Beiträge von Dreamy

    • Also ich finde die Pudelfrau wirkt etwas messiehaft und falsch.


    Der Pudel tut mir leid. Die lässt niemals die zähne nächste Woche oder überhaupt machen und die Ohren sind auch nicht "gerade eben" so geworden, wie sie meinte.

    Für mich ist das ein vernachlässigter Hund und ich finde es unmöglich. Die behandelnde Tierärztin im übrigen auch, wie man an ihrer Mimik ja ganz gut gesehen hat. Leider gibt es immer wieder solche komischen Patientenbesitzer, die dann Geschichten erzählen.

    Die Frau züchtet doch aber nicht, oder?

    Das möchte ich aber mal stark hoffen! :mute: Keine Ahnung, in welcher dubiosen Dorfausstellung diese Hunde mal was gewonnen haben sollen, was seriöses wird das jedenfalls nicht gewesen sein. Die Dame hat von korrekter Pflege offensichtlich nicht den geringsten Schimmer, die Haare sind obendrein auch verfilzt...und SO sehen keine Zähne aus, die regelmäßig geputzt werden. Finde es unglaublich, einen Hund nicht nur derart verkommen zu lassen, sondern ihm in dem Alter aus reiner Faulheit auch noch ständig Zahnreinigungen unter Narkose zuzumuten...

    Komische Züchter. Können die Welpen nicht auseinanderhalten, haben keine Kotprobe dabei...

    Zu der Frau von Lucky - wie kann man einen Pudel so verkommen lassen? Peinlich und traurig. Schon beim letzten Mal waren die Hunde völlig ungepflegt und sahen schlimm aus...aber Hauptsache, Frauchen bringt irgendwelche gewonnenen Schleifen mit...man, man, man...

    Danke euch beiden. =) Dann werde ich es wohl einfach mal wagen und gleich mal den Hund ausmessen gehen. Viel Hoffnung mache ich mir aber nicht, da die Lütte offenbar so seltsame Körpermaße hat, das 98 % aller bisherigen Mäntel und Pullis einfach nie gepasst haben.

    Bin auch am überlegen, dort einen Pullover zu bestellen.

    Aber angenommen, der passt nicht (und ein evtl. andere Größe auch nicht) - auf der HP steht, dass der Käufer die Kosten der Rücksendung zu tragen hat und die Sachen müssen auch noch nach Großbrittanien geschickt werden. Ist mir irgendwie unsymphatisch. Weiß jemand, wie teuer das in etwa wird?

    Ich bin derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Mantel, vielleicht könnt ihr mir ja was empfehlen:

    Soll warm sein, wasserdicht, innen Fleece, gern mit "Ärmeln". Ganz wichtig ist mir, dass auch der Hals eingepackt ist (ist ja bei vielen erhältlichen Mänteln leider nicht der Fall) und dass auch der Bauch schön bedeckt ist.

    Die üblichen Verdächtigen, wie Hurrta, Wolters und Co. haben wir schon durch, passt ihr leider alles nicht. Sie ist recht schmal und die meisten Mäntel mit passender Rückenlänge sind am Bauch oder Hals viel zu weit.

    Ideen?

    Hm, also nur zwei Wochen Urlaub und dann vier Stunden alleine finde ich arg knackig. Das Risiko ist hoch, dass der Welpe bis dahin a) noch nicht so lange entspannt allein bleibt und b) auch noch nicht stubenrein ist. Dafür muss man auch erst mal ne Betreuung finden.

    Alles in allem, klingt das bei dir irgendwie sehr überstürzt.

    Mir wärs ehrlich gesagt zu heikel und auch zu stressig.

    Hier auch noch einmal.
    Ich weiss all diese Dinge. Nur kann man eben nicht alle über einen Kamm scheren und muss hier im Einzelfall entscheiden.
    Es ging mir lediglich darum, nicht alle Depressiven in einen Topf zu werfen. Ich kann mich - wie schon erwähnt - immer um meinen Hund kümmern, egal was sonst alles nicht funktioniert. Ich weiss, dass das sicher nicht alle können. Genausowenig können es aber auch nicht alle nicht.

    Und ich gebe zu, ich fühlte mich durch die getroffenen Aussagen angegriffen.

    Zum fett markierten Satz - das ist eben das tückische an Depressionen. Sichere Aussagen über das eigene Verhalten/den eigenen psychischen Zustand in der Zukunft sind nicht möglich. Jeder (!) Mensch kann aufgrund einer depressiven Erkrankung in die Lage kommen, dass auch solche alltäglichen Dinge wie die Pflege und Haltung eines Hundes nicht mehr einfach so von der Hand gehen. Bei Menschen, die bereits an einer depressiven Störung leiden, ist das Risiko jedoch um ein Vielfaches höher. Darum habe ich so ein wenig meine Probleme mit der Aussage "nicht alle in einen Topf werfen". Selbstverständlich gibt es die unterschiedlichsten Ausprägungen von Depressionen, es gibt in der Psychotherapie keinen Katalog mit Dingen, die ein Betroffener bspw. bei einer mittelgradigen Episode kann oder nicht kann. Darum schrieb ich ja auch in meinem ersten Post, dass es letztlich immer eine Einzelfallentscheidung sein muss. Aber psychische Erkrankungen sind eben auch einfach sehr unvorhersehbar, meist bleibt es auch nicht bei einer Episode. Umso wichtiger ist es daher, dass sich der Patient während der Therapie ganz auf sich fokussieren kann und da ist potenzielle Unterstützung bei der Tierbetreuung durch Familie/Freunde, falls notwendig, einfach etwas sehr hilfreiches und wertvolles.

    Ansonsten, mal ganz generell - die Wirksamkeit von verschiedenen Therapieverfahren und Medikamenten bei Depressionen ist gut belegt. Depressive Störungen, auch schwere, sind behandel- und oftmals auch heilbar. Daher sollte sich wirklich niemand mit einer solchen Einschränkung, die eine psychische Erkrankung nun mal darstellt, abfinden müssen, ohne alles versucht zu haben, erst recht kein junger Mensch, der noch sein ganzes Leben vor sich hat. Der Wunsch, etwas zu verändern, ist jedoch zwingende Voraussetzung für das Gelingen einer therapeutischen Behandlung.