Beiträge von Krambambuli

    Ich muss offen zugeben, dass mir dieses " blooooooß niiiicht!" garnicht so unrecht ist, so als gebranntes Tierschützerchen.
    Ich gebe dir absolut Recht, dass es im höchsten Maße inakzeptabel ist, wenn ein Hund unbeteiligte Dritte gefährdet. Ich trage die Verantwortung für meinen Hund und ja es ist so das diese Hunde in gewissen Situationen extremer reagieren als andere, genau deshalb muss man vorrausschauend führend.
    Dennoch braucht man eine gewisse Gelassenheit bei einem solchen Hund. Ich kann es mir bei den Pflegies schlicht nicht leisten in Panik oder Raserrei zu verfallen, wenn sie dennoch mal ticken.
    Trotzdem sind Malis sehr wohl in ein Familienleben integrierbar, fressen nicht ausschließlich kleine Kinder uund können sich sehr wohl recht unauffällig in einer Stadt bewegen oder ruhig beim Ta in einer Ecke liegen :hust:

    Das alte Rabenaas klaut etwas und lacht dann die Besitzer aus :D
    Er behält es soooo lange bis derjenige etwas getan hat was ihm gefällt, ( Dusche an, betteln, Tauschen, Spielen, what ever ).einfach abnehmen ist bei diesem Hund nicht, ausser mann ist seine Mama

    Auch son Mythos:
    1. Malis sind oft im Haus ruhig und unauffällig, ebenso können sie das draußen sein, wenn sie nicht im " I'm on a Mission"-Modus sind
    2. also um die Kooperation einiger dieser Hunde zuerreichen braucht man doch einiges, ist eben nicht so, dass sie siich dauernd prostituieren und einem am Hemdsärmel hängen

    Ich sag nur Inverses Clickern Gelle Kathrin? :lachtot:

    Sicher greifen die Zuchtziele, aber du willst mir nicht erzählen, dass diese Verhaltensweisen im höchsten Maße selbstbelohnend sind, zu massiven Endorphinspiegeln führen, oder?
    WAS genau einem Hund diesen Spaß / Endorphinrausch verpasst ist im Laufe der Zucht genetisch manipuliert worden.
    Border beim Hüten, Jagdies bei der Jagd, etc

    Es wird um Malis der gleiche Hype gemacht wie um fast jede andere Rasse auch: Der Schäfer mit de will to please, der Beagle der niemals erziehbar sein wird, der immer soziale Labi, der sich niemals unterordnende Terrier, der so anspruchsvolle Border, die achso triebigen Aussis.
    Trotzdem gibt es Rassen die meiner Ansicht nach nur in spezielle Hände gehöre unteranderem Malis, aber ebenso : Border, Jagdterrier, Weimis, Drahtis und viele andere mehr
    Jeder hat seinen Typ Hund der zu einem passt und dessen Eigenschaften man schätzt, ich frage mich trotzdem wozu man einen Jagdhund mit extremer Jagdpassion braucht, wenn man lediglich einen überall ableinbaren Familienhund sucht, oder einen Border , wen man keine Schafe hat, oder eben einen Mali, wenn man ein Problem mit Aggression hat, oder, oder, oder.
    Sicher gibt es in jeder Rasse Ausnahmen und aus der Art schlagende Hunde.

    Was Juri angeht, der hat mit einem Mali eigentlich nur das Aussehen gemein :D

    Abessinerin nichts anderes habe ich behauptet, ein gewisser Typ Hund wurde selektiert um einen gewissen Job zu machen.
    Sorry aber ein Terrier geht nicht auf die Sau weil er Stress hat oder einen schwerwiegenden Konflikt, sondern weil es seinem Wesen entspricht und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass esihm Spaß macht.
    Nicht anders ist es bei Dienstgebrauchshunden in ihrem Job ;)
    Ebenso wie es eben nicht jedem Menschen liegt sich zu kloppen.
    Ich nehme lieber die Langstreckenläufe um mich mit anderen zu messen ;)

    Nun, es sind Hunde mit speziellen Eigenschaften, wem sowas nicht liegt sollte vielleicht zu einer anderen Rasse greifen. Es gibt durchaus andere leistungsbereite Hundrassen, die sich gerade für Agi und Co vielleicht noch viel besser geeigent sind.
    Für einige Eigenschaften der Spitzohren braucht man sicher ein einen bitterbösen schwarzen Humor ;)

    Ich bin wohl einer der üblichen Verdächtigen die sich hier melden. Wie wunderschön reißerisch der Titel dieses Threads
    Ja Malis sind anders, aber sicher keine Monster.
    1. Ja wir lieben sie weil sie bekloppt sind
    2. nein der DSH ist nicht auf Schönheit gezüchtet, wenn du dich mal mit den unterschiedlichen Zuchtlinien beschäftigen magst, wirst du das erkennen
    3. ein guter Mali ist eben nicht nervös, sonder eben wirklich triebig
    4. von welcher Blutlinie, welchem Zuchtverband, welchem Verwendungszweck sprechen wir jetzt genau? Denn es gibt den Mali ebenso wenig wie es den DSH gibt :roll:
    5.Malis sind Hunde die für sehr spezielle Einsatzgebiete gezüchtet wurden, dass die vielleicht nicht in Lieschen Müllers Bild vom Hundi passt ist auch gut so.
    6. Ja es gibt wie überall Menschen die sich über ihren Hund profolieren, was ich überhaupt nicht gut heiße, ABER
    7. es ist eben "normal" für einen guten Dienstgebrauchshund, dass er Konflikte nach vorne austrägt, dass er lieber drauf geht als seinen Job nicht zu erledigen, es ist ihnen auch wurst wenn da mal nen Finger zwischen ist beim Zerrspiel, etc
    8. nein ich finde es nicht toll, dass ein Hund unbeteiligte 3. gefährdet, da liegt es eben an mir meinen Hund anständig zu führen/ sozialisieren

    Wir sind schon wieder weiiiiit off, aber egal
    Na das Kommentkämpfe was anderes sind ist mir schon klar.
    Aber ich hab echt das Gefühl dass es einen gewissen Typ Hund gibt dem einer körperlicher Auseinandersetzung Spaß haben.
    Rüpeln, Rämpeln, Frozeln Angräzen.
    Sicher gehts beim Boxen auch um Erfolge, Taktik, Wettkampf, aber ginge es nur darum könnten sie auch Schach spielen. Es ist schon eine ordentliche Portion Spaß an körperlicher Auseinandersetzung bei, sonst KANN man diesen Sport nicht erfolgreich machen.