Beiträge von QuoVadis

    Zitat

    Also bitte QuoVadis, nimm mir doch nicht meine Illusionen :D Aber Mary ist gar nicht fressgeil, was ist denn dann ihr "Lohn"?


    Das mußt Du herausfinden!
    Einige Hunde stehen auf Zerrspiele, andere auf Lob, Zuwendung, durchknuddeln, wieder andere auf Lauf- und Rennspiele.
    Dann gibt es welche, die man mit "schnüffeln lassen" belohnen kann.

    Absolut!
    Allerdings solltest Du Dich davon

    Zitat

    Ich möchte, dass mein Hund gewisse Dinge unterlässt, weil er mir gefallen möchte, .......mir eine Freude machen möchte :D naja, oder so ähnlich ;)


    verabschieden.
    Ein Hund ist ein Opportunist und tut etwas, weil es sich für ihn lohnt.
    Du arbeitest ja auch nicht, um Deinem Chef eine Freude zu machen, oder?
    Mit Respekt kann man arbeiten, den muß man sich aber erst verdienen, durch ruhige und souveräne Führung, selten klappt das über Meideverhalten erzeugen.

    Zitat

    Ja, dat geht. ;)
    Ihr müsst euch nur mit der Erziehung einig sein
    Sprich, die selben Kommandos zu Sitz, Platz usw........ ;)


    Ich würde das nicht so einfach pauschalieren!
    Es hängt auch von den menschlichen Persönlichkeiten ab.
    Sind die Eltern, aus hundlicher Sicht, Führungspersönlichkeiten und ist die Tochter es nicht, kann es schon sein, das der Hund entscheidet, wo es ihm besser gefällt.

    Zitat

    Ok, find ich ja schon wieder klasse - ich hab explizit nach einem Schilddrüsen Profil gefragt und jetzt darf ich noch nachfordern!


    Deshalb ist es besser, wenn man fragt, ob sich der TA mit SD Problematik auskennt.
    Und einer, der sich auskennt, hätte niemals vorgeschlagen, die Medikation "mal für 2 Wochen ausprobieren"!

    Zitat

    Ich find das Belohnen in solchen Situationen problematisch.
    Wenn der Hund so hochgespult ist, ändert auch ein Blick zum Herrchen nichts an seiner Haltung und genau diese belohnt man dann mit. Das Ziel ist doch aber ein entspannter Hund und davon entfernt man sich immer weiter, wenn man die andere Haltung belohnt.


    Diese Sichtweise ist mal wieder typisch menschlich!
    Wenn der Hund bei anderen Hunden "hochdreht", hat er Stress und Stress kann man nicht belohnen, weil es ein unangenehmes Gefühl ist.
    Andererseits kann man aber Hinwendung zum Menschen und somit Entspannung, in dieser Situation sehr gut mit C & T verstärken.
    Eigene Erfahrung mit verschiedenen Hunden und nicht nur theoretisches Wissen aus Büchern oder von diversen Gurus!

    Mir haben die Fragen am Anfang gesagt, das die TE sich so gar nicht voestellen kann, was mit einem Hund auf sie zukommt!
    Deshalb plädiere ich erstmal für mehr, viel mehr Information!
    Deshalb auch mein Vorschlag mit der Tierheimarbeit.
    Da bekommt man dann einen Einblick in die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Hunde.
    So ganz ohne Hundekenntnisse einen Hund als Therapeuten anschaffen, kann nur schief gehen!
    Und wie schon öfter erwähnt, wer intelligent und selbstsicher ist, sollte es auch ohne Hund schaffen, den "Ar... hochzukriegen" und Leute kennenzulernen!
    Wenn man noch dazu die Natur und Bewegung liebt, gibt es so viele Möglichkeiten, sich zu engagieren!
    Sportvereine, soziale Institutionen, Naturschutzeinrichtungen, da ist man mit Gleichgesinnten zusammen und tut was Gutes!

    Zitat

    Dadurch dass ich eigentlich ein Beziehungsmensch (sowohl im Bezug auf Partner als auch auf Freunde) bin, befriedigt mich mein Single-Leben (seit 2 Jahren) und die wenigen Freunde nicht und ich habe leichte Depressionen bekommen und bin viel alleine zu Hause. Allerdings bin ich auch nicht so gerne (und sehr selten) abends in Clubs unterwegs und lerne dadurch, dass mein Studium quasi beendet ist, keine neuen Leute kennen

    Diese Motivtion, einen Hund anzuschaffen, finde ich äußerst unfair dem Hund gegenüber.
    Was, wenn der Hund die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllt?

    Um raus zu kommen und die Lethargie abzuschütteln, gibt es Sportvereine und andere Institutionen, soziale Einrichtungen, wo man sich ehrenamtlich engagieren kann und Menschen kennen lernt.

    Auch könnte man sich in einem Tierheim engagieren, als Gssigängerin z. B., um so Erfahrungen mit Hunden und ihren Bedürfnissen zu sammeln.

    Leinenbefreiung - mit dem richtigen Trainer - bestimmt.
    Mit Old School Methoden und Rudelführertheorie machen die meisten Peis dicht, klappt gar nicht.
    Was Besuch angeht und dann noch mit Hund, braucht schon einen sehr, sehr guten Trainer, die Hunde, die ich kenne, sind schon sehr territorial!

    Zitat


    Keine Ahnung, ob man das als relativer Anfänger jedoch mit kontinuierlicher Trainingshilfe hinbekommen
    kann, um aus einem solchen Hund einen angenehmen Zeitgenossen zu machen :???:


    Machbar sicherlich, wenn der richtige Trainer und man wirklich bereit ist, sich "durchzubeißen".
    Der Shar Pei kann schon sehr speziell sein. Muß nicht, es gibt auch manchmal die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt, worauf ich mich allerdings nicht verlassen möchte.
    Die es allerdings dann auch bei den "leicht erziehbaren" Rassen gibt.