Aber ich kenne zum Beispiel richtig fitte, robuste Chis oder Papillons mit 2-3kg, die würde ich im Traum nicht als Qualzucht betiteln wollen. Die andere Seite gibt es da aber auch.
Das Problem bei diesem Gewicht ist aber die deutliche Erhöhung der Wahrscheinlichkeit von Nachzucht, die als Erwachsene UNTER diese Gewichtsgrenze von 2 kg fallen.
Damit einher geht dann aber auch eine deutliche Erhöhung der Qualzuchtmerkmale, wie
- Augen, die nicht mehr genügend in der Augenhöhle eingebettet sind
- zu kleine Schädel für Gehirn, aber auch Zähne und Nasenfunktion
- nicht mehr schließende Fontanellen
- zerbrechliche Knochen
- keine ausreichender Platz für Organe wie Herz und Lunge
Bei Riesenwuchs "verbrauchen" sich dafür die Organe schneller, das Herz beispielsweise muss viel mehr leisten. Aber auch der Bewegungsapparat wird durch zu viel Masse viel früher verschleißt.
Mir gefällt z. B. die doch sehr enge Eingrenzung der Größe bei meiner Rasse (Golden Retriever) von 51-56cm für die Hündinnen, und 56-61cm für die Rüden, weil hier ein "Ausbruch" nach unten oder oben sehr unwahrscheinlich ist.