Beiträge von Krambambuli

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    Anders gefragt: Der Hund will hetzen, weil ihm das ein gutes Gefühl gibt. Entzug sozialer Interaktion ist in dem Moment zweitrangig, er kann sich dieses gute Gefühl ja auch alleine holen.

    Somit würde es ja keinen Sinn machen, wenn er das Abbruchkommando mit dem Entzug verknüpft. Er müsste es mit dem Gefühl verknüpfen. Ich dachte, dass man deshalb diesen Frust bestätigen sollte.

    Würde er das Signal tatsächlich mit dem Frust verknüpfen, kann es dann nicht sein, dass Hetzen als immer selbstbelohnendes Verhalten stärker ist als das Gefühl von Frust? So stelle ich es mir zumindest bei meiner Hündin vor. Wie gesagt, das Signal hat sie schon verstanden, aber im Angesicht von solch enormer Belohnung wie Hetzen funktionierts nicht – ich vermute, weil das gute Gefühl überlagert.

    Kann mir jemand erklären, WARUM der beschriebene Aufbau bei Jagdverhalten zum Abbruch führen soll?

    Das ist mir zu einseitig, es gibt ganz verschiedene Jagdtypen und durchaus welche die wirklich niewieder jagen gehen würden wenn sie Frauchen nicht wieder antreffen würden. ;)
    Es geht auch nicht um: Ich konditionier mal ein bischen und dann hört das Jagen auf.
    Richtig aufgebaut ( also Grund konditioniert und dann schrittweise aufgebaut) löst konditionierte Strafe ein negatives Gefühl aus auch in emotionalen Extremsituationen.
    Das in Kombination mit gutem ATJ macht durchaus Sinn. ;)
    Ich peersönlich arbeite vom Hundetyp abhängig.
    Bei dem Pointermix mit dem ich arbeite, habe ich den Deal: Du darfst durchstehen vor wild, dafür wirst du auch belohnt. Wenn du startest gibt es das Bösewort und gleich drauf den Abpfiff.
    Bei meinen Malis hätte ich so nicht arbeiten können. ;)

    @yapping: Bei dem Zwergerl war es tatsächlich Futter, das ausblieb.
    Ja ich hab das Wort gekoppelt, wenn der Hund da schon abbrach, war alles in Butter.

    Ich hab einen Marker of no reward, also einen Marker dafür dass das gezeigte Verhalten nicht sachdienlich, eine Wort für: Wenn du jetzt weitermachst, dann muß ich das böse Wort benutzen! und eben die konditionierte Strafe.
    Der jüngste Hund den ich konditioniert habe war 9 Wochen (allerdings über negative Strafe), meine eigenen Hunde waren alle über 1 Jahr.
    Ich mag keinen Zwang am Welpen.

    Ich schein mich echt unverständlich auszudrücken.
    Nochmal, man kann nicht erwarten, dass jeder Mensch sich einem Tier gegenüber korrekt verhält, dass ist sogar den Prüfern bekannt , die bei den Vorfällen ausrücken bekannt, darum wollen die auch nichts anderes sehen, als dass du in der Lage bist deinen Hund durch solche Situationen zu führen.
    Hätte die Besitzerin ihrem Hund und den Leuten klare Anweisungen gegeben, wäre das sicher positiv ausgelegt worden. ;)

    Ähm nicht jeder Mensch der durch die Gegend eiert ist "geschult" mit Hunden und das wissen die Prüfer auch.
    Es geht dabei nicht nur um das Verhalten des Hundes, sondern auch darum wie realistisch der Hundehalter seinen Hund einschätzt und wie gut er solche Situationen löst.
    Ich finde schon alleine im Hinblick darauf, dass unsere Umwelt nicht hundeerfahren ist, die Forderung:" die sollen sich gefälligst vernünftig verhalten" absurd, entweder ich bin in der Lage meinen Hund so zu führen, dass er niemanden gefährdet, oder ich muß eben Auflagen bekommen.

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    Es geht um die Art zu trainieren...

    Davon ab waren wir nicht fast einheitlich auf dem Standpunkt das es bei C.M. auch keine Problemhunde waren? Mit ein, zwei Ausnahmen die anderer Meinung waren...

    Und das ist jetzt auf jedes Problem übertragbar?

    Mal ganz davon abgesehen, dass ich nie verstanden haben warum es so viele Leinenpöbler gibt und warum das anscheinend so schwer in Griff zubekommen ist, finde ich eine individuelle Herangehensweise an das Problem des Teams am sinnvollsten. Mein Weg muß für ein Team nicht der richtige sein, egal ob ich nun CM oder Bolte heiße.