von Lebensabend sind wir hoffentlich noch ewig weit weg.....
In dem Alter wie euer Charlie ist damals Ralle bei mir eingezogen..... die war auch vorher Hofhund und Menschen brauchte die nicht zu ihrer Bespassung..... und sie hat es so genossen später ein verwöhnter Fifi zu sein.
Der Gedanke, dass ein so hochsoziales Lebewesen wie ein Hund da einsam und ungeliebt vor sich hin lebt oder vegetiert..... und das vor den Augen von Menschen..... das macht mich unendlich traurig..... wahrscheinlich gibt es da viele von..... furchtbar.
Kein mir bekannter guter Züchter würde euch einen Hund geben, der diese Geschichte auch nur zum Teil mitbekommen hat.
Es mag andere geben.....dann sei es so.
Kann ich echt verstehen. Aber ich finde es trotzdem nicht okay der TE jetzt auf 12 Seiten da den schwarzen Peter zuzuschieben. Sie war elf (?) als der Hund angeschafft wurde. Sie wurde nie in irgendwelche Entscheidungen miteinbezogen. Es ist nicht IHR Hund. Sie hat das nicht entschieden. Wieso muss sie sich jetzt hier seitenlang für etwas rechtfertigen, was ihre Eltern verbockt haben?
Sie sucht einen Hund, den sie im Alltag mitnehmen kann und der später mit ihr auszieht.
Ich hoffe trotzdem, dass die TE die Zeit nutzt und sich ggf. mit dem vorhandenen Hund mehr beschäftigt. Das wäre wünschenswert. Vielleicht kann man auch die Eltern wieder etwas mehr ins Boot holen, wenn man erste kleine Trainingserfolge sieht.
Laura04 Du lobst nur Beiträge, die positiv für dich sind, falls dir das auffällt. Die Frage ist nicht "Passt ein Sheltie zu mir?" (Threadtitel) sondern "Bestätigt mich darin, dass der Sheltie zu mir passt!". 90% sagen nein, 10% ja und dich interessieren scheinbar nur die 10%, weil das genau das ist, was du hören willst.
Ähm nein, hier wird nicht auf ihren Beitrag geantwort ob ein Sheltie zu ihr psst.
Ihr wird nur ein schlechtes Gewissen gemacht und ihr seitenlang erzählt, dass sie sich um den Hund ihrer Eltern zu kümmern hat. Das ist irgendwie nochmal was ganz anderes.
Laura04 Ich denke schon, dass ein Sheltie ein passender Hund für dich sein kann, das sind doch in der Regel recht leichtführige Hunde, die sich gut anpassen. Und wenn man auf eine gute Zucht achtet, dann sollte man auch einen passenden Begleiter bekommen. Ich verstehe auch, dass du nicht ausbaden kannst, was mit dem Schäferhund schief lief, aber du musst auch verstehen, dass es hier wenig Verständnis dafür gibt, wenn der Zweithund den Himmel auf Erden bekommen soll und der erste vor sich hin vegetieren muss. Vielleicht kannst du deine Mutter doch irgendwie davon überzeugen, ihn in bessere Hände zu geben, es ist wirklich kein Leben für einen Hund, Charlie hat sich selbst schlicht und einfach aufgegeben. Oder versuche ihn aus der Reserve zu locken, er bekommt doch jeden Tag sein Futter, was er ja wohl auch frisst, also kann er nicht völliges Desinteresse an Futter haben. Er hat das wirklich nicht verdient, kein Hund ist zufrieden mit so einem Leben, er hat nur einfach keine andere Wahl. Es wird nicht einfach ihn wieder "zum Leben zu erwecken", wenn er so festgefahren ist und nicht weiß, dass man auch Spaß am Leben mit seinen Menschen zusammen haben kann, deswegen gibt nicht so schnell auf.
Danke, so sehe ich das auch.
Ich kann mir denken, dass es sehr schwer ist einen Hund, der 6 Jahre lang im Prinzip keine Ansprache erhalten hat und dann resigniert hat, wieder etwas flott zu kriegen. Viele Hunde altern da auch deutlich schneller.
Es wäre wirklich wünschenswert und schön, die TE könnte zusammen mit den Eltern die Situatioen für den DSH verbessern. Vermitteln wäre eine Option, wobei ich ehrlich gesagt ein bisschen bezweifel, ob das für einen solchen Hund wirklich die beste Alternative ist - gerade wenn er kaum was kennengelernt hat und "draußen" vermutlich auch total überfordert ist.
