Danke für die vielen Antworten, das motiviert mich, auch wenn ich die meisten Tipps schon kenne ^^
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Ich würde den Rückruf ebenfalls neu aufbauen, denn das "erstmal in Ruhe fertig machen, wenn die Alte ruft" kann bedueten a) er pinkelt Dir wortwörtlich ans Bein oder b) er ist arg gestresst und "traut" sich nicht wirklich.
Rufst Du oder pfeifst Du?
Belohnung Futter, verbal oder Beute?
Ist er beute- oder futtergeil?
Hast Du den Rückruf aufgebaut über a) rein positive Motibation, b) positiv gelehrt und über Zwang abgesichert oder c) reinen Zwang?
Also ich rufe oder pfeife, aber auf Rückruf bestehen tu ich nur bei einem Wort, alles andere ist "du kannst dir Zeit lassen" Falsch? Wollte halt eine Art "wichtigen" Abruf, den er ernst nimmt (haha). Ich belohne verbal, er wird kurz gekrault, er kriegt IMMER Futter. Wenn Ewok dabei ist darf Pluto das Futter aus meiner Hand fressen ("ätsch doofer Schäferhund, sie hat mich lieber" - Effekt), wenn wir alleine sind werfe ich das Futter z.B. ins Gras nebenan und lass ihn suchen. Mit Beute bestätige ich selten, weil ihn Stöcke und Tannenzapfen nicht interessieren und Dummy hab ich selten dabei. Ball mag er nicht. Er steht auf Futter, Dummy und Beisswurst, aber nur wenns grad nichts Besseres zu tun gibt. Ich habe den Abruf anfangs rein positiv aufgebaut und später versucht über Zwang abzusichern. Dabei vielleicht den klassischen Anfängerfehler gemacht und zu wenig Zwang ausgeübt. Der Hund hats nicht ernst genommen und ich musste mich steigern und mittlerweile sind wir soweit dass ich mich wie ein Sadist fühle. In der Regel fliegt ihm ein Tannenzapfen um die Ohren wenn er net sofort andampft (die liegen praktischerweise überall rum).
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Ansonsten hat das Beagletier quasi seit 2 Jahren nichts mehr im Napf. Trockenfutter NUR bei mir und NUR im Freilauf und NUR bei perfektem Gehorsam. Und guck mal an, das Beaglechen läuft Fuss - wenns sein muss stundenlang 
Ausschliessliche Handfütterung macht aus meinem Beagle ein Monster. Der scheißt auf mich und geht sich selber was organisieren. Haben wir schon hinter uns.
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Mittlerweile sind wir übrigens so weit, dass einmal NICHT hören beim Gassi gehen 1m-Leine bedeutet und zwar für den Rest des Weges, ohne Futter. Dann gehts halt hungrig ins Bett. Die Phase kommt so alle 2 Wochen wieder auf für einen Tag - danach läuft es wieder astrein :)
Diese Maßnahme versteht er leider gar nicht. Er steigert sich dann rein, rennt immer wieder in die Leine und fiept verzweifelt, er kann da keinen Bezug herstellen. Ich glaube nicht einmal dass er sich eines Vergehens bewußt ist wenn er nicht sofort kommt. Man müsste das gesehen haben. Ich rufe, er schnüffelt weiter, ich fixiere und stampfe drohend auf ihn zu, er beschwichtigt sofort, ich bleibe stehen, er schleicht im Bogen an, setzt sich neben mich und rührt sich mit Seitenblick auf mich nicht mehr bis ich ihn freigebe. Ich glaube nicht dass er "nicht gehorcht". Ich glaube er verstehts einfach nicht.
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Du MUSST einfach noch einen Ticken sturer sein als dein Beagle^^
Unmöglich. 
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Dazu gibts nen super ausführlichen Thread von Shoppy: Der doppelte Rückruf...
Danke, den schau ich mir gleich nochmal an.
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Leila's Radius ist auch riesig und bisher haben wir auch keinen Weg gefunden diesen zu verkleinern. Sie hört zwar auf den Abruf und kommt dann meist auch recht freudig mit fliegenden Beagleohren angerannt aber ich will sie ja auch nicht immer abrufen müssen, nur weil sie zu weit weg läuft (hab ein bisschen Angst, das "hier" zu verschwenden und irgendwann kommt sie eben nimmer so freudig zurück, bzw kommt nicht mehr zurück obwohl es wirklich wichtig wäre, Straße, andere Hunde etc.)
Aber wie du schon schreibst: man kann dem Beaglehirn irgendwie nicht begreiflich machen was man von ihm will, wenn man versucht den Radius zu verkleinern. Ich hab wirklich das Gefühl sie kapiert es einfach nicht, bzw. kommt es in ihrem Beaglehorizont wohl einfach nicht vor.
Das könnte ich geschrieben haben ^^ Ich wünschte nur ich könnte es so hinnehmen wie du.