Beiträge von Krambambuli

    Huiuiui hier gings ja rund.
    Als erstes sollte man glaube ich unterscheiden, ob man einen autitischen devoten Klemmer meint ODER eine Mensch-Hund-Beziehung in der man in ein ander Greift wie die Rädchen einer Feinmechanik.
    Jede Seite ist so wach und senibel für jede bewegung der anderen ohne viel Reibung, ohne Ruckeln, Harken, Knirschen.
    Wenn man letzteres meint gibt auch der Hundeführer teile seiner Bedürfnisse auf um MIT dem Hund zusammen zu arbeiten.
    Es beudeutet aber bei weitem nicht, dass ein Hund das eigenständige Denken völlig aufgibt, SONST wären genau diese Hunde für Rettungshundearbeit, das Hüten, die Spürhundarbeit völlig und absolut unbrauchbar.
    Für mich ist die Kommunikation zwischen dem Hund und dem Halter zu solche einem Maße verfeinert worde, dass eben beide seiten das kleinste Muskelzucken war nehmen, ohne dass sie zu Autisten geworden sind.
    Hunde sind die Könige der körpersprachlichen Kommunikation, bei meinem dicken reicht es mit den Tasthaaren zu zucken und die Mädels wissen: Neeeee lass mal der Herr ist ungehalten, wenn ich jetzt noch nerve wirds ungemütlich. Für den Menschen kaum sichtbar, der Hund erkennts

    Was das Beispiel mit Ball oder Ratte oder sonst was angeht (auch wenn die nicht ganz erst gemeint sind) ist leider ein klassischer Fall von Junkeytum und zeigt, dass Leute oft Bestechung mit Erziehung verwechseln.
    DIESE Hunde die nurnoch um Herrchen rumgeiiern weil der nen Ball in der Tasche hat sind für mich die ärmsten Kreatuern, die der Mensch erschaffen kann.

    Njaj Tan ich hab auch schon nen Rotti, nen Schnauzer, nen Irischen Wolfshundmix, nen Pointermix, nen Bulldogmix , nen Kurzhaarmix geführt und eigentlich alle waren recht schnell bei mir und sehr orientiert an mir.
    Klar lag bei allen der Schwerpunkt in der Arbeit wo anders. Die härteste Nuss war wohl der Iw-mix *lach*´
    Der hat so ne herrliche "leck mich mal fett am A...- Haltung gegen alles und jeden, dem könnte der Himmel aufn Kopf fallen und es wäre ihm wurst.
    Aber inzwischen hat auch er kapiert, dass Spaß meist von Herrchen udn Frauchen kommt ;)

    Naja maanu zwischen den Klemmern von Stahl und einem Hund bei dem man echt was leisten muss um diese Orientierung zubekommen liegen doch Welten.
    Die Hunde die ich auf den Videos gesehen habe wäre für mich mein persönliches Waterloo.
    Ich bevorzuge schon eher meine kleinen Spinner die mit dem Kopf durch die Wand wollen, aber wenn Mama auf Sendung ist völlig Feuer und Flamme

    *lach* Hmmm also meine Puppe ja zumindest bedingt.
    Der Dicke macht meist mit weil er nen netter Kerl ist und Frauen nicht weinen sehen kann, lässt sich aber trotzdem ab und an dazuhinreißen seinen Dogsitter für seinen Schlüssel sich zum Affen machen zulassen.
    Die Dicke lässt sich nicht führen, nein, aber das ist nen Hund mit einschlägiger Vergangenheit.
    Leiden tut aber keiner von denen bloß weil ich mal nicht im Haus bin, die nutzen die Zeit zum Schlafen und Sonnen. Was nicht heißt dass sie nicht auch schlafen, kuscheln und sonnen wenn ich daheim bin ;)

    Naja meine Hunde haben auch Spaß am flitzen und am Toben , dass schließt doch eine strake Halterorientierung nicht aus :???:
    Únd meine Hunde sind trotz gleicher Rasse und gleicher Prägung sehr unterschiedliche Charakter, aber eben alle extrem halterorientiert.

    Jo Alina nach einigen Tagen schieben sie durchaus Frust, stimmt.
    Aber ich wage zubezweifeln, dass Malinois die zu einem Dasein als Couchpotatoe verdammt sind glücklicher sind und weniger Stress haben.
    Solange ich die Zeit aufwedende meine Hund auszulasten, können sie doch glücklich leben.


    @Tan:
    Ich baue das auf über klare Förderung von aktivem Verhalten, also so banale Dinge wie Clickern, das Einfordern von Blickkontakt für alles was der Hund wirklich will, Beutespiele, Longieren, Apportieren Suchen.
    Klar gibt es auch Dinge wie Leinenorientierung, Richtungswechsel und Gehorsam, aber der weitaus größere Teil ist definitiv die Motivationsarbeit.

    Na klar jeder Hund der gerne arbeitet und nicht desinteressiert an der Leine rumtingelt hat Stress.
    Ich rede nicht von Balljunkey die hektisch und überdreht um ihren Besitzer herumrasen, sondern von Hunde die in regelmäßigen Abständen bei mir vorbei schauen um zu schaun ob ich nicht doch Lust hätte zu Arbeiten.
    Klar ist auch mal nur Gassi gehen drin, aber wirklich glücklich sind meine Hunde erst nach einer Rude Suchen, Clickern, Dummyarbeit, Uo, etc.