Die meisten Schreiber hier kennen Malis oder besitzen sogar welche. ![]()
Beiträge von Krambambuli
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Ice ich empfind es nicht als schwierig.
Meine Hunde hören so gut, dass ich Fremdhunde einsammeln kann und zum Halter zurrück bringen kann.
Meine Hunde stürzen sich nicht ungefragt auf andere Lebewesen.
Für mich wäre ein allesfressender, dauergestresster, angstbehafteter Hund um Welten stressiger.
Es geht darum, zu schauen ob man mit den Grundwesen eines Hundes harmoniert. -
Ich bin ein Opfer dieser Hunde.
Ich kann einfach nicht anders, ich fahr absolut auf die Spitzohren ab.
Dennoch....
Einen Mali auf seinen Arbeitseifer und seine extreme Grundschnelligkeit zu reduzieren ist falsch.
Aggression und extreme Reaktionsbereitschaft sind die Eigenschaften die das Leben mit einem Mali am meisten prägt.
Kannst du mit einem Hund leben der Konflikte versucht FINAL mit den Zähnen zu lösen?
Und im Zweifelsfall auch vor dir nicht haltmacht?
Bist du bereit und in der Lage, immer mit einem Auge bei deinem Hund zu sein?
Nicht auf die Hundewiese gehen zu können?
Deine Wohnungseinrichtung opfern?Kannst du darüber schmunzeln wenn dein Hund einen Tobsuchtsanfall schiebt, weil etwas nicht auf anhieb so funktioniert wie er sich das so vorgestellt hat?
Bist du bereit regelmäßig einen Ta aufzusuchen, weil der Mali sich mal wieder umbringen wollte?Kurz und gut, willst du einen Hund der sich aufführt und fühlt wie ein antiker ( Halb)gott?
Es gibt auch andere extrem schnelle und arbeitswillige Hunde mit deutlich weniger Aggression.

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Nicht berechenbar bedeutet nicht zwangsläufig cholerisch.
Ich führe Malinois die auch nicht gerade für ihre Führerneutralität bekannt sind, komischerweise werde ich nicht geflammt oder geblitzt.
Gerade nervenschwache Hunde profititieren sehr davon, wenn alles in sehr engen und geordneten Bahnen abläuft und der Hundeführer als souverän und führungsstark empfunden wird.
Dafür muß man weder seinen Hund mit der Leine im Kreis prügeln noch ihn mit rosa Wattebäuschchen bewerfen. -
Ich hab es mit allen meinen Welpen so gemacht. Sie konfrontiert mit Wild und Tieren aller Art, was auch bedeutete dass ich morgends um 5 Uhr durch die Anlagen maschiert bin um Hasen zu suchen, oder auf den Wildwechseln um sie mit freiem Wild zu konfrontieren.
Bei den Hunden hat es funktioniert, sie waren alle kontrollierbar am Wild, ob sich der Aufwand für einen Familienhund lohnt, der kaum Wildkontakt haben wird ist die Frage. -
Zitat
Ich kenne die ein oder anderen Konstellationen, wo es derart eskalliert ist.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen (Hund erst spät übernommen, etc.) bahnt sich das aber an. Es gibt vorher schon Probleme, Kompetenzen, die nicht geklärt wurden und die dann zu einem solchen Verhalten führen.Oft aber auch die ungünstige Kombination von taffer Hund und softer Halter. Fehlende Grenzen, keine Konfliktbereitschaft seitens des Halters, ... oder der verzweifelte Versuch, alles positiv und nett zu regeln. Das sind dann die, welche morgens um 4 spazieren gehen.
Wie immer, der Besitzer ist selber Schuld ;-)
Ich wünsche euch gute Nerven und einen fähigen, hilfreichen Trainer
Gruß, staffy
Gibt auch die Kombi ernsthafter Hund und unfairer Halter, unsicherer Hund und nicht führender Hundehalter, Hund mit wenig,etc.
Oder die Kombi nervenschwacher Hund und zwar konfliktbereite aber nicht wirklich faire und berechenbarer Hundeführer, dass ist das was ich aus dem Post lese.
Fakt ist ohne Regeln die fair, berechenbar und allgemeingültig sind funktioniert ein Leben mit dem Hund einfach nicht.
Wer mit gewissen Grundeigenschaften seines Hundes nicht umgehen kann, hat vielleicht schlicht den falschen Hund. -
Ich führe jetzt seit über 10 Jahren Hunde mit größeren oder kleineren Macken und dennoch bin ich mehrfach im Jahr bei Trainern zu Einzelstunden/ Seminaren.
Ich finde es immer hilfreich jemanden neutralen drüber schauen zu lassen, ist immer wieder erstaunlich was dabei so rauskommt.
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Zitat
Sorry, mein Beitrag kam zu spät.
wie siehts denn so mit der Körperwahrnehmung des Hundes aus?
Also springt er z.B. tollkühn in jede Hecke? Schlägt er sich ständig an, ohne das es ihn stört? Reibt er sich an Hauswänden..etc.pp.?Wenn du wirklich die Vermutung hast, dass der Hund ADHS haben könnte, dann wende dich bitte an Herr Gansloser. Der wird dir diese Frage besser beantworten können und auch gleich Ratschläge dazu erteilen!
LG
Dann hätten 99% aller Malis ADHS.
Chihuahua, gerade dass der Hund in reizarmer Umgebung sich konzentrieren kann spricht für mich eher gegen eine hirnorganische Ursache.
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Versuchs doch mal mit Ritalin

Mal ernsthaft: Spannende Diagnose? Erzähl dochmal wie sie zu diesem Statement kam? -
Bisher sind geplant
1x Trümmer
2x Fläche
3x AusbilderzertifizierungAngedacht ist noch ein Bindels-Seminar.