Beiträge von Krambambuli

    @ Mo : Meine :D Trails= Trials ;)

    Lotus kein Thema, dass es Hunde gibt die nicht taugen und dann anders geführt werden müssen. Murmels Juri ist für den Schutzdienst im dienstlichen Sinn nicht tauglich, wird genau deshalb von Kathrin nicht in dem Bereich geführt, aber seine Nase und sein Beutetrieb werden durchaus bedient.

    Und ja meine Pointermixoma war auch ein Nasenmonster, das viel mehr an Gerüchen als an irgendwas anderen interessiert war. Selbst alt und tattrig konnte die Dame schielend vor Glück eine Hasenpups beschnüffeln. :D
    Diese Hunde sind da und es ist gut so und auch sie haben ein Recht bestmöglich ausgelastet zu werden.
    Aber ob man sie gezielt produzieren muss, stell ich in Frage.

    Danella muss man insofern, dass es genug Leute gibt, die genau das eben nicht akzeptieren.

    Field trail wurde vor einigen Seiten schonmal erklärt. Ist eine jagdliche, bzw für die Field trails gezüchtete Linie unter den Retrievern und mit nichten mit der Showlinie zu vergleichen. :D
    Gibt hier im Df einen echten Fanclub für die Viehcher. ;)

    Mit Polemik kommt man nicht wirklich durch eine sinnvolle Diskussion, aber sei es drum.
    Es geht nicht um irgendeinen Rausch, sondern darum das es mehr als genug Hunde gibt, die trotz vermeindlicher Alternativen, eben kreuzunglücklich sind.
    Nochmal wozu muss ich mir einen Hund zu legen, der ein Jagdhund ist um ihn dan mit aller Gewalt( nein ich rede nicht von physischer) an dem zu hindern wozu er selektiert wurde.
    Mich erinnert das immer aan Billy Eliot: Boxen ist auch eine Alternative zum Tanzen :hust:
    Ich kenn Frenchis die gehen 4h am Pferd mit, ich kenn Tibetterrier und Shitzus die wandern 8 Stunden durchs Gebirge.
    Aber wenn der Frenchi nicht passt, dann gibt es genug Alternativen, wie Boston, Pudel und co. ;)

    @Drag: Alternative Beschäftigungen schön und gut, aber dein Pippilino, sei mal ehrlich: Ist der ebenso in seinem Element bei der Dummyarbeit, wie bei der Quersuche?

    Meine Pointeroma fand Dummies toll und Rettungshundearbeit, aber obwohl nur ein Mix war Federwild ungleich interesanter.

    Was mir eben aufstößt ist dass Menschen sich Lebewesen holen, die nunmal genetisch programmiert gewisse Eigenschaften haben und dann versuchen mit aller Gewalt diese in unsere Lebensumstände zu pressen.
    Man holt sich einen Beagle, weil das ja sooo niedliche Familienhunde sind und dann wird auf biegen und brechen AJT gemacht, damit der Hund auch ja nicht auf denächsten Stur verschwindet.
    Die Frage die sich mir aufdrängt ist, warum ein Beagle, warum z.B. kein Frenchi?

    Man legt sich einen Border zu und ärgert sich die Platze, weil dieses Drecksvieh doh tatsächlich in seine Verzweiflung Nachbars Kinder hütet, dabe lastet man den doch schon so toll mit Agi und Treibball aus.

    Es gibt definitiv Rassen bei denen man mit Alternativbeschäftigung recht nahe an die Ursprungsarbeit heran:
    Retriever und Dummy ( auch wenn es nochmal eine deutliche Steigerung ist wenn es an echtes Wild geht)
    Gebrauchshunderassen und Spürhund/Nasenarbeit.
    Ich kenn einen Cocker, der Drogen sucht, absolut genial der Hund, stöbern ist ja seine Passion, dennoch ist der Hund auch draußen sehr an Wild interessiert.

    Was mich eben oft traurig macht, ist dass Hunde für das abgestraft werden was ihre Natur ist, anstatt dass man sich vorher überleg, was man für ein Wesen sucht und dann nach einem Hund schaut.

    Ich finde Pointer absolut unglaublich, aber ohne Jagdschein und ohne das entsprechende Revier was hier im Süden nicht zu finden sein wird, lass ich die Finger davon.
    Sollte ich das Mucken beim Schießen in den Griff bekommen und iwann doch meinen Schein machen, zieht hier ein Drahti ein, weil er zu mir und den Revieren hier passt.

    Und warum muss das mit 8 Wochhen laufen? Wenn ein Hund ohnehin saubere, satte Griffe setzt?
    Ich kenne zu viel Malis die nicht über Futter zu arbeiten sind, mein Rüde inklusive, weil Beute besser ist.
    Ich kann doch primär Dinge erarbeiten, die dem Hund schwerfallen.
    Ja sie dürfen Beute nachtragen, und konfliktfrei ausspucken, sie dürfen an der Beute Beherrschung lernen, aber die Schwerpunkte liegen auf anderen Bereichen und ernsthaft gezerrt und Belastung in die Beute kommt erst wenn sie körperlich und psychisch erwachsen genung sind.
    Es ist ein leicht einen Mali zum durchgeknallten Beutegeier zu mache, alles andere bedeutet Arbeit. ;)

    Pass auf mein Bub kam mit 8 Wochen zu uns und hackte eifrig in alles was sich bewegte, oder auch nicht und "tötete" es.
    Er war 3 Monate als ich einen Hetzarm gesschenkt bekam, der Zwerg hatte sowas noch nie gesehen hing trotzdem mit allen 4 in der Luft.
    Ebenso verhalten sich alle Pflegewelpen und alle Hunde die später kamen.
    Also Greifen und halten können sie, muss man nicht fördern, lediglich in die richtigen Bahnen lenken.
    Warum sollte ich also etwwas in der frühe Phase fördern, wenn der Hund in völlig anderen Bereichen "schwächen" hat.
    Das bedeutet nicht, dass meine Hunde nie mal in ein Tuch beißen dürfen , oder ein Spiele bringen, abeer der Schwerpunkt liegt bei konfliktfreiem Trennen, Apportieren, Futtertrieb fördern, Umwelt, etc.

    Night weniger ist mehr, meine Hunde lernen mit 12-13 Monaten spielen, denn warum etwas fördern was sie schon ohnehin wie bekloppt können.
    Meine Hunde zerren auch sicher nicht täglich, da sind mir meine Oberschenkel zu schade für.
    Es geht nicht um Beutegeilheit, sondern um ein Grundwesen, mein erster Zwerg konnte mit 8 Wochen schon den Zornteufel machen und hing schüttelnd in Hosenbeinen.
    Meine eigenen Hunde arbeiten nicht im VPG sondern in der Rettungshundearbeit und dürfen just for fun ab und an mal richtig zerren.