Ganz ehrlich?
Der Hund scheint kein Extremist zu sein, er zeigt in Stressituationen keine ernst zunehmende Aggression, er scheint "verträglich" zu sein ( was für Spitzohren in dem Maß nicht selstversändlich) und ist auch sonst eher freundlich zugewand.
Ich sehe es nicht so schwarz.
Ich persönlich arbeite über ritualisiertes Lernen und sehr viel über Ruhe durch Gehorsam.
Beiträge von Krambambuli
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Puppe gibt Fahrstunden
Puppe hatte eine grooooooooooooße Liebe, den Dalamtinerrüden einer Freundin.
Wir mussten beide zu einer kurzen Vorlesung ( 30min) und dachten: Lassen wir die Hunde im Auto dann können wir danach in den Weinbergen spazieren gehen.
Also haben wir unter einem alten Baum im Schatten geparkt und die Zwei allein gelassen.
Als wir zurrück kamen um die Hunde ab zu holen, kam mir ein netter älterer Franke entgegen und meinte:
Mädel? Is des dei Wage?
Ich guck auf den Golf und sagt ( in Erwartung einer Hunde im Auto lass Diskussion) trotzig: JA!
Er: Denn muss du die Handbrems fest mach!
.....
Puppa hatte ihrer Flamme wohl Fahrstunden versprochen.
Zumindest waren Schaltknüppel und Handbremse zernagt, Gang raus und Handbremse auf....
Puppa dachte sie lässt den Wagen anrollen. Zum Glück hat dass mit dem Ausparken nicht geklappt, sonst wären die 2 mit dem Geschoss mit affenartiger Geschwindigkeit den Weinberg gerade aus runter, quer durch die Stadt und auf der anderen Seite wieder hoch gerast.
Der alte Transporter vom rotgesichtigen Franke hatte zum Glück nichts und als der das zerkaute Innenleben meines Autos sah konnte wenigstens er herzlich lachen.
Die Mistbiene saß übrigens freudestrahlen auf dem Fahrersitz, ihre Flamme hatte auf dem Beifahrersitz platz genommen...
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Die Frage ist was ist für dich familientauglich.
Viele der Diensthunde die ich kenne leben in derFamilie, aber keiner von denen ist ein Df-schnugggelchen.
Im Dienst willst du einen Hund der bis zur letzten Konsequenz unerbittlich und hart seinen Weg geht, aber genau dieser Typ Hund wird auch in anderen Konfliktsituationen ebenso reagieren.
Ein großes Problem sehe ich darin, dass jungen Diensthundeführern ohne jedwede Erfahrung mit diesem Typ Hund ein 14 Monate alter Gebrauchshund in die Hand gedrückt wird und die sich nicht mal im entferntesten vorrstellen können, wie ander der ist als derSchäfer von Opa oder der Retriever der Familie.
Ich hab ne ganze Weile Tierschutz für Malis gemacht und ganz ehrlich die Hunde die in den Dienst gingen, waren zu dem Zeitpunkt nicht familientauglich im Siinn von: Der läuft entspannt im Alltag mit. -
Balabanov hat nette Dvds zu dem Thema.
Im Prinzip fängt man an das man die Beißwurst in der Hand hält und den Hund sofort freigibt wenn er einen anschaut und baut die Zeit und die Bewegung im Spielzeug langsam auf.
Von Vorteil ist es wenn der Hund den Blickkontakt als Schlüssel zum Erfolg auch aus anderen Situationen kennt und sowohl über ein Warnwort und ein Abbruchkomando beherrscht.
Besonders schön finde ich dass irgendwann mit externer Bestätigung gearbeitet werden kann.
Meine Hunde wissen am Ausgang vom Hupla liegt ihre Beißwurst und wenn sie super mitarbeiten gibts nen Click und sie dürfen hin donnern, wann das ist können sie nicht erahnen.
Diese Art des Arbeiten ermöglicht einem die schlimmste Ablenkung als Motivation ein zu setzen.
Meine Tölen arbeite eher noch motivierter mit wenn jemand quitschend und mit der Beißwurst wedelnd auf dem Platz steht. -
Ich arbeite nach dem Prinzip, zumindest wenn es um Uo geht.
http://www.youtube.com/watch?v=sm4cZH8STMw -
Ich hab einen Hund ausführen dürfen, den ich niemals gewagt hätte zu korrigieren.
Dieser Rüde lässt sich nicht gängeln und sicher nicht weh tun und der zeigt nicht nur Zähnchen, EGAL wie erfahren der Mensch auch sein mag und wie gern man sich sonst mag.
Ansonsten war er die coolste Socke der Welt.
Ich bin mit ihm nie in Situationen gekommen in denen wir uns auch nur im entferntesten streiten hätten müssen, erfordert aber eine gewisse Vorraussicht und klares Denken.
Wer eine Hand voll Regeln beachtete kam mit diesem Hund immer klar. -
ZitatAlles anzeigen
Ich weiß jetzt ehrlich gesagt auch nicht, wo manche das Problem hier sehen.
GUt, über Seminare und Fortbildungen kann man streiten, dass brauche ICH zumindest bei keinem Sitter.
Aber am wichtigsten sind mir immernoch Vertrauen und wirklich Zuverlässigkeit, im Bezug auf Absprachen die getroffen werden.
Irgendwelche Gruppenspaziergänge schließe ich jetzt mal aus - aber wenn ich mit meinem Sitter abspreche, dass es keinen Fremdhundekontakt gibt und das kein Kauzeug oder ähnliches gefüttert wird, dann ist das so und ich werde einfach grantig. Nicht, weil ich soein Kontrollfreak bin und gern wen ärgern möchte, sondern weil hinter diesen einfachen Verhaltensregeln ein Sinn steht.
Sorry, aber ich mache solche Regeln doch nicht ohne Grund? Mir geht es mit nichten darum, dass mein Hund ein Trauma davon trägt weil mein Sitter irgendwelche angeblichen Calming Signals übersehen hat - mir geht es darum, dass die Zeit möglichst problemlos und entspannt abläuft, dass ist alles.
Danke!
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Zitat
Oder weil sie eine Regel/einen Hinweis vergessen haben

Was denn? Es leben alle Beteiligten noch, inklusive Sitter
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@ Jogi: Ich bespreche das Vorgehen in Konfliktsituationen vorher, dh meine Sitter haben konkrete Handlungsanweisungen und das Handwerkzeug an der Hand.
Ich hab bisher nie erlebt, dass einer der Sitter mit meinen Hunden in brenzlige Situationen gekommen sind, ausser sie haben eine meiner Regeln ignoriert.
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Mal ganz davon abgesehen, dass meine Hunde nich ohne mein Beisein zu anderen Hunden sollten, ich hab ein Exemplar dass völlig ignorant ist und wenn es doch zu streit kommt nicht lang droht.
Kein Hundekontakt ist eine der Regeln, nicht weil mein Hund unverträglich ist, sondern weil es wenn es krachen sollte eben malitypisch sehr heftig rappelt.