Mit Ruhe meine ich nicht Abliegen, Kuscheln, oder ähnliches, sondern dass es ein Hund aushalten muss, dass mal einen ganzen Spaziergang nicht viel passiert, dass er mal 1/4h neben mir ist und sich ruhig verhält, wärend ich mich unterhalte, ohne Kommando. Ruhigverhalten ist in dem Fall, eben nicht rumzappel, kläffen, an der Leine zerren, sondern sich entspannt neben einem aufhalten OHNE zu fordern.
Ich würde bei einem eher unsicheren und angekratzen Mali, sehr viel Wert auf Umwelt legen.
Was die Rettungshundearbeit angeht, so sind Malis für mich da ein absoluter Traum, sofern sie keinerlei Konflikt mit dem Menschen hat und man sie Typ gerecht ausbildet.
Sollte der Hund noch irgendwelche nennenswerte Schwächen im Bezug auf Menschen zeigen und die Staffel noch keine Erfahrung mit der Ausbildung von Malis und Co haben, so kann ich nur raten Finger weg.
Ich hab zu viel blödgespielte und absolut unsaubere Malis in dem Bereich gesehen und dieses Ehrenamt ist für mich zu gewichtig um Experimente zu starten
Beiträge von Krambambuli
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Die Antwort gebe ich dir:
Weil der Spaß aufhört, wenn er den ersten ernsthaften Schlag über den Schäde bekommt, oder Tritt in den Bauch, oder Messer zwischen die Rippen.
Aber so hart es klingt, auch da muss ein Diensthund seinen Job machen, nämlich den Mann stoppen.Wehrtrieb bedeutet keines wegs dass ein Hund in wilder Panik um sein Leben kämpft, sondern eben dass er sich ernsthaft ans Bein gepisst fühlt und er eben den Gegener angeht, dafür muss man die meisten Diensthunde nicht anfassen, von prügeln gar nicht zu sprechen
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Zitat
Ich finde halt den Gedankengang "Die Schleppleine so schnell wie möglich" falsch.. Du hast wohl nen Hund der sehr schnell lernt. Ich persönlich (!!) würde ihm aber die Möglichkeit geben, etwas wirklich zu verstehen, das zu festigen. Ich bin da vielleicht komisch (oder kenn zu pedantische Menschen
), aber ich mag so eine Eile nicht. So kommt es zumindest rüber 
Wie gesagt, ich mein es nicht böse!
Ja du kennst nur miesepetrische, pedantische, spießbürgerische Malibesitzer, mit ebensolchen Hunden.
Meine Meinung ist hier zwar nicht expliziet gefragt, aber ich äußere sie trootzdem.
1. ein Mali ist definitiv kein Border, die ticken anders.
2. gerade bei einem Hund der angekratzt ist und die Tendenz zum Überdrehen hat, ist Ruhe und mal schlicht die Füße still halten unendlich wichtig.
Ja sicher kann man versuchen alles über Gehorsam zu regeln, aber meiner Ansicht nach ist das Symptompfuscherei.Malis verleiten dazu zu schnell zu viel zu wollen, weil sie eben so verdammt schnell lernen, gerade die rechtslastigen weichen, leicht angekratzen.
Aber genau damit baut man unsauber auf, das ganze Konstrukt ist instabil und man verschleißt den Hund.
Ja, es ist unendlich g**l diese Hunde auf 180 Sachen beschleunigen zu sehen, aber das muss man nicht ausschließlich fördern, das können die, bremsen ist eher ein Problem für die Maligatoren.
Warum nicht viel ruhige Dinge machen, die übrigens einen Mali schneller platt machen, als 19km Wagenfahren, Frisbee, Agi, Obi oder sonst was.
Fährte ( ja ich weiß stinke langweilig für den Hundeführer) und Gläsersuche kann ich nur empfehlen. -
Mir gehen die ständigen Diskussionen und das elende Gejammerder anderen Besitzer unendlich auf die Nerven, bloß weil ich darum bitte ihren Hund zu sichern, oder die Hunde wegblocke.
Ich muss jetzt auch nicht gerade zu den Uhrzeiten auf die Wiese, wenn die Hausfrauentruppe ihne Hunde unkontrolliert über das Feld renne lassen.
Völlig egal ob die Jogger verbellen, Radler vom Rad holen, sich im Pulk auf Fremdhunde stürzen, da wird keinerlei Einfluss auf die Hunde genommen, weil die sind ja sozial
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Naja es gibt Leute die haben eine und sind glücklich.
Ich bin Pedant und fürchterlich perfektionistisch
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Wer sagt denn dass diese Hunde nicht soweit führbar sind das den tut-nixen nichts passiert und es der Besitzerin schlicht zu dumm ist dauernd die Fehler der anderen Hundehalter aus zu baden.

