Beiträge von QuoVadis

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    Halte ich für ein Gerücht! Amy hatte nie Probleme gemacht. Ich musste sie mal ziemlich früh 3 Stunden alleine lassen, leider hatte niemand Zeit und ich konnte meinen Termin nicht verschieben, blöd gelaufen, aber Amy war der bravste Hund der Welt. Es war nichts kaputt, sie lag brav in ihrem Korb, klar hat sie sich zu Tode gefreut, aber ich hatte keine Probleme. Auch heute nicht!


    Leider sind die wenigsten Welpen solche Ausnahmehunde!
    In der Regel ist es schon so, das das Alleinebleiben über längere Zeit in kleinen Schritten geübt werden muss und dennoch gibt es einige Hunde, die es niemals ohne Stress können, schon gar nicht, wenn sie, wie hier, schon schlechte Erfahrung damit haben!

    Mit viel Training in kurzen Intervallen klappt es vielleicht, aber auch nur vielleicht, bis sie ein halbes Jahr alt ist!
    Hast Du Dich nicht über das Allein Bleibe Training informiert? Und wie lange das dauert?
    Einen so jungen Hund kann man noch nicht so lange alleine lassen!
    Etwas Information vor Anschaffung eines Hundes sollte schon sein!

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    Heißt auch, immer mal wieder getrennt spazieren gehen, getrennt trainieren.... Bedeutet zwar Aufwand, der ist mir persönlich aber wichtig. Und alleine mit nem anderen Hund spielen Hunde oft anders, als wenn das ganze Rudel dabei ist.


    Haben alle meine Zweit- oder Dritthunde auch genauso gelernt, und kommen trotzdem oder gerade deshalb, auch ohne Welpenstunde, hervorragend alleine mit anderen Hunden klar!
    Zudem muss man auch unterscheiden, zwischen WelpenSPIELstunde, WelpenPRÄGEstunde oder WelpenSCHULE!
    Da gibt es ganz unterschiedliche Herangehensweisen, weil da unterschiedliche Philosophien hinter stehen.

    Schon mal überlegt, ob es vielleicht am Halter liegen könnte?
    Ich habe ja nun in über 30 Jahren Hundehaltung, fast nur Rüden, 2 Hündinnen, noch nie Probleme damit gehabt, das meine Hunde bei fremden Hunden aufreiten wollten! Innerhalb der häuslichen Gruppe, im Spiel, kam es schon mal vor, aber niemals bei anderen!
    Fremde Hunde, die es bei meinen tun wollten, blocke ich konsequent! Allerdings hatte ich auch da den ein oder anderen, bei dem es sich auch keiner getraut hätte.

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    Ignorieren, wegdrehen oder gehen bringt gar nix,


    Müßte man wissen, was Du unter "ignorieren" verstehst. Die kleinste Zuckung in der Situation ist schon eine Reaktion und kein Ignorieren mehr, und das fällt natürlich schwer, weil es wehtut!

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    Sie in den Situationen sitzen zu lassen bringt auch nix. Wenn sie sich dann mal setzt ist das nicht von langer dauer, danach wird direkt wieder gehüpft.


    Sitzen lassen, bis das Kommando wieder aufgehoben wird! Nennt sich "Konsequenz" und ist in solchen Situationen sehr hilfreich!

    Mein "Alter" ist neun und allergiegeplagt, der wird nur noch alle 3 Jahre gegen Tollwut geimpft.
    Der "Junge" SHP jährlich (Vorschrift im Verein), TW 3jährlich, aber auch nur bis zur "Rente".
    In meiner direkten Umgebung sind im letzten Jahr durch diese "Impfmüdigkeit" drei Hunde an Parvo drauf gegangen.

    Das ist wie mit den Radarwarnern fürs Auto, sind freiverkäuflich, dürfen aber nicht benutzt werden!

    Und die Vibrationshalsungen sind eine tolle Hilfe bei tauben Hunden!