Beiträge von storyboard

    Hallo Kangal,

    schön, dass Du so zeitig den Weg ins Forum gefunden hast. Der Kangal ist eine Herdenschutzhunderasse und leider haben sich viele (häufig türkische Mitmenschen aus offensichtlichen Gründen) ohne nähere Information für diese Rasse entschieden. Er ist 8 Wochen alt, das ist genau die Phase in der Du den Grundstein für unsagbar viele Dinge legen kannst, die aus deinem Hund später ein Monster oder einen treuen Weggefährten machen.

    Ich bitte dich eindringlich: Such dir einen vernünftigen Hundetrainer, der Erfahrung im Umgang mit Herdenschutzhunden hat und lies Bücher zu diesem Thema. Bitte morgen, nicht erst, wenn diese Phase vorrüber ist. Versuche bitte auf keinen Fall deinen Hund mit Gewalt zu erziehen.

    Herdenschutzhunde sind, wie alle anderen Hunderassen auch, sehr spezielle Hunde. Sie bringen jedoch, wie hier, oft eine enorme Größe und eine nahezu unbändigbare Kraft mit. Erlaube deinem Hund nichts, was er später nicht auch dürfen wird, wenn aus ihm ein Hund in der Größenordnung eines Rinderkalbs (z.b. Couch) geworden ist.

    Und bitte, noch einmal: Wende keine Gewalt an. Keine Ketten- oder Stachelhalsbänder, etc. Keine Schläge, kein Schnauzgriff, kein Runterdrücken.

    Ich bin selbst türkischer Herkunft, meine obige Äußerung ist also keineswegs rassistischer Natur. In meinem Bekanntenkreis gibt es leider auch Menschen die einen solchen Hund besitzen und keiner hat sich die Mühe gemacht, seinen Hund vernünftig zu erziehen. Somit sind diese Hunde alltagsuntauglich und schlichtweg gefährlich. Man kann sie auch nirgends hin mitnehmen.

    Gefährliche Hunde sind nicht "cool". Dein Kangal wird, wenn es ihm an der richtigen, feinfühligen und sachgemäßen Erziehung mangelt, auch dir ins Gesicht springen, wenn er es für nötig hält.

    Danke und alles Gute.

    storyboard

    Das dürfte von der Versicherung abhängen. Generell werden allerdings bekannte Vorerkrankungen von der Versicherungsleistung ausgeschlossen. Die meisten Versicherungen zahlen ohnehin nur bis zu einem bestimmten Maximalbetrag, z.B. bis 1000 EUR und den Rest muss der Halter selbst tragen.

    Manchmal ist es möglich, Individualverträge zu vereinbaren. Also höhere Beiträge für weniger Ausschluß oder höhere Beteiligung an OP. Dann sollte man aber meiner Meinung nach genau nachrechnen, ob man das Geld nicht lieber auf die Seite legt, auf einem Tagesgeldkonto oder sowas. Die Versicherungen die bei meiner Recherche halbwegs sinnvolle Leistungen angeboten haben, wollten ab EUR 40 aufwärts im Monat. Ich habe mich dann gegen eine Versicherung entschieden.

    Vielleicht als alternativen Vorschlag noch den Tervueren (Belgischer Schäferhund) - das dürfte so ein Zwischending zwischen DSH & Collie darstellen. Der Malinois (ebenfalls belgischer Schäferhund, andere Zuchtlinie oder so, allerdings nur ganz bedingt) wenn er aus einer Linie kommt, die nicht 8h am Tag beschäftigt werden möchte.

    Der Collie auf den Bildern der vorangehenden Beiträge ist wirklich der Hammer. So einen will ich auch mal! :)

    Und bitte nicht als alternative zu einem Beagle greifen. :) - Aber im Ernst:
    Ein weißer Schweizer Schäferhund oder amerikanische Kurzhaarcollies gehen optisch in eine ähnliche Richtung und sind deutlich einfacher. Vielleicht schaust Du wirklich nochmal. Ich hab mich z.B. damals nicht getraut, mir einen Husky zuzulegen - wobei das mit dem Beagle... aber das ist eine ganz andere Geschichte. :)

    Vielleicht sollten wir das nächste Mal einfach ein Forentreffen daraus machen, dann ist es gleich, wie gut das Event ist. Ich find es nicht so schlimm, dass es nicht sooo toll war, es war schönes Wetter und wir waren hübsch draussen und haben Dinge geguckt. :)

    Zitat

    jahhhhh genau so :gut:
    +
    pack ihn an "seiner" ehre.....

    Ganz ehrlich, so schön dieser Gedanke auch sein mag:

    a) Es erfordert ganz schön viel Arsch in der Hose, das zu sagen.
    b) Es ist eine offene Beleidigung.
    c) Sagte ich bereits: Er hat Heimspiel.

    usw. usf. - und bis dieser Satz vollständig ausgesprochen ist, ist 'ne halbe Stunde rum und im Eifer des Gefechts bekommt das eh keiner richtig mit.

    Entweder man löst das politisch etwas geschickter und bleibt da oder man kackt ihm anständig vor die Füße und geht woanders hin. Alles andere ist nicht zielführend.

    Es ist nicht so, als würde mein Hund nicht immer mal wieder "was Extra" bekommen, aber so manches mal habe ich den Eindruck, dass einige ein 5-Gänge-Menü für nötig halten, damit der Hund glücklich sein kann.

    Misch mal nicht so viel kram rein, gib' ihm einfach morgens seine kleine Portion RN (wenn's denn unbedingt sein muss) und gegen frühen Nachmittag eine kleinere Portion Josera.

    Das Futter entsprechend seiner Auslastung dimensionieren und ein bisschen an seinem Biorhythmus orientieren, dann ist er bis Abends leer. Wenn das Futter das er bekommt durch ihn durch geht wie ein Durchlauferhitzer, nimm ein anderes. Ich geb' meiner z.B. Vet-Concept, weil das Markus Mühle Futter genauso durchgeht und ich dann auch Nachts aufstehen muss.

    Zitat

    ...

    Für mich klingt das irgendwie ja so, als ob dein Hund einfach nur einen empfindlichen Magen hat und Du durch dein Durcheinandergefüttere nur für noch mehr Unruhe sorgst.

    Lass' es mal zur Ruhe kommen und fütter dann was gescheites, in kleinen Portionen, ohne Mischmasch und nix von Muttern, was Du eh nicht kennst. Scheissegal wie Teuer es war, das hätte man sich vorher überlegen können.

    Dein Hund überlebt es problemlos, wenn er einen ganzen Tag nix und die darauf folgenden Tage nur wenig und Schonkost bekommt und anschließend sanft an ein neues, verträgliches Futter rangeführt wird. Das muss kein 5-Gänge-Menü werden, so kriegst Du den Darm nicht ruhig.

    Etwas "sagen" ist meiner Meinung nach falsch. Der Mann hat Heimspiel, er ist ein komplexbehafteter, giftiger Zwerg und er hat Rückendeckung. Lächeln, wegdrehen, irgendwohin stellen und den nächsten dran lassen. Nach der Stunde hingehen und ihm die Meinung geigen, wenn kein Rückenwind mehr da ist.

    Zu bevorzugen ist aber: Einfach den Verein verlassen und ein paar Minuten länger zum nächsten fahren. Ändern wird man das nicht auf Dauer, nicht umsonst gibt es Begriffe wie "Vereinsmeierei". Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass es unglaublich viele Menschen gibt, die irgendwo "hingehören" möchten, die "Teil" von etwas sein möchten, einer Gruppe - und die bereit sind, dafür über ganz selbstverständliche Dinge hinweg zu sehen.

    Die gleiche negative Ausprägung ist es übrigens, die es immer noch rechtsradikalen Gruppen in Deutschland ermöglicht weiter zu existieren. Aber das ist eine andere Geschichte.