Wenn ich keine Zeit habe und zügig weiterkommen will, gehen die Hunde an der kurzen Leine! Und da haben sie von Anfang an gelernt "Es wird weder geschnuppert, noch markiert!"
Wenn wir Gassi gehen und Zeit haben, gehen sie frei, oder an der Schlepp, dann dürfen sie sich amüsieren, es sei denn, ich rufe sie "ran!"
Beiträge von QuoVadis
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Hat ein Kollege zwei Hunde her und war sehr zufrieden, auch mit dem Kontakt zur Züchterin:
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"Klare Führung" etc. - Was genau macht für euch einen Menschen aus, der mit Gebrauchshunden kann? Falls man das überhaupt so sagen kann?
Innere Ruhe - besonders wichtig beim Dobi und DSH
Souveränität - bei allen wichtig, aber beim Rotti essentiell
Geduld und Kreativität - nicht alle lassen sich nach der 08/15 Methode ausbilden! bei einigen Individuen muß man auch mal neue Wege gehen. -
Schleppleine und dann Rückruftraining strukturiert und konsequent neu aufbauen!
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Huhu, danke für die lieben Antworten bisher...
@ Helfstyna: Ich finde es schade, dass auf die Frage nach Erfahrungen etc. direkt eine so Antowrt mit einer so negativen Grundstimmung kommt! Ich bin mir unsicher, habe ja auch noch gar keine Zeit gehabt um irgendwie drüber nachzudenken und genau das möchte ich ja nun tun! Daher möchte ich ja Rückmeldungen haben, sonst würde ich nicht fragen! Auch in dem letzten Thread habe ich zunächst viele sehr negative Rückmeldungen erhalten, ohne wirklichen Grund und genau so etwas muss doch in einem Forum nicht sein! Kritik gerne, aber keine Vor-Verurteilungen ohne Grund!
Du hast nach Erfahrungen gefragt!
Und ich denke, das dieser Rat auf Erfahrungen beruht, da ich in meinem jahrelangen Leben auf verschiedenen Hundeplätzen ähnliche Erfahrungen gesammelt habe!
Zwei Hunde, die noch nicht "fertig" sind, können schon sehr anstrengend sein, und gerade Gebrauchshunde!
Da habe ich schon viel erlebt, gerade vor zwei Monaten wieder, Leute, die meinten, sie hätten Ahnung und könnten das wuppen, Resultat: Die Hunde, ein und zwei Jahre alt, haben sich gebissen und einer hat die anschließende OP nicht überlebt! Die Querelen gingen schon ein halbes Jahr lang. -
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Im Ernst: Du gibst dem Hund ja auch das Recht zu zeigen (=knurren) das ihm was nicht gefällt. Warum gestehst du dir selbst nicht das Gleiche zu. Ein "jetzt reichts" kann man dem Hund auch mal entgegenknurren. Seh ich zumindest so...
Ein Hund hat nicht die Möglichkeiten der Kommunikation, die ich habe, ihm bleibt nur knurren, bellen, beißen!
Außerdem, so hoffe ich doch sehr stark, sind meine intellektuellen Fähigkeiten höher entwickelt, als die meines Hundes und so habe ich doch unendlich mehr Möglichkeiten, als ihn anzuknurren!Jemand, der diese, dem menschlichen Wesen gegebenen Fähigkeiten nicht nutzt, und sich auf das Niveau des Hundes begibt, kann einem nur leid tun!
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Sie ist halt wie ein kleines Kind: "Hier bin ich - ich will Aufmerksamkeit!"
Das muss sie halt langsam lernen, das sie nicht der Mittelpunkt der Welt ist!
Geduldig immer wieder weg nehmen! Impulskontrolle üben, aber bei einem Welpen ganz, ganz langsam!
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tja tja, was soll man da schreiben?
Falls der Welpe tatsächlich so jung ist, ist euer Glück, dass ihr einen Zweithund habt. So ist immerhin die Prägungsphase kein Desaster in Sachen Hundesprache etc.
Wenn die Hunde getrennt gehalten werden?
Was soll der Welpe denn da lernen? -
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Trotzdessen ich Bubuka's Beitrag nicht grundsätzlich falsch finde (eher im Gegenteil), ich kann und will nicht glauben, dass man quasi als Hundehalter "geboren" sein muss und nichts an Verhalten dazulernen kann.
Frei nach dem Motto "Entweder man ist souverän, konsequent etc.pp oder eben nicht".Ansätze um zu verdeutlichen, was souverän und konsequent am Beispiel Hund heißt, sind sehr hilfreich für Menschen wie mich oder vielleicht auch der TE, die wir offenbar nicht als solche geboren wurden, die das mit in die Wiege gelegt bekommen haben. Und ich meine das völlig wertfrei. Mir ist klar, dass es manchen Menschen leichter fällt einen Hund (egal wie er sein mag) zu erziehen und für manche (u.a. mich) ist es eine größere Herausforderung und da läuft das Thema Er- oder beziehung nicht mal so nebenbei, sondern es bedeutet Arbeit für mich (die ich aber sehr gerne mache, sonst hätte ich mich nicht für ein Leben mit Hund entschieden).
Ich denke, dass die Menschen, die einfach von Natur aus souveräner, gelassener rüberkommen, haben halt einfach einen Vorteil. Aber das bedeutet doch nicht, dass alle Menschen, die anders ticken, es nicht hinbekommen mit einem Hund zusammenzuleben.
Aber genau darum geht's ja in diesem Thread. Die TE möchte wissen, wie sie in gewissen Situationen agieren soll. Und ich finde, da sind so Anhaltspunkte und Ratschläge, wie von vielen Usern hier genannt wurden, total klasse.
Deshalb wurde zu einem Trainer geraten, weil Ratschläge übers Netz, ohne die Beteiligten im gegenseitigem Umgang zu sehen, meist keinen Wert haben!
Wir können hier schlecht sehen, wo es die TE an Souveränität fehlen läßt und deswegen auch nicht raten, wie sie es besser machen kann!
Das kann nur jemand, der vor Ort die Situationen live erlebt hat! -
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... frage ich mich, wie ich ihr besser deutlich machen kann, wer "die hosen an hat"

Entweder "hat man die Hosen an", oder nicht! Und wenn nicht, kann man es auch niemandem "klar machen"!
Mit solchen Strafaktionen, wie aussperren, stellt man sich selber ins Abseits und bekundet seine Hilflosigkeit.