Ein gewisser Ausfluß ist bei einem Rüden durchaus normal, kommt eben auf die Menge, Farbe und Konsistenz an.
Die Farbe des Penis ist abhängig vom Erregungszustand des Hundes. ![]()
Beiträge von Krambambuli
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@ Viviane:
Das ein roher Hund knurrt, ist ohne Frage natürlich, aber nichts was ich als sein Recht ansehe und damit belasse.
Ich gehe aber gerade bei einem jungen Hund nicht der Situation aus dem Weg, sonder stelle mich ihr.
Ich wähle da einen Weg aus: Neee mein Schatz, so kommst du nie und nimmer zum Erfolg.
und: Hase guck, wenn du artig ausspuckst geht das tolle Spiel sofort weiter!
Im übrigend finde ich Überzeugungstäter unter den Hunden, die sich mir in den Weg stellen und ihren Willen klar äußern ausgesprochen charmant.
Ich bin leider so bekloppt, dass ich
inne Augen hab, wenn der Rotti mir erklärt, dass das hier sein Ball ist und wir zweibeide die gleiche Gewichtsklasse haben, nur dass er 42 schlagende Argumente mehr hat. 
hüterin: Ich bin mir nicht ganz sicher ob wir der gleichen Meinung sind, dazu kenn ich dich nicht genug.
Ich nehme es jedoch nicht persönlich, wenn mir ein Hund die Zähnchen zeigt, außer vielleicht als Liebeserklärung.
Der Hund zeigt natürliches Verhalten, also kein Grund ungehalten zu werden. -
Nein, knurren ist nicht sein Recht, sondern lediglich Ausdruck einer schlechten/ nicht fertigen Ausbildung.
Wenn ein Hund einmal verstanden hat wie die Regeln zum Thema Beute lauten, wird er nicht mehr in Konflikt ( egal ob nun aus Unsicherheit oder Überzeugung) geraten und somit nicht knurren.
Ivan Balabanov hat da tolle DVDs zum Thema Beutespiel. -
Nun etwas überspitz formuliert stimmt.
Wo sie nicht ganz unrecht haben ist dass mit Körperkontakt sehr inflationär in der Ausbildung umgegangen wird.
Ja Hunde suchen Körperkontakt nicht um die Weltherrschaft zu übernehmen, aber
1. wenn ich meinem Hund nonsntop und immer zur Verfügung stehe wird bei vielen meine Nähe und Zuwendung an Wertigkeit verlieren.
2. gibt es durchaus Körperkontakt und Körperkontakt, wenn man gewisse Regeln etabliert tut man sich durchaus leichter.Bei Pinkeln beim Apport so sehe ich da einfach nur eine schlechte Ausbildung.

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Wo ließt du da Dominanztheorie heraus?
Für mich ließt sich das nur nach den Grundregeln jeglicher Hundeausbilduung.
Ich kenn diese Huschu nicht, kann aber generell sagen:
Ein Trainer ist nur so gut wie seine Schüler.
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Es in meinen Augen immer eine Abwägung, was bedeutet mehr Stress für den Hund?
Ein chronisches Ausweichen von Konflikten ist in meinen Augen ebenso falsch, wie immer auf Teufel komm raus jeden Konflikt durchfechten zu wollen.
Gerade "komplizierte" Hunde sind unheimlich dankbar für Verlässslichkeit, klare Grenzen, einen Verhaltensrahmen in dem sie sich sicher bewegen können, dass gibt Sicherheit.
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Ich hab als Pflegestelle immer und immer wieder Hunde, die von zum Teil Trainiern als nicht resozialisierbar oder hochproblematisch eingestuft wurden und die eine Odysee an Erziehungsversuchen hinter sich haben.
Ich muss mir da immer wieder die Frage stellen, ist es fair jetzt monatelang zu versuchen falschen Aufbau zu reviedieren, oder begebe ich mich einmal ruhig und überlegt in den Konflikt, stehe ihn durch und der Hund und ich haben danach klare Fronten.
Es geht hier nicht um prügeln, schlagen, brechen, sondern darum eine Situation klar und fair durch zu stehen.
Ich erlebe, dass Hunde danach sichtlich entspannter mit mir umgehen, geklärte Konflikte sind einfach besser als ein schwelender. -
Es werden immer mehr
Das BRH-virus greift umsich
Grüße aus dem wilden Süden -
Es gibt kaum einen Hund der sich nicht über richtig dosierten Zwang regel lassen würde.
Es gibt aber auch wenig Hundehalter die ihrem Hund auch noch ruhig und souverän die Stirn bieten können, wenn er wirklich mal ernst macht.
Wobei oft nicht mal massive physische Einwirkungen von nöten sind.
Nur muss ich mir eben folgende Fragen stellen/ gefallen lassen:
Hab ich wirklich sauber aufgebaut und keine methodischen Fehler gemacht? Ist somit dieses Maß an Zwang von nöten?
Meiner Erfahrung nach ist bei korrektem Aufbau nur noch ein Minimum an Zwang nötig, aber korrekter Aufbau ist eben mühseelig und für viele offensichtlich auch belasten.
Hab ich die Kraf und Ruhe, dass Faß das ich gerade aufmache auch durchzustehen? Frei nach dem Motto: Begib dich niemals in eine Auseinandersetzung die du nicht sicher gewinnst.
Stöhrt mich das gezeigte Verhalten der art, dass ich darauf derart viel Energie verwende?
Ist hit once but fair, nicht vielleicht fairer als monate und zum teil jahrelange Experimente und der damit verbundene Stress? -
Ich hab selber eine Rasse, die den Ruf hat schlechte Nerven zu besitzen.
Viele Besitzer ruhen sich darauf aus, oder noch schlimmer, finde es noch toll.
Ich persönlich hab ganz gezielt an den Reizthemen gearbeitet, denn mir ist es zu stressig nonstop ein Auge auf die Spitzohren haben zu müssen.
Aber es gibt einfach Dinge da müßten meine Hunde scheintot sein, damit sie da nicht reagieren.
Es ist eine Gradwanderung, zwischen: "Ich will dass du das erträgst" und " Nein, so nicht mit meinem Hund!"