Beiträge von lotuselise

    Ja, Bibi, das war mein Gedanke. Und schon kommt der nächste:

    versuch ich einen richtigen Hundefreund zu finden, dann bekommt der die Krise wie sie mit dem Hund umgeht. Jemand mit eigenem Hund wird schwierig, weil wir eine Außentreppe mit Gitterroststufen wegen der Rutschsicherheit angebracht haben. Haustiere will Oma nicht haben. Kinder auch nicht. Eben wegen ihrem Hund haