Beiträge von Dreamy

    Na ja, man muss da aber schon noch unterscheiden zwischen plötzlicher Notsituation und "finanzielle Situation war schon schlecht, als das Tier angeschafft wurde". In eine Notsituation kann sicherlich jeder kommen...wobei mir auch das Beispiel mit der Heizung Bauchschmerzen bereitet, denn wenn mir eine einfache Reparatur schon den Boden unter den Füßen weghaut...

    Bei den Besitzern heute handelte es sich aber offensichtlich nicht um einen plötzlich eingetretenen finanziellen Engpass, sonst wären sie mit dem armen Tier wohl schon mal in den Jahren davor beim Tierarzt aufgekreuzt.

    Ich sehe das wie danimonster. Die Katze muss sich nun erst mal elendig weiter quälen, weil die Besitzer zunächst bei diversen Nothilfen um finanzielle Unterstützung betteln müssen. Dieses Tier hätte aber sofort operiert gehört. Eine adäquate Behandlung ist also nicht gewährleistet, stattdessen nimmt man in Kauf, dass die Katze stirbt, bevor die finanzielle Seite geklärt ist. Das darf bei derart "normalen" Geschichten und Summen einfach nicht sein. Es wurde ja bereits bei 150 € gesagt, dass man die nicht mal eben zur Verfügung hätte...sorry, aber in solch einem Fall ist Tierhaltung einfach nur grob fahrlässig und verantwortungslos.

    Eurasier können aber durchaus sehr jagdtriebig sein, das war vom TE ja so gar nicht erwünscht. Auch unter den Spitzen kenne ich Jagdschweine, das kommt allerdings wohl vergleichsweise selten vor.

    Der Hund des TE sieht wie ein Mix aus Pyrenäenschäferhund und Gos d Atura aus. Jetzt aber gezielt nur nach Hunden/Rassen zu suchen, die dem optisch möglichst nahe kommen, halte ich für die falsche Herangehensweise.

    Mit Untersuchung meinen die anderen User nicht einmal kurz vom Dorftierarzt durchchecken lassen, sondern umfangreiche medizinische Tests, die nur von Spezialisten durchgeführt werden dürfen und sich kostentechnisch im dreistelligen Bereich bewegen.

    Ich würde die Finger von einem Berner Sennen-Rottimix lassen. Das Risiko, dass der Hund später z.B. Probleme mit Hüfte oder Ellenbogen bekommt, ist groß. Und diese Gelenkgeschichten gehen so richtig ins Geld, mal ganz davon abgesehen, dass der Hund darunter leiden wird.

    Wenn es denn unbedingt solch ein Hund sein muss, würde ich an eurer Stelle die Tierheime abklappern und nach einem erwachsenen Rottweiler/Rottimix suchen, der es bereits kennt und gewöhnt ist, teilweise oder überwiegend draußen zu leben.

    Ein Welpe ist übrigens nichts anderes als ein Baby, das den Schutz und die Zuwendung seiner Familie braucht. Einen Welpen auszusperren und draußen alleine zu lassen geht nicht.

    Die Bedlingtons finde ich auch ganz toll. Die, die ich bisher kennen gelernt habe, waren echt cool und gechillt und für einen Terrier recht sanft (kommt wohl vom Whippet). Allerdings sind das schon richtige Terrier mit Jagdtriebgarantie. Aber falls bei euch in der Nähe ein Züchter sein sollte, schaut euch die Rasse doch mal live an. Kerniger als Pudel sind sie jedenfalls...

    Ich sehe die Zucht der kleinsten anerkannten Pudelvarietät durchaus kritisch. Zumindest bin ich kein Fan der unteren Größengrenze und befürworte ganz klar die größeren Vertreter.

    Prinzipiell finde ich gerade den Toypudel von der Anatomie her jedoch noch sehr harmonisch und weiter entfernt vom Kindchenschema als viele andere Zwergrassen.

    Typische Vertreter sieht man z.B. auf dieser Seite (alle Toys): http://www.pudel-welpen.de/ (rechts auf die Namen klicken)

    Diese Hunde finde ich absolut im Rahmen. Würde mich interessieren, wie andere das sehen, denn die eigene Wahrnehmung unterliegt ja immer einer gewissen Verzerrung.

    Ein Negativbeispiel ist für mich dagegen die Hündin Emma aus dieser Zucht: Toy- und Zwergpudelzucht Pudelburg-zu-Hahnstaetten - Meine Zuchthündinnen

    Diese Hündin hätte ich wiederum niemals zur Zucht eingesetzt, da zu zart und optisch deutlich verzwergter als die restlichen Toys.

    Hm, abgesehen davon, dass ich noch nicht sicher bin, was ich von diesem Vergleich halten soll - auf dem Arm ist ein Hund im Allgemeinen ja noch ein ganzes Stück höher als wenn er auf dem Bett oder Sofa sitzen würde.

    Ich kenne keinen einzigen Hund in dieser Größenkategorie, der nicht vom Sofa springen darf. Wäre für mich ehrlich gesagt auch ein No-Go, solche Hunde zu züchten bzw. die Zucht zu unterstützen.

    Und woran ich nie im Leben gedacht habe, ich muss in der Anfangszeit echt aufpassen, dass sie nicht vom Sofa springt. Gut, für ein paar Wochen als Welpe gut machbar, aber bei einem 3kg Hund wäre das ja immer so und das stelle ich mir recht einschränkend vor.

    Sorry, aber woher nimmst du das denn? Ein 3 kg Hund ist definitiv in der Lage, selbstständig ein Sofa rauf oder runter zu springen. Mein 2,6 kg Hund springt auch in die Autobox oder aufs (hohe) Bett. Bei einem Teacup mag das vielleicht anders sein, aber das kann ich nicht beurteilen, da mir ein derart kleiner Hund nicht ins Haus käme.