Beiträge von Bonadea

    Zitat

    Der Deutsche Bulldog Club wurde im Jahr 2013 gründet. Seitdem ist er für die Bulldog Rassen tätig. Wir erstellen Ahnentafeln, führen Phänotypbestimmungen durch und stehen unseren Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite. Wir bieten Hilfestellungen bei der Zucht und Ausbildung der Hunde.

    Wir bieten unseren Mitgliedern einen umfassenden Service. Anzeigen für Deckrüden, Wurfplanungen und Welpen können auf der Seite des DBC aufgegben werden.

    https://deutscher-bulldog-club.de/ueber-uns/


    Übersetzt: wir stellen Ihnen gerne eine Ahnentafel aus, damit sie mit einem Club und seriöser Zucht werben können!

    Ich denke mal, dass auch nicht ALLE so sind und man sollte sich sicherlich hüten, da alle in eine Schublade zu stecken.

    Aber es scheint dort eben sehr viel gängiger zu sein - und das alleine finde ich irgendwie verstörend.

    Wir hatten dann auch noch recherchiert und Shelties gefunden, die nach (Schweden?) exportiert wurden aus einer deutschen Zucht, die dann auch paar Jahre später wegen irgendwelcher komischer "Angstattacken" eingeschläfert wurden.

    Irgendwie schon sehr strange.

    Wobei ich mich frage, ob es für manche Hunde, die wirklich unendliche Angst, gar Panik vorm kleinsten Bißchen haben, wo Therapien nichts gebracht haben, nicht doch irgendwie humaner ist, sie zu erlösen. Schließlich ist eine übertriebene Angst, wo nichts hilft, auch ein Leiden und Quälerei.

    Das heißt aber nicht, daß ich das allgemein gut finde, ängstliche Hunde einzuschläfern.

    Sehe ich auch so, nur du musst auch immer erstmal jemanden finden der so einen Hund auf nimmt. Das ist Arbeit und die wollen sich viele nicht machen. Mein erster Hund war so ein Angsthund aus einer Beschlagnahmung - man macht sich das Leben damit nicht unbedingt einfacher. Es ist immer schnell gesagt, dass man solche Hunde nicht ein schläfern darf, nur die Kehrseite davon sehen viele dann nicht.

    Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass die verlinkten Hunde nicht in einem Bretterverschlag groß geworden sind und ein normales Maß an Prägung und Sozialisierung mitbekommen haben.

    Ich habe mittlerweile von einer Freundin gehört, die nach Norwegen ausgewandert ist (ich musste das nochmal nachfragen, weil es mich nicht losgelassen hat), dass es dort oben wohl generell eine recht "normale" Einstellung ist Hunde, die nicht mehr "funktionieren" einzuschläfern.

    Dazu zählen auch Erkrankungen, die man mit 3 Monaten Reha wieder ausheilen kann, z.B. irgendwelche Verletzungen oder orthopädische Probleme, die man operieren kann. Weil .... "der Hund will nicht 3 Monate ruhiggehalten werden und man möchte nicht, dass der Hund leidet". Also Spritze und weg damit.

    Wahnsinn. Ich hätte nicht gedacht, dass es so fortschrittliche Länder gibt, in denen man sich derart einfach seines Tieres entledigen kann und wo das gleichzeitig auch noch absolut gesellschaftsfähig ist. Natürlich steht da eine ganz andere Mentalität dahinter.

    Ich bin schockiert. Ehrlich.

    Ich meine klar, dass man "früher" unpassende Welpen sang- und klanglos entsorgt hat, klar (aber das war ja auch mehr über Mülltonne und Ertränken und kein "offizielles Euthanasieren"). Aber dass man auch noch ausgewachsene Hunde euthanasiert, weil sie "Ängste" haben ... ich muss sagen, das war mir nicht bewusst und schockiert mich regelrecht. In Deutschland wäre das mit dem Tierschutzgesetz nicht zur vereinbaren.

    Es geht gar nicht in meinen Kopf rein, dass das in Skandinavien, was ja eigentlich so fortschrittlich ist, einfach öffentlich akzeptiert ist. Wahnsinn.

    Kurze Anmerkung von mir - mir ging es jetzt natürlich überhaupt nicht darum, dass es irgendwie toll und cool ist Merle in alle möglichen Rassen reinzumixen! Mir ist schon klar, dass diese Farbzüchter jetzt kein besonders hochwertiges Zuchtziel verfolgen xD

    Ich finde es nur irgendwie schon recht beachtlich, wie schnell bestimmte Farben in Rassen "drin sind" und die Hunde optisch auch sehr schnell wieder an das Original kommen.

    Ist für mich einfach eins dieser vielen Paradoxen (Paradoxmen? help :???:) wenn es um die große Diskussion geht "man macht eine Rasse kaputt, wenn man Fremdrassen einkreuzt und die Hunde werden ihren Typ unwiderruflich verlieren und alles wird absolut den Bach runtergehen".

    Das ist für mich dann schon manchmal irgendwie so ... ja ... ähm ... :???:

    Ich finds immer witzig, dass man Farben so "easy" in eine Rasse reinbekommt und die Hunde auch total schnell wieder "einheitlich" aussehen, aber man in Rassezuchtverbänden Panikattacken bekommt, wenn man irgendwo mal von gezielter Fremdeinkreuzung spricht (nicht wegen der Farben).

    xD