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@ Bio: Die Foxmeute wäre nen Versuch werrt. Ziehst du bitte mal eine Meute von 20 Stück hoch und prägst sie ausschließlich auf Menschengeruch als Jagdobjekt, ich komm dann vorbei und steig vielleicht um.
Was daas Phänomen angeht, mit de krass, dann halte ich das für eine Mischung aus Galgenhumor und dem Bewusstsein, dass das was wir an der Angel haben, wenn wir ernsthaft was falsch machen in derAusbildung, Prägung und Führung ganz, ganz, ganz übel schiefgehen kann.
Ich ertrag meine Dreckstöle nur, wenn ich drüber lachen kann, wenn er wiedermal versucht hat sich umzubringen, oder en in seinem Jäst mal wieder das Trümmergelände verwüstet hat um an die Person zu kommen.
Nicht umsonst lästerte der letzte Prüfer: Achtung, achtung Tornadowarnung über Reutlingen, Bolle im Einsatz
Aber es gibt einen Unterschied zwische Ernsthaftigkeit und Hysterie. Gute Hund klinken nicht aus, sind aber absolute Spießbüger, pedantisch und humorlos. -
Kommt darauf an was du damit machen willst.
Ich persönlich lass ja Welpen erstmal frei laufen und bestätige jegliche Kontaktaufnahme
Wenn du eine Schleppleine willst die nur schleppt und nicht in der Hand geführt wird, empfehle ich entweder eine leichte Schnurleine, eine Gurtbandleine die nicht gummiert ist, da die sonst echt schlecht gleitet und den Hund behindert, oder wenn der Hund ins Unterholz soll und etwas kräftiger ist mag ich die Schlauchleinen total gerne.
Wenn du aber damit arbeiten willst in der Hand, dann mag ich persönlich die Fettledernen super gerne.
Länge ist abhängig von dem was du machen willst und wie weit du den Radius aussweiten möchtest.
Bei adulten Hunden fang ich mit 5m an und steiger dann, mit steigendem Gehorsam und Orientierung je nach Hund auf bis zu 30m ( normalerweise reichen 15-20m) -
@ Bio: Meutehunde sind meist nur in der Meute herausragend und arbeiten über den Meutetrieb
Wenn du mal jadliche Weimis, Drahties, Terrier anschaust so findest du auch da eine deutliche Portion Aggression
Es spricht auch keiner von übersteigerter Aggression, hab nirgends gelesen dass irgendwe so einen Hund braucht.
Nur ist mir ein Hund lieber der aus Überzeugung handelt, dabei noch führ und lenkbar ist und sein Hirn nicht an der Pforte abgibt 1000x lieber, als ein Hund der aus Unsicherheit reagiert.
Ich glaube hier herscht ein völlig falsches Bild von dem was ein gutveranlagter Hund ist. Mein Rüde hat es nicht nötig Kinder, Betrunkene, freche Youngster anzupöbeln, er liegt im Restaurant völlig entspannt unterm Tisch, jeder Tierarzt ist begeistert von dem ruhigen, freundlichen Hund, hat sich von einem dummerweise im Gebiet befindlichen Behinderten treten lassen, ohne dumm zu werden und vorallem OHNE die Arbeit einzustellen, aber ich weiß sicher, dass er sich von keinem Fremden wehtun lässt oder ernsthaft bedrohen, aber auch da ist er lenkbar und klinkt nicht aus.
Was die Eignung zum Rettungshund angeht, so kann ich dir gerne Konttakt zu Menschen machen, die seit Jahren in dem Bereich arbeiten und meinen Hund kennen, darfst gerne nachfragen
Was das Märchen, dess ach so tollen Schutz eines Familienhundes angeht so zitiere ich einen sehr geschätzen Diensthundeausbilder: Bei den meisten Sporthunden würde ich in der Badehose einsteigen, von Familienhunden garnicht zu sprechen.
Ich persönlich brauche keinen Hund der mich schützt, ich bin selber garstig genug
Dennoch verteufel ich Aggression beim Hund nicht, sondern halte sie für eine gute Triebfeder der Evulotion. -
@ Jule: Gegenfrage: Wieso nicht? Und: Wozu braucht eine Privatperson überhaupt irgend einen Hund?
Oder möchtest du ernsthaft leugnen, dass auch andere Hunde schweren Schaden anrichten können?
Wenn Menschen sich endlich bewusst wären, dass sie kein Stofftier, sondern einen großen Beutegreifer an der Angel haben, dann würde sich so eine Frage garnicht stellen.
Meine Ausführung erklärt was der Vorteil solcher Hunde ist.
Und hier hat Helfstyna eine Statistik zum Thema Beißen eingestellt, die ich recht eindrücklich finde