ZitatAnders gefragt: Der Hund will hetzen, weil ihm das ein gutes Gefühl gibt. Entzug sozialer Interaktion ist in dem Moment zweitrangig, er kann sich dieses gute Gefühl ja auch alleine holen.
Somit würde es ja keinen Sinn machen, wenn er das Abbruchkommando mit dem Entzug verknüpft. Er müsste es mit dem Gefühl verknüpfen. Ich dachte, dass man deshalb diesen Frust bestätigen sollte.
Würde er das Signal tatsächlich mit dem Frust verknüpfen, kann es dann nicht sein, dass Hetzen als immer selbstbelohnendes Verhalten stärker ist als das Gefühl von Frust? So stelle ich es mir zumindest bei meiner Hündin vor. Wie gesagt, das Signal hat sie schon verstanden, aber im Angesicht von solch enormer Belohnung wie Hetzen funktionierts nicht – ich vermute, weil das gute Gefühl überlagert.
Kann mir jemand erklären, WARUM der beschriebene Aufbau bei Jagdverhalten zum Abbruch führen soll?
Das ist mir zu einseitig, es gibt ganz verschiedene Jagdtypen und durchaus welche die wirklich niewieder jagen gehen würden wenn sie Frauchen nicht wieder antreffen würden.
Es geht auch nicht um: Ich konditionier mal ein bischen und dann hört das Jagen auf.
Richtig aufgebaut ( also Grund konditioniert und dann schrittweise aufgebaut) löst konditionierte Strafe ein negatives Gefühl aus auch in emotionalen Extremsituationen.
Das in Kombination mit gutem ATJ macht durchaus Sinn.
Ich peersönlich arbeite vom Hundetyp abhängig.
Bei dem Pointermix mit dem ich arbeite, habe ich den Deal: Du darfst durchstehen vor wild, dafür wirst du auch belohnt. Wenn du startest gibt es das Bösewort und gleich drauf den Abpfiff.
Bei meinen Malis hätte ich so nicht arbeiten können. ![]()
@yapping: Bei dem Zwergerl war es tatsächlich Futter, das ausblieb.
Ja ich hab das Wort gekoppelt, wenn der Hund da schon abbrach, war alles in Butter.