Beiträge von Krambambuli

    Nun Biomais, leider geraten nicht alle Arbeitslinien in Hände von erfahrenen Hundeführer.
    Ausserdem reicht es vielen schon die Hunde bei der Arbeit zu beobachten um sich ein Urteil zu erlauben, wie gestört, überdreht, gefährlich.
    Ich habe mit nichten behauptet dass ein Arbeitshund seine Umwelt terrorisieren muss, aber es ist schlicht so, dass ein Hund der durchaus ungehalten reagiert wenn ein Hund ungefrag auf ihn draufläuft sofort den Stempel unsozial hat
    Ein Hund wie Greg der im Fall dass Schnauzer nicht schnell genug reagiert, sehr wohl mal zu langen würde, wenn er sich bedroht fühlt.
    Dass ein Hund der Nachbars Katze eliminiert, wenn sie zu ihm in den Zwinger schlappt führt zu einem Aufschrei des Entsetzen.
    Die Liste kann man unendlich weiterführen

    Zitat

    Ich denke, dass Problem liegt in keinster Weise an echten Arbeitslinien die sich durch Gesundheit, Nervenstärke, Belastbarkeit, Triebstärke und Führigkeit (also bei geeignetem menschlichen Personal) auszeichnen.
    Das Problem liegt da, das kaum noch solche Hunde gezüchtet werden...
    die eine Seite will Eigenschaft xy zurückzüchten damit der Hund "ruhiger und familientauglicher ist", die andere Seite will Sportcracks die nur noch Triebgaga sind, den Rest kriegt man schon irgendwie rein...dass sind die die heute vermeintliche Leistungs/Arbeitshunde verschachern.
    Die Problematik dabei: es wird an einzelnen Eigenschaften rumgedoktort und das große Ganze wird aus dem Auge verloren und dabei kommen Krüppel raus, seis physisch oder psychisch, am besten in Kombi, nen Hund der keine Nerven hat, extrem triebstark ist und die Gräten kaum bewegen kann...

    Die Frage ist sind die so vermeindlich Triebgestörten Hunde wirklich krank, oder passen ihre Eigenschaften schlicht nicht mehr ins Bild vom gesellschaftfähigen Hund.
    Ich beschränke das jetzt nicht nur auf die Sportleistungshunde sondern meine alle Arbeitslinien

    @ Birgit :gut:

    Hmm gerade beim Mali finde ich noch gute solide Arbeitshunde. Sicher liegt nicht jedem ein Hund der derart aufmacht und eine Sekunde später wieder unten ist.
    Und ja es gibt Zuchten, die die so gern gesehenen beutestarken Hunde, die vorm elfer enen Aufriss machen wie der Leibhaftige selbst, aber es gibt ebenso die stabilen linksgelagerten Hunde mit den du im Sport keinen Blumentopf gewinnst.
    Ich hab wert auf einen selbstsicheren Hund gelegt, der zwar Konflikte konsequent durchficht, aber eben nicht bei jeder Kleinigkeit ein Probem hat.

    Auch beim Dsh kann man Linien finden die sehr wohl ihre Mann stehen, ohne angekatzt zu sein.

    Ob einem eher der linkslastige oder der rechtslastige Dienstgebrauchshund lieg ist wohl eher Geschmackssache.

    Bei den Riesen hab ich auch aus Lestungsslinie einen einzigen Hund kennen gelernt, der für mich zum Diensthund taugt.
    Ich hab von Aussis zugegeben nicht den großen Durchblick, aber eigentlich alle die hier im Obi/ Rh/ Agi rumrennen, sind zwar nette Hunde, aber nicht dass was ich als guten Gebrauchsund bezeichnen würde.
    Bei den Retrievern hab ich meine Meinung revidieren müssen, als ich auf den erstenn jagdlich geführten Field trail getroffen bin

    Solang es arbeitet kann es lilablassblau-karriert mit rosa Tupfen sein, somit kann ich pauschal eine Rasse nicht ausschließen und entscheide je nach Individuum
    Aber ich brauche eine gewisse Persönlichkeit beim Hund und die sind bei einigen Rassen eher dünn gesäht

    Border und einige andere Hütehundrassen sind für mich zu weich und sensibel
    Mit Ausssis hat es bisher nicht geklickt, zu wenig Gebrauchshund und zu angekratzt für reiner Familienhund.
    Viele Molosser sind mir zu Träge und zu lammfromm, aber ich kenne 3 supergeniale Rotties und ein ganz tolles Molosseraccessior :D
    Mit Retrievern kann ich ausschließlich au Ft-linie
    Bei den Jagdis sind Setter nicht meine Kragenweite