Beiträge von QuoVadis

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    Ich denke es ist eher ein Problem der höher-schneller-weiter-Mentalität. Mali und DSH können sich schliesslich unter Umständen sehr ähnlich sein je nach Linie.
    Das stimmt schon, aber bei einer rassereinen Zucht hat man meistens mehr Anhaltspunkte, wie zwei Linien zusammen passen, oder auch nicht.
    Aggression gegen den Hundeführer hat auch immer ne Ursache. Nicht jeder Hund kuscht wenn er unter Druck gesetzt wird.


    Genau das war auch hier das Problem.
    Die Hunde immer gedeckelt, Hundeführer krank oder schlechten Tag und nicht in der Lage so zu deckeln wie normalerweise - Worst Case!
    Deshalb fahre ich mit meinem die positive Schiene und kann mich ihm auch nähern, wenn es mir mal nicht so gut geht.

    In dem Bericht wurde, ala Blödzeitung, groß herausgestellt, das die Xer die neuen Kampfhunde wären, weil sie hauptsächlich auf Aggression gezüchtet werden.

    Ich denke, das die Vermischung der Rassen das Problem ist.
    Ich habe hier auch so einen, Vater war Malinois aus der KNPV Zucht und die Mutter eine DSH aus tscheschischer Linie. Von dem Wurf, 5 Rüden, eine Hündin, lebt als einziger Rüde noch Meiner, jetzt 9 Jahre alt. Die Hündin habe ich aus den Augen verloren.
    Die anderen Rüden sind alle wegen Aggressionen gegen die Hundeführer eingeschläfert worden.
    Und Meiner ist auch nicht gerade einfach zu händeln. Als er erwachsen wurde, war ich drauf und dran, ihn abzugeben, wenn ich nicht einen supertollen Trainer gefunden hätte.
    Ich denke, da wurde sich zu wenig Gedanken gemacht, wie die Genetik von Mali und DSH zusammen passt.

    Na, dann mal viel Glück und ein gut gefülltes Konto, für die Tierarztkosten!
    Wenn er sie verschenkt, sind sie bestimmt weder entwurmt, noch geimpft.
    Von dem, was da genetisch drin steckt mal gar nicht zu reden.

    Ich habe die erste Zeit das gefüttert, was der Welpe auch beim Züchter bekam und erst dann langsam umgestellt.
    Der Umzug in ein neues Zuhause, Verlust von Mama und Geschwistern ist schon genug Stress.
    Wenn dann noch ein neues Futter dazu kommt, reagieren die Kleinen leicht mit Durchfall.
    Normalerweise bekommt man a auch vom Züchter einen kleinen Beutel Futter mit.
    War jedenfalls bei mir immer so.

    Ich würde mal sagen, kommt darauf an.
    Für einen Hund, der es kennt, hochgenommen zu werden, ist es ein "aus der Situation" nehmen.
    Ein Hund, der damit schlechte Erfahrungen hat, sieht es bestimmt anders.

    Ich hebe meine Hunde durchaus hoch!
    In die Badewanne oder beim TA auf den Tisch!
    Wieso sollte das eine Maßregelung sein?
    Nachtrag: Bei der Rettungshundeausbildung gehört hochheben und Tragen zur Ausbildung.

    Ich habe meinen kleinen Hollandse Herder damals gefühlte 1000 mal ganz ruhig mit einem "Nein" weggeschoben und ihn auf seinen Platz gebracht. Damit das nicht in einen Kampf ausartet, ist eine leichte Hausleine sehr hilfreich.

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    Welpen kommen in einen Blutrausch, wenn sie mit 7 Wochen von der Mutter weggeholt werden, wusstest Du das nicht?


    Das war ironisch gemeint! :lol:

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    Was ich gerade interessant finde, ist, dass die Leute, die am lautesten nach Toleranz ihren Methoden gegenüber schreien, den anderen Haltern, die eben andere Methoden verwenden, mehr oder weniger subtil immer wieder vorwerfen, dass sie im Unrecht sind, keine Ahnung haben, es falsch machen, ihre Hunde unterdrücken etc. Da fehlt es dann wieder an der Toleranz. :pfeif:

    Ich schreie nicht nach Toleranz mir und meinen Methoden gegenüber, noch werfe ich irgendjemanden was vor!
    Ich amüsiere mich nur kostlich, wie die Menschen ihre Unzulänglichkeiten in aller Offentlichkeit zugeben und auch noch mit "bei uns geht es aber nicht anders" rechtfertigen!