Beiträge von Krambambuli

    Ich bin für freie Meinungsäusserung auch als Moderator.

    Nun zur Videoanalyse. Ich finde das ansich nicht schlecht und das aus verschiedenen Gründen:
    1. ist es einfacher selber zusehen wie man sich verhält, als es nur erklärt zubekommen (ich liebe das gerade im Sport)
    2. treten gewissen Problem nur auf wenn der Hundehalter alleine ist mit dem Hund (kenn einen Hund der sich angeblich total hochfährt beim Gassi gehen, nur wenn ich da bin sehen ich nix...)
    3. als erster Eindruck für den Trainer sicher besser als ein reines Beratungsgespräch.

    ABER eine reine online Beratung finde ich auch schwierig, da oft genau das was bechrieben wurde schlecht umgesetzt wird.

    Also solange das Video den Erstkontakt erleichtern soll, dann ja, als Ersatz für einen Trainer NEIN

    Night mir fällt auf dass du sehr schnell in die Oposition gehst wenn sehr erfahrene Hundeführer kritische Fragen stellen.
    Nimm die Aussagen von Schnauzer und Co nicht sosehr als Angriff, eher als sehr klare Aussagen von Leuten die schon mehr als einen solchen Hund geführt haben.
    Ich glaube nicht dass die meisten hier Leute in die Pfanne hauen wollen.
    Gebrauchshundler sind wie ihre Hunde, elitär, direkt, hart aber herzlich :D

    @Frog: Darf ich fragen mit wievielen extrem triebstarken Hunden du schon gearbeitet hast?
    Was ist dein Vorschlag um den Hund auszulasten, denn ohne Auslastung keine Ruhe, ausser man triebt den Hund in die erlernte Hilflosigkeit. Klar wäre das bequem aber sicher nicht tiergerecht.
    Hundesport bieten viele Vorteile:
    Arbeit unter Ablenkung
    Arbeit an der Beziehung
    Arbeit am Gehorsam
    Auslastung
    Arbeit unter Anleitung
    Möglichkeit Reize gezielt zuerzeugen
    Möglichkeit zu lernen wie man einen Hund Punkt genau an und wieder ausschaltet.

    Ob sie nur Sport macht, oder Rettungshundearbeit, oder sich sonst wo einer regelmäßigen Trainingsgruppe anschließt ist mir ehrlich gesagt huppe

    Ich wiederhole mich gerne, wenn ich die Reizschwelle eines Hundes hochschrauben will, den Hund also wirklich ruhig bekommen möchte, muss ich ihm die Gelegenheit geben sich mit der Situation auseinander zusetzen. Auseinadersetzung funktioniert aber leider nicht wenn der Hund im Gehorsam steht, also ist das reine Kosmetik, die Reizschwelle und der Stress bleiben hoch, aber der Hund ist gezwungen sich ruhig zu verhalten

    Ich finde es tottraurig, dass der Teil des Hundesports in dem es um mich und meinen Hund und nichts anderes geht, als stumpfsinnigen Drill verkannt wird.
    Uo ist der Teil der Ausbildung in der ich unmittelbar mit meinem Hund interagiere, wo nur ich und mein Hund zählen. Nirgends wird so viel an Beziehung, Konzentration des Hundes nur und ausschließlich auf mich gefördert wie in der Uo.
    Was hat es mit Stumpfsinnigkeit zutun, wenn ein Hundeführer und sein Hund versuchen ihre Interaktion so zumaximieren, dass minimale Hilfen ausreichen um gestellte Aufgaben zur Perfektion zulösen.
    In allen anderen Bereichen ist der Hund wieder nach aussen orientiert, auf Helfer, Geräte, vermisste Personen, Fährte, etc.
    Also macht es durchaus Sinn zunächst eine stabile Beziehung und ein sehr gute Führigkeit zuetablieren, bevor man beginnt in anderen Bereichen zuarbeiten.
    Für mich ist die Uo der absolut schönste Teil des Sorts, weil es eben nur mein Hund und ich sind.
    Aber ist klar wenn es schwierig und anstrengend ist und der Hundeführer schon mit einer absoluten Null-Bock-Einstellung an die Sache ran geht, kann die ganze Sache nur scheitern.

    Ausserdem ist es ganz und garnicht schnurz ob die Formalien stehen.
    Warum zum Henker sollte ein Hund sich von nem Hasen abrufen lassen, wenn er schon den Hundeführer nicht ernstnimmt wenn der ein Sitz verlangt oder eine Leinenführigkeit.

    Iso wird sehr selten zur Einleitung verwendet, klar ist es möglich, aber es schlägt deutlich später an als Injektionsanastäthika und die Person zuverlssig tief einatmen muss.
    Es als Laie einfach aufs Iso zuschieben finde ich recht einfach, Narkose ist nicht so plump, dass man das mit Sicherheit sagen könnte ;)
    Zur Frage warum, kann ich nur sagen, dass auch ohne greifbare organische Ursachen, statistisch das Risiko einer erneuten Komplikation erhöht ist