Beiträge von Krambambuli

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    BRAUCHEN wir das unbedingt oder WOLLEN wir das nur? :D

    Ich brauche sie .
    Und das Argument:Die wenigsten bedienen diese Anlagen.
    Stimmt und ich kann einfach nicht nachvollziehen warum diese Menschen sich diese Hunde halten.

    @ Poco: Ich hab weder mit einer Interuptio und schon garnicht mit dem Entschluß keine Kinder zu bekommen ein Problem.
    Ich kann auch völlig verstehen, wenn man insbesondere mit dem Hintergrund einer familiären Belastung sich der Aufgabe ein solches Leben zu begleiten nicht gewachsen sieht.
    Nur lege ich wert darauf, dass alle, auch schwerstbehinderte Menschen ihr leben selbst nicht missen wollen.
    Ein junger geistigbehinderter Mann sagte mal zu mir: " Wir sind nicht behindert, wir sind anders begabt."

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    Es ging mir nicht um das Urteil "lebenswertes Leben oder nicht".

    Ich war einmal in der Kinderklinik mit meinem Sohn und da war ein Kind im Spielzimmer, das musste dauerhaft beatmet werden. Die Mutter war eigentlich nur da, um die ganzen Dinge rund um diese Beatmungsgeschichte zu lernen. Ich hab echt noch nie ein Kind dort gesehen, dass sich so gefreut hat und glücklich dort war.

    Aber wenn ich seine Mutter wäre, wüßte ich, dass ich eine sch**** Angst vor allem hätte, was da in naher und ferner Zukunft auf uns zukäme und ich würde bezweifeln, dass ich das bewältigen könnte ohne zu verzweifeln.

    Und das meinte ich mit lieben, verantwortlich sein, das Beste wollen. Das dem Kind nicht geholfen wäre, wenn ich als Mutter ein depressiver, suizidgefährdeter Totalausfall wäre.
    Wenn ich Eltern sehe mit schwerstbehinderten Kindern, dann bewundere ich sie, wie sie das schaffen - und ich bin dankbar, dass meine drei gesund sind....


    Ich hab jetzt echt viel Zeit in Kliniken und auch seit 28 Jahren mit schwerstbehinderten Menschen verbracht.
    Nein ein Kind das gerade in der Klinik ist weil es eine Lungenentzündung hat ist genau in diesem Augenblick nicht besonderst glücklich, aber das sind "gesunde" Menschen auch nicht, aber ihr Leben lieben sie dennoch alle.
    Was die Belastung der Familie angeht, so kann ich dir zu 100% rechtgeben.

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    Buddy

    Das hat mit N-Keule nix zu tun - weil es tatsächlich gemacht wird z.B. bei Erbkrankheiten in der Familie oder bei älteren Müttern. Da gehen die Leute von sich aus zum Arzt und lassen die Dinge abklären.

    Aber nicht weil sie zur "Elite" gehören wollen, sondern weil sie vorhaben ein Lebewesen in die Welt zu setzen, das sie lieben, für das sie verantwortlich sind und für das sie das Beste wollen.

    Die letzten drei Dinge sollten auch für einen Züchter wichtig sein, selbst wenn diese "Liebe" nur die aufrichtige Zuneigung zu einer bestimmten Rasse ist.

    Das ist jetzt ziemlich OT und eine ganz persönliche Meinung:
    Finde ich persönlich eine zynische und sehr selbstherrliche Einstellung, sofern es nicht um eine genetische Beratung präkontranzeptionem handelt.
    Was ist denn lebendswertes Leben?
    Ich kann das Argument: "ICH schaff das nicht mit einem behinderten/ kranken Kind" wunderbar stehen lassen, aber nicht das Argument:" Ich erspare jemandem leiden!"
    Wenn man mit den Betroffenen selber spricht, empfindet jeder den ich bisher getroffen hab sein Leben durchaus als lebendswert. ;)

    Was Rassehunde angeht, so garantiert mir nunmal bei der Anschaffung eines Rassehundes seine Rasse zu einem sehr hohen Prozentsatz, dass ich genau die Arbeitsvoraussetzungen bekomme die ich möchte.
    Ob es zynisch ist sich Hunde zu seinem Arbeitszweck zu züchten beantworte ich mit der Gegenfrage:
    Ist es nicht mindestens so verwerflich sich Hunde nur zum Zwecke der eigenen Belustigung zu halten?
    Sorry aber da werden die Tiere ebenso benutzt.

    Mir ist immer noch nicht klar, was an der Aussage missverständlich ist, aber vielleicht haben wir ja alle eine Inselbegabung hier.
    Aversiv ist aversiv und eine kritischer Umgang ist angebracht, egal wie man es verkauft.