Das soll jetzt nicht blöd klingen, oder als Rechtfertigung für einen 2. Hund ... aber vielleicht kann ein Zweithund ja genau das, was bis jetzt gefehlt hat - die Motivation fürs Training zurückbringen, den Althund etwas "aufmischen" und neue Möglichkeiten aufzeigen, wie man Charlie aus der Reserve locken kann.
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Hmmm ... ja ... die Wahrscheinlichkeit, einen Sheltie zu finden der sich nicht gerne an seinen Menschen bindet, der nicht gerne lernt, der nicht gerne überall dabei ist und sich so gar nicht für Agility interessiert ... ja sorry, diese Wahrscheinlichkeit ist einfach wirklich klein.
Ja, Shelties sind sensibel.
Ja, Shelties sind keine Schäferhunde.
Ja, Shelties erziehen sich auch nicht von alleine (nur fast...).
Aber auch Shelties sind nur Hunde. Die können auch mal was ab und müssen nicht nur in Watte gepackt werden. Und im Grunde sind sie genau das, was sich die TE wünscht. Lustig, aktiv, anpassungsfähige Gefährten mit viel Lust auf Lernen, Spaß und Tricks. Die perfekten Begleithunde für aktive, kreative Menschen. Nett, sozialverträglich, klein, gesund, aktiv.
Ich sehe das ganze Drama überhaupt nicht. Guter Züchter (fettes Ausrufezeichen!) vorausgesetzt.
Klare Ruhepausen und eine vernünftige Sozialisation sind wichtig. Keine Frage.
Ich hab dennoch so viele Freunde, die ihre Shelties mit in die Uni nehmen, die sie als Schulhunde ausgebildet haben, oder als Reitbegleithunde, Shelties, die mitten in Berlin oder Wien im Großstadtdschungel leben, Shelties, die unbemerkt ins Kino oder Theater mit reingeschmuggelt werden, Shelties, die mit ihren Besitzern in der Kabine in den Urlaub fliegen ... also ganz ehrlich, ich persönlich kann diese ganzen Horrorszenarien mit diesen angeblich total überdrehten Shelties, die für jede Aktion außerhalb ihrer eigenen vier Wände oder dem Sportplatz unfähig sind null nachvollziehen. Die Shelties, die ICH kenne - und das sind ne Menge - die sind einfach nur unkomplizierte Begleithunde (mit wenigen Ausnahmen, die es bei JEDER Rasse gibt).
Meine pennen auch 8 Stunden auf ner Fortbildung, neben mir. Am nächsten Tag laufen die Turnier. Darauf gehen die mit zum Pferd. Dann gammeln sie nen Tag auf der Couch.
Wenn ich also einen Rat an die TE habe, dann such dir einen wirklich SERIÖSEN Züchter beim VDH. Schau dir die Hunde live an. Sprich mit Sheltiehaltern und achte auf ein gutes Nervenkostüm der Elterntiere. Das ist wirklich das A und O. Das kann ich einfach nicht oft genug betonen! Wenn man keinen "huschi-Sheltie" will, darf man auch keinen Welpen von "Huschi-Eltern" nehmen!
Kaufe auf keinen Fall irgendeinen ausrangierten "Zuchthund" auf ebay Kleinanzeigen oder irgendwelche komischen Sheltiemixe ohne Papier. Schau auch nicht auf irgendwelche Ausstellungsergebnisse. Guck dir die Hunde an, fass sie an, schau wie sie im Umgang mit ihren Besitzern agieren und wie offen sie mit anderen Menschen sind. Das ist alles was du brauchst.
Hier habe ich mal eine ausführliche Beschreibung über Shelties zusammengefasst
https://mockingjay-shelties.de/der-sheltie-wi…-wirklich-sind/
Shelties sind weiche Hunde. Sie brauchen keine harte Erziehung. Sie brauchen Empathie, Einfühlungsvermögen und vor allem Souveränität vom Halter. Sie mögen oft keine dicke Luft. Sie können laut sein. Sie fahren schnell hoch und brauchen auf jeden Fall Nachhilfe in Impulskontrolle. Sie neigen zum Hibbeln - aber all das kann man mit vernünftigem Management und vernünftiger Erziehung soweit steuern und lenken, dass sie trotzdem sehr angenehm und ungestresst den Alltag bewältigen können.
Kein Hund kommt als funktionierender Hund auf die Welt. Ein bisschen was muss man selbst dafür tun. Bei so gut wie jedem Hund.