Sie hat Angst! Und Angst kann man nicht "abgewöhnen"!
Da bist Du gefragt, ihr Sicherheit zu geben und die großen Hunde von ihr fernzuhalten, damit sie es nicht selber machen muss!
Mit der Zeit, wenn sie Dir vertraut, das Du sie beschützt, kann es sein, das sich ihr Verhalten legt.
Beiträge von QuoVadis
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Richtig und die Hunde werden dann auch durch Schlittenfahren artgerecht ausgelastet.
Wenn jener Mensch aber ein normales Arbeitstier wäre, der einer 40+ Stundenwoche nachgeht, dann meinetwegen 5 Dackel hätte, dann würde seine Zeit wohl auch nicht reichen, um allen gerecht zu werden.
Jener Mensch ist " ein normales Arbeitstier" und geht einer regulären Beschäftigung nach! -
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. Und ich würde es auch so machen, dass die Männer deinen Hund füttern dürfen.
Das kann mal ganz gepflegt nach hinten losgehen! Bei ängstlichen Hunden mag es vielleicht funktionieren. Ich würde dem Rüden klar machen, das ich die Begegnungen regele!
Den Hund hinter mich nehmen, erst mit größerem Abstand anfangen, ganz bestimmt auftreten und den Männern sagen, wie sie sich zu verhalten haben!
Belohnung gibt es dann von mir, wenn der Hund sich benimmt! -
Im Nachbardorf hält ein Musher 30 Schlittenhunde.
Er geht auch immer mit min. 20 Hunden gleichzeitig und hat sie voll im Griff!
Bei Begegnungen bleiben die Hunde hinter ihm und er kann gegebenenfalls Tutnixe blocken.
Da ist in 15 Jahren nichts Nennenswertes passiert! -
Erst mal Chapeau, das Du nicht aufgegeben hast!Ich denke, ihr seid auf einem guten Weg, und ich drücke die Daumen, das es so weiter geht!
Appenzeller sind schon tolle Hunde, manchmal nicht ganz einfach, aber wenn man ihr Vertrauen hat, gehen sie für Einen durchs Feuer!
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Guten Abend,
heute Nachmittag waren mein Sohn und ich mit unserem Nova Scotia Duck Tolling Retriever Dante im Wald spazieren. Dante wird im Januar ein Jahr.
Normalerweise läuft er im Wald, im Park und auf seiner Hausrunde ohne Leine. Er hört gut auf das Rückrufkommando "Komm" und wartet auch an der Strasse.Heut im Wald haben wir eine Hündin getroffen, die laut ihrer Besitzerin bis vor kurzem läufig war. Dante hat ganz aufgeregt mit der Hündin gespielt und an ihr geschnüffelt. Als wir weitergegangen sind, mussten wir ihn an die Leine nehmen, sonst hätte er sich nicht trennen können. Ich habe ihn dann noch ca. 10 min an der Leine geführt bevor wir wieder apportiert haben. Dante hat dann rumgeschnüffelt und ist auf einmal und blitzschnell in Richtung der Hündin weggerannt. Ich habe gerufen, aber er hat es komplett ignoriert und war weg.
Ich habe den Eindruck, er hat die Fährte der Hündin aufgenommen und war nur noch im Instinkt.
Nach ein paar Minuten und mehrfachem Rufen kam er dann endlich zurück. Wir haben uns natürlich überschwänglich gefreut, aber sind trotzdem schockiert und jetzt unsicher, ihn ohne Leine laufen zu lassen.
In den letzten Wochen ist Ähnliches schon ein paar Mal passiert, immer dann, wenn Dante andere Hunde getroffen hat. Aber so weit weggelaufen ist er noch nie…
Habt Ihr auch Erfahrungen mit Euren Rüden gemacht und wie geht Ihr damit um?
Ruhig, gelassen, konsequent und trotzdem humorvoll!Ich habe mal gelesen, dass Hundepfeifen in solchen Situationen mehr bewirken sollen als Rückrufkommandos?
Die Pfeife muss aber genauso konditioniert werden, wie das Kommando!Oder gibt es einen Trick, wie ein Hund auch unter für ihn so extremen Bedingungen
zurückkommt???
Erziehung!Vielen Dank für eure Antworten
Krisita
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Ich, mit zwei großen Hunden, habe noch keine Diskriminierung in irgendeiner Form erfahren!
Meistens höre ich sogar "Danke schön!", wenn ich ich bei Begegnungen jeglicher Art meine Beiden ran rufe.
Wenn sich alle Hundehalter um etwas Rücksicht bemühen würden, wäre es gar nicht zu dieser Reglementierungswut gekommen! -
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Nein, Angst ist das ganz sicher nicht!
Wenn er da keine Unsicherheit hätte, würde er es nicht kontrollieren/ maßregeln wollen!
Ein souveräner Hund würde es gelassen hinnehmen. -
Klasse!
Schön, von solchen Erfolgen zu lesen!