Ich frag mich, warum Leuten, die es nicht ok finden, wenn die Tiere die finanziellen Probleme der Halter ausbaden müssen immer unterstellt wird, sie hätten keine Ahnung vom Leben, oder davon, dass das Schicksal ein Arschloch sein kann. 
Tiere sind für viele eine große Bereicherung und Stütze, und ja, wenns nach mir ginge gäbe es für Mittellose eine Haustierpauschale oder sonstige Hilfen.
Gibts aber häufig nicht. Und ich betone nochmal, wenn kein Geld da ist sein Tier behandeln zu lassen oder die Art der Behandlung nicht nach Notwendigkeit, sondern nach dem Geldbeutel entschieden wird, dann bezahlt das Tier dafür!
Ist es fair, dass Leute Vollzeit arbeiten und nichts übrig bleibt? Nein. Ist es etwa deshalb ok, sich ein Tier anzuschaffen, das im Zweifelsfall der Leidtragende ist ??
Ich fand das von @Jessica83 in dem anderen Thread sehr schön formuliert, das Geld auch nur eine Ressource ist!
Typisch DF: Hier würde keiner einem der täglich 10h arbeitet sagen "klar, schaff dir nen Hund an, ist ja schließlich nicht deine Schuld, dass du soviel arbeiten musst!"
Und ja. Wenn ich seit 5 Jahren nen Hund habe, plötzlich allein dastehe und 10 Stunden am Tag ackern muss, ok, dann betreibe ich Katastrophenmanagment und hoffe auf ne Lösung. Finde ich mittelfristig keine, würde ich über eine Abgabe nachdenken, und ich würde behaupten, das fänden alle hier total angemessen.