Beiträge von Krambambuli

    Sicher weiß ich das. Aber dennoch verbellen die Hunde am Ende der Suche, sie suchen auch nicht aus reinem Altruismus sondern lediglich den Deppen der mit ihrer Beute im Wald verloren gegangen ist :D
    Und du hast auch vollkommen recht, dass Zerrspiel bei gewissen Hunden auch andere Bereiche ansprechen kann, als den reinen Spieltrieb, daher hat mich deine Meinung interessiert.

    @ Ice: Wenn du meine Nachbarn fragst gehen meine Hunde auch nur abends um 18 Uhr eine kleine Runde Pipi
    Nur dass wir eben morgends vor der Arbeit um 5 Uhr auf dem Feld und abends nach der Pipirunde im Wald/ auf dem Feld arbeiten.
    @ Staffy: Mich interessiert auch deine Meinung zum Thema Rettungshundearbeit =)

    Auch wenn ich mich wiederhole und das zu einer Grundsatzdiskussion über gewisse Hundetypen ausartet:
    @ Tomba: Ja es ist gewünscht. Hunde sind genetische Programme, die von uns genetisch selektiert wurden einen Job zu erfüllen. Der Typ Hund von dem wir hier sprechen ist ein Hund der selektiert wurde um im Dienst auch unter Extremsituationen seine Wirkung nicht zu verfehlen. Es wurden also bewusst Hunde mit der nötigen Aggression, nicht übermäßig hohen Reizschwelle und der nötigen Härte der Umwelt gegenüber gezüchtet.
    Es ist wie überall im Leben, jeden Vorteil erkauft man sich mit Nachteilen, ein Hund der hart und kompromisslos seinen Job macht, bei dem muss ich damit rechnen dass er auch anders wo genauso kompromisslos seine Interessen durchsetzt.
    Es sind also Hunde die recht unangenehm werden, wenn was wider ihres Wille läuft und genau deshalb muss man bei denen eben mehr Wert darauflegen ihnen zu vermitteln: Pass mal auf Kleiner, das geht dich nüscht an, das ist unter deiner Würde.
    Ich kann meinen Rüden mit 99% der Hunde freilaufen lassen, die ich kenne und es passiert nichts, aber warum zum Henker sollte ich riskieren, dass er sich doch mal an einen gerät der auf Krawall aus ist und danach den Ärger haben?
    Dann ist es mir doch lieber Fremdhunde interessieren ihn nicht die Bohne.

    @ Bio: Es geht bei Führung nicht nur um Kontrolle sondern eben auch darum dem Hund das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben um soweit alltagstauglich zu sein.
    Und ja es wird Situationen geben in denen ich meinen Hunden schon den Schädel einschlagen müsste damit sie nicht reagieren, aber das sind dann Situationen in denen Normalhunde aus Unsicherheit ( eben nicht aus Überzeugung) heftigst überreagieren können

    Ich mach mich jetzt mal unbeliebt, aber es gibt Hundetypen, die recht schnell in Aggressionsbereich rutschen und da ausserodentlich stabil sind.
    Aggression ist nicht gleich Aggression. Von welcher Form der Aggression sprichst du nun?
    Beuteaggression? Wehrtrieb? Angstaggresio?, ect?
    Beuteaggression ist durchaus gewollt und wird durchaus auch gefördert ;)
    Es gibt Hunde die juckt der " Drecks"ärmel nicht die Bohne, was aber nicht bedeutet, dass diese Hunde hirnlos alles zerlegen, was so rumrennt.
    Und ja es bedeutet mehr Verantwortung solche Hunde zu führen

    Ich finde es schade, dass hier jeder schreit, bloß nicht von einem Kind geführt werden.
    Ich kenne eine inzwischen 9 jährige die schon mit 7 Jahren vielen Erwachsenen völlig überlegen war, was clickern und technische Ausbildung eines Hunde angeht und die führt einen Jagdterrier
    Ich wurde mit 16 belächelt, als ich mit dem "Knackfrosch" meinte einen 42kg lackschwarzen, recht durchsetzungsstarken Schäfer auf dem Platz führen zu wollen. 1 Jahr später kamen sie alle heimlich und fragten wie genau das funktioniert mit dem " Knackfrosch".

    Ich kenne mehrere Toller die ganz nett im Obi laufen und nicht jagdlich geführt werden, ich kenne Parsons die toll Agi machen, ich kenne Pudel die netten ( nein nichts fürs Treppchen) Schutzdienst machen.
    Nein generell bin ich nicht der Meinung, dass Hunde Kinderspielzeug sind, aber es gibt durchaus Kinder die in der Lage sind einen gewissen Hund sehr gut uns gewissenhaft auf dem Platz zu führen, sofern sie die nötige Anleitung bekommen.

    Mehrere :D
    Pointermix Oma hier fand ihren Dummy definitiv bald spannender als den Hasen, aber sie ist ein Vollblutstöberer und findet schon immer Geruch toller als das eigentliche Objekt.
    Dann eine Vizladame die für ihren Dummy sterben würde.
    Einen Gordonsetter den man auf Flächensuche umgepolt hat seit er 6 Wochen alt ist ( ist bei der Züchterin verblieben, daher so jung)
    Und dann noch einen absoluten Streberlabi aus Arbeitslinie.

    Ich bin Naturwissenschaftlerin und kann nichts falsches daran finden Bezug nehmen auf einen der ein Phänomen, eine Methode als erstes beschrieben hat und es mit ausreichend Impactfactor veröffentlicht hat.
    Es vereinfacht die Kommunikation mit anderen Menschen auf fachlicher Ebene ungemeint.

    Und nein , denn sonst hätte ich mir sehr viele Trainer nicht angeschaut, egal ob nun militant soft oder hart.

    Aber wir geraten hier viel zu weit off und bevor jetzt der Thread gesperrt wird, klinke ich mich jetzt aus