Also, meine Hündin war so ängstlich, weil sie ihr erstes Jahr nur in Haus und Garten beim Vorbesitzer verbracht hat und gar nichts kannte.
Habe leider zu Anfang den Fehler gemacht, dass ich auch nervös geworden bin, weil sie wie gesagt regelrechte Panikattacken bekommen hat bei anderen Hunden und einfach weg lief meist zurück Richtung Auto, wenn wir unterwegs waren. Zuerst hab ich verscuht meine Signale in den Griff zu bekommen und ihr Sicherheit auszustrahlen, das war eigentlich das schwerste an der Sache. Dann haben wir sie in der Hundeschule mit einer sehr souveränen Hündin zusammengelassen und es lief wirklich toll! Danach die Woche mit einem sehr lieben aber etwas stürmischen Junghund. Lief auch toll! Dann sind wir erstmal ein paar Wochen mit Schlepp spazieren gewesen um im Fall einer Panikattcken den Hund zu sichern, aber im Nachhinein wars eher weil ich mich damit sicherer gefühlt hab :)
Sobald ich merke meine Hündin wird unsicher stelle ich mich vor sie. Sie soll halt immer das Gefühl haben, egal was passiert Frauchen passt schon auf mich auf und mit der Methoden fahren wir ziemlich gut. Mehr als ein Hund, der stürmisch auf sie zurennt ist ihr immer noch sehr unheimlich, aber dann kommt sie zu mir und setzt sich hinter mich.
Aber sie spricht mitlerweile ziemlich gut "Hündisch" und versteht was die anderen von ihr wollen, war vorher leider nicht so...
Dann haben wir ihr in ihren Spezialgebiet der Nase und auch ein wenig mit Agililty, ZOS usw. Selbstbewusstsein gegeben.
Heute ist sie zwar wie oben beschrieben manchmal noch ängstlich, aber bleibt immer bei mir und ist auch ein sehr neugieriger Hund geworden, der sich alles anschaut. Freue mich jedesmal wieder drüber :)
Hatten aber bei den ersten Schritten eine ganz tolle Trainerin an der Seite muss ich sagen!
Oh sorry, ist etwas lang geworden.