Ich glaub du missverstehst mich hier. Es sind Hunde denen ich, Futter, Beute, etc am Anfang am A... vorbei gehe, solang ich ihnen nicht im Weg stehe bei dem was sie gerade vorhaben, andernfalls gibts Zunder ![]()
Beiträge von Krambambuli
-
-
Zitat
............und wie tut man das? Doch eigentlich nur mit Vertrauen und mit der Zeit, oder? Mit dem Wissen ich bin immer für sie da und bin auch bei Gefahr zur stelle, oder?
Ich find das sehr schwer zu erklären ( soll jetzt keine Ausrede sein).
Für den Typ Hund den ich arbeite ist das eine Kombination aus Vertrauen, fairness und Souveränität.
Ich hab ein Herz für prollige, sehr durchsetzungsstarke Hunde, denen man klar, ruhig, fair die Stirn bieten muss, sich nicht einschüchtern lassen, nicht die Nerven verlieren und vorallem nicht um Kooperation betteln.
Ich nenne es die Mafiamethode, erst die Vorteile der Kooperation hervorheben und später auch klar machen, dass ein Austieg empfindliche Nachteile hätte :smoker: -
Nun ich meine mit Respekt nicht das Respektieren von Grenzen, sondern im Sinne von Respekt vor einer Person, die man bewundert, bzw als sehr kompetente Führungsperson anerkennt
Mein Dicker findet andere Menschen recht nett und freut sich auch über sie, aber ansonsten können sie ihn gern haben, wenn sie die Dreistigkeit haben, etwas von ihm zu fordern.
Ich kann mich totlachen, wenn er das Clickern umdreht mit seiner Dogsitterin: Los Alte TANZ, wenn du deinen Schlüssel wieder willst.
Bei ihm muss man sich schon sehr beweisen bis er einen auch nur für 5 Cent ernstnimmt. -
Für mich stellt sich, gerade die Frage, ob es wirklich Hunde ohne will to please sind, oder schlicht Hunde die sich nicht dem Erstbesten um den Hals werfen.
Hunde deren Mitarbeit und Respekt man sich erarbeiten muss. -
Ich hab keine Statistik um zu belegen, dass Goldis aggresiv sind, was mir aber zunehmend auffällt, ist dass unter den Goldis immer mehr nervenschwache und unsichere Hunde auftreten.
Vielleicht hängt ja die Häufung der Vorfälle weniger mit gesteigerter Aggression und mehr mit den schwachen Nerven zusammen?
Zufall oder nicht ich hab bei leider bei Prüfungen miterleben dürfen, dass Hunde gebissen haben und beides Mal ein Goldi. Kein Border, kein Labi, kein Schäfi, kein Mix, kein Mali,... -
Meine Hunde sind so selbstbewusst, dass sie nicht dauernd meiner Protektion versicher müssen.
Das bedeutet nicht dass sie Dinge selber regeln müssen, sondern dass sie sich so sicher sind, dass die Alte das voll im Griff hat.
Für mich ist eine Leine ein Hilfsmittel, dass eben dem Halter die Sicherheit gibt, dass sie eben in letzter Instanz verhindern können, dass etwas schlimmes passiert und den Hund in letzter Instanz daran hindert unerwünschtes Verhalten zu zeigen.
Aber eben eher im Sinne von einem Rückfallnetz, die Arbeit sollte über andere Dinge laufen
Eine Leine schränkt einen Hund schon ein in seiner Bewegungsfreiheit, er kann die Geschwindigkeit nicht selber bestimmen, der Radius ist vorgegeben, was als Übergangslösung einen Hund sicher nicht traumatisiert, aber für mich eben keine Dauerlösung ist. -
@ meikel 76
Und dazu braucht man eine Leine?
Meine Hunde laufen frei, rennen weder zu normalen, noch zu Servicehunden hin, sind inzwischen wildrein/ kontrollierbar, heiße Damen gehen meinen Rüden schlichts nichts an, belästigen nicht die Umwelt und müssen garantiert nichts klären.Sicher gehört ein Hund bis er kontrollierbar und umweltsicher ist angeleint, aber für mich ist eine Leine lediglich ein Hilfsmittel bis dahin.
-
Nun es ist eine Frage der Planung, der Organisation und dessen was du bereit bist zu opfern.
Ich persönlich bin kein Fan davon Spezialisten ausserhalb ihres ursprünglichen Einsatzgebiets zu führen, AUSSER das Individuum taugt ganz offen sichtlich nicht für den Job.
Daher nutzt dir meine Aussage zum Thema Border nicht viel sagen.
Aber was die Auslastung von 3 Hunden angeht, so ist das durchaus möglich, wenn man plant.
Wenn mehr als 5 Abende / Woche drauf gehen, wird es knapp mit Haushalt und Sozialleben. -
Wenn du mit dem 3. was die Ausbildung angeht in die gleiche Richtung gehen willst, dann ist da sicher machbar. Aber wenn du mit dem einen Agi, dem nächsten VPG / Obi und dem 3. Rettungshund, sehe ich da persönlich ein Zeitproblem.
Rettungshundearbeit bedeutet 2-3x/ Woche min 6 h Training, im Vpg geht ebenfalls min 2x/ Woche ein Abend drauf, die Leute die ich kenne die Agi und Obi halbwegs ambitioniert betreiben trainieren auch 2x/ Woche.
Also entweder du bist Millionär und hast einen Haushälter und einen Gärtner, bist Hausfrau/ bzw aus anderen Gründen ganztags ohne Job daheim und pflegst neben den Hunden keine weiteren Hobbys und Sozialkontakte, oder es geht einem schlicht irgendwann die Zeit aus -
Mag sein, totzdem muss man sich die Frage gefallen lassen, ob man nur den Weg des geringstn Widerstands geht, oder gewillt ist etwas gegen Vorurteile zu tun. Gerade das Umettiketieren trägt ja wohl eher zum schlechten Ruf bei.
Meine Rasse hat auch nicht gerad den besten Ruf unter Hundeleuten, so what?
Würdest du denn behaupten du seist Franzose?