Für uns war es super. Aber nach neuen Erfahrungen spreche ich keine Empfehlungen aus. Muss halt passen. Generell sollte man sich vorher überlegen welche Art von Training und Methode einem liegt. Da gibt es ja nun mal große Unterschiede.
Bzgl. Tunnel - endlich mal ein Problem, dass ich mit den Shelties nicht habe!!!
Kann man iwas machen um ihn da zu unterstützen? Jetzt weiß ich auch was mich immer an seinem Gang gestört hat ohne den Finger drauflegen zu können Er wirkt stelzig das hat mich immer irritiert. Er kann zwar auch "normal" laufen aber gerade wenn er einfach frei iwo hin laufen kann neigt er zu diesem Gang.
Klar, die Bewegungen werden sehr "stelzig" und "hart", der Raumgriff ist erschwert und andere anatomische Strukturen müssen die Belastung bei jedem Schritt kompensieren.
Bzgl. der Krallen kann man bei Hunden mit "Hasenpfoten" übrigens oft sehr lange, nach vorne gerichtete Krallen beobachten, bei aufgeknöchelten Katzenpfoten eher rundwachsene Krallen. Aber das ist jetzt nur indirekt mit der Hufstellung beim Pferd zu vergleichen
Und weil wir ja auch bei den Pfoten waren ....
Hier nochmal ein Beispiel für "Plattfüße" bzw. sehr stark ausgeprägte Hasenpfoten bei einem Galgo
Und zum Thema Pferd - das ist schon sehr spannend!
Was man nur nicht vergessen darf, das Pferd läuft auf der Zehenspitze! Also auf dem Zehenendglied. Das was beim Hund das "Krallenbein" ist, ist beim Pferd das Hufbein! Der Karpus vom Pferd liegt viel höher! Daher bezieht sich die Durchtrittigkeit beim Pferd auf die Fessel = Zehen und beim Hund auf die Mittelhand.
Wow! Da ist man mal bissl arbeiten und dann entsteht hier so eine konstruktive Diskussion! Tolle Grafiken auch. Vielleicht kann ich davon ein paar ins Lexikon packen, sobald ich die Vorhand bearbeite?
Durchtrittigkeit ist auf jeden Fall ein "Problem", bzw. kann ein Problem werden. Denn je mehr Instabilität im Gelenk ist, umso schwieriger kann ein Hund laufen.
Hier habe ich auf die Schnelle mal eine sehr gute Seite gefunden, auf der man recht aufschlussreiche Bilder sehen kann:
Die Grade an Durchtrittigkeit, die wir hier bei den Forenhunden bisher analysiert haben sind ja alle noch im "grünen" Bereich. Also teilweise etwas über der gewünschten Norm, aber eben noch im Rahmen. Generell braucht der Karpus ja auch eine gewisse Biegsamkeit. Schaut euch mal Rennhunde an oder Hunde beim Sport oder in knackiger Bewegung - teilweise liegt der gesamte Karpus dabei dem Boden auf. Er federt die Belastung ab. Ein zu straffer Karpus, würde ebenfalls die Funktionalität einschränken. Er soll daher auf keinen Fall zu steil sein, aber eben auch nicht zu weich.
Hab mal auf die Schnelle paar Bilder rausgesucht, es geht jetzt hier wirklich um den Karpus und die Mittelhand!
Was man bei Frodo relativ gut sehen kann ist die Tendenz für einen "Schafshals".
Etwas auf das Doris und Eva in ihren Seminaren immer gerne hinweisen.
Damit ist gemeint, dass sich der Hals nicht trapezförmig zum Kopf verjüngt, sondern eine komische gebogene Form hat und in der Rückenlinie so ein "Loch" entsteht. Sieht man wohl auch häufiger bei Pudeln, da ihnen ja diese "hohe, stolze Kopfhaltung" mehr oder weniger künstlich angezüchtet wurde.
Naja und das uneben ist auch . Ich kann nicht mal abschätzen ob der Hals nun wirklich zu kurz ist oder nur uneben steht.
Ansonsten hat man die selben Probleme wie bei Pablo. Man erkennt einfach nichts unter dem ganzen Plüsch.
Tut mir Leid.
Sind das eigentlich unterschiedliche Linien (amerikanische und engl.) Bonadea Hündin und Myles?
Gerade die Menge an Plüsch ist schon ein riessiger Unterschied
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Ja, unser Hausmeister hat die Wiese länger nicht gemäht, war auch für's Training nicht so hilfreich, das hohe Gras :/
Myles ist Mischlinie, er hat von beiden Elternteilen Ami/Engl. Linie mitbekommen, Fellmässig haben Rüden i.d.R. mehr und auch eine Mähne. Hündinnen haaren gerne nach der Läufigkeit ab, ich weiss nicht wie das bei Bonadea 's Lyra(?) auf dem Foto ist. Myles hat mit 8 Monaten auch noch nicht sein endgültiges Fell entwickelt.
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Das ist Myles' Schwester und die Mama. Die Schwester hat schon weniger Fell wie er.
Ich nehme es auch nicht direkt gegen mich. Es war nur eben ned das erste Mal das ich irgendwie als Negativbeispiel genannt werde. Deswegen stösst es mir dennoch etwas sauer auf. Ich hab die ersten Seiten gelesen und da stand eben ned explizit wie die Bilder aussehen müssen. Aber is nu auch egal wie gesagt, einfach missachten bzw löschen meine Post hier.
Und viele Hütehunde (auch z.B. Border Collies, Aussies, Collies etc., aber auch DSH) haben meinen Beobachtungen zu Folge oft ein sehr "weiches" Karpalgelenk. Das heißt viel Flexibilität. Gepaart mit langen Zehen und schlecht aufgeknöchelten Pfoten (Hasenpfoten), kann sich diese Problematik dann noch verschlimmern zur richtigen Durchtrittigkeit.
Habe dieses Problelm aktuell bei meiner Sheltiehündin, die ich oben gepostet habe. Sie hat zunehmend richtige Plattfüße jetzt im Alter.
Problem ist halt, dass der Karpus sehr verletzungsanfällig ist und wenn die Bänder mal durch sind, dann kannste halt auch nicht mehr so viel machen ...
Es gibt ne Winkelangabe für die Mittelhand vorne, muss ich mal raussuchen. Hab irgendwas von 120 Grad im Kopf, bin nicht mehr ganz sicher. Reiche später mal nach.