Ein Terriermix, sind auch gut beutemotivierbar und laut Homepage seit Welpenalter beim Besitzer.
Immer noch eine ganz andere Nummer als ein BGS oder ein Pointer.
Wie gesagt ich kann mich großspurig hinstellen und mit meinem Mali, der obwohl er erst als erwachsener Hund zu mir kam und bereits mehrfach Jagderfolge gehabt hatte, vor jedem Stück zusammenklappt wie ein Klappmesserchen rumtönen wie inkomptent doch all diejenigen sind die ihre Hunde nicht binnen 2 Monaten wildrein haben. ![]()
Beiträge von Krambambuli
-
-
Es kommt sehr wohl auf den Hund an, im Video wird ein Mali und ein DSH gezeigt...
Ich hab bei meine Maline mit Jagderfolgen 8 Wochen, einen Clicker, ein Geschirr , eine Schleppleine und einen Ball gebraucht und sie war absolut wildrein.
Mag mir das mal einer mit einem BGS vormachen? -
Es ist schlicht erwiesen, dass aversive Methoden zu hörer Aggression führen können.
Bei klarer souveräner Führung hab ich noch nie erlebt, dass sich ein Hund gegen seinen Hundeführer stellt, insbesondere kein "normaler" Hund.
Ich hab bisher nur Hunde erlebt die entweder in extremer emotionaler Erregung und / oder emotional nicht unbelastetem Hundeführer flammen oder blitzen. -
Ich fütter tierische Fette zu.
Zum vRp : Ich berechne meine Futterrationen nach dem Verhältniss von vRp/ Energie, wobei da auch das Protein im Getreide mitberechnet wird. -
Zitat
Von Getreide geht kein Hund die Wände hoch...je mehr Glucose, desto mehr Selbstkontrolle....
Kätzerin! Getriede ist böööööööse!
*kramt ihre Fackel und ihre Mistforke raus* -
Ich schrieb ja man muß selber eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen, es gibt nicht die wahre Lösung sondern nur die Lösung für den Hund und den Halter.
Ich lebe mit Verhaltensweisen meiner Hunde mit denen viele andere nicht leben könnten, mich stören wiederum Eigenschaften anderer Hunde die andere als völlig normal empfinden.
Meine Einstellung zum Hund ist eine völlig andere, mein Hund ist mein bester Arbeitskollege und nicht primär mein Begleiter. Ich hab schlicht nicht das Bedürfniss mit den Hunden bummeln zu gehen, mir macht einfach die Arbeit mit ihnen Spaß, dadurch komm ich nicht in diesen Konflikt und hab leicht reden. -
Wie gesagt man kann und sollte die Regeln aufweichen, aber eben erst wenn der Hund stabil ist im Verhalten.

-
Dass es einfach und ohne viel Arbeit geht hab ich nie behauptet. Das Hauptproblem ist oft dass nicht kontinuierlich, konsequent und kleinschrittig genug trainiert wird und somit der Hund wieder auf Reize sensibilisiert wird, die er bereits in neutraler Umgebung als unwichtig empfunden hat.
Wenn der Hund noch in völlig alltäglichen Situationen hochfährt, nicht absolut zuverlässig reagiert, brauch ich überhaupt nicht über ein vollbesuchtes Naherholungsgebiet nachzudenken, es wirft einen nur um Lichtjahre zurrück.
Klar kann fährt der Hund bei richtigem Training schneller runter und wird je nach Hund mehr oder weniger Problemlösungsstrategien auf andere Situationen übertragen.
Es gibt nur 2 Möglichkeiten entweder ich arrangiere mich damit dass mein Hund nicht gut mit gewissen Situationen umgehen kann, oder ich investiere viel Zeit.
Ich hab einfach das Glück, dass ich diese Arbeit mit dem Hund nicht als Belastung empfinde, sondern als spannend
. -
Vorneweg ich bekomm Hunde mit eher extremeren Verhaltensauffälligkeiten und die meisten sind nicht in der Lage irgendeinen völlig banalen Alltagsreiz einzuordnen, geschweige denn sich auf irgendetwas zu konzentrieren.
Zunächst ritualisiere ich wirklich den kompletten Tagesablauf des Hundes, vom Verhalten in der Wohnung, übers Füttern bis zum Anziehen und Gassigang. Wer im Haus aufdreht wird immer und immer wieder zurrück auf seinen Platz gebracht, wer hibbelt weil in der Küche mit den Näpfen geklappert wird bekommt erst etwas wenn man sich gesittet benimmt, wenn ich mir die Jacke anziehe heißt das noch lange nicht, dass der Hund rumzuturnen hat, wärend ich die Türe öffne ist der Po am Boden und wenn wir durch sind bis die abgeschloßen ist ebenso, es geht erst weiter wenn der Hund sich ruhig verhält, entgegenkommende Passanten bedeuten herkommen Po auf Boden, etc.
Es geht dabei nicht um gängeln oder schikanieren, sondern darum dem Hund ein Rahmen vorzugeben in dem er sich rechtbald sicher bewegen kann. Wenn der Hund schon runterfährt bevor er die Haustüre verlässt, kann er oft mit Reizen deutlich besser umgehen, als wenn er eh schon auf 30 000 Umdrehungen läuft.
Anfangs bewege ich mich tatsächlich in eher reizarmen Umgebung, solang bis der Hund dort sehr sicher ist in seinem Verhalten, erst dann beginne ich ganz vorsichtig Reize zu suchen die gerade noch unterschwellig sind, bis die auch irgendwann gleichglütig sind.
Wenn ein Hund sicher und vorallem unaufgeregt das Schema abzuspuhlen, fang ich an das ganze aufzuweichen, dann variere ich vorsichtig, dann eben kein Herkommen mehr, dann Platz, irgendwann nur Kontaktaufnahme und weitergehen, etc.
Wichtig ist eben mit steigender Sicherheit neue Reize zu etablieren und diese solange zu trainieren bis sie eben nicht mehr zu Übererregung führen. -
Zu einem gewissen Grad sind diese Dinge rassetypisch und schlicht nicht zu ändern, egal wie viel ich trainiere ich kann einen Hund nicht völlig umkrempeln.
Es gibt Rassen die defintiv von ritualisierten Abläufen profitieren, weil sie einfach Hilfe bei der Bewertung von Umweltreizen brauchen um gesellschaftsfähig zu reagieren. Ich fürchte einfach schön clickern funktioniert nur bedingt bei diesem Typ Hund, da es sich selten um Ängstlichkeit sondern viel öffter um eine Übererregbarkeit/ extreme Ablenkbarkeit handelt.
Ich arbeite bei den Nervensägen mit ritualisiertem Lernen und Habituation.
Rituale geben Sicherheit und ermöglichen recht rasch Reize die zunächst überschwellig waren so anzubieten dass sie eben knapp unterschwellig sind und somit mit Habituation arbeiten zu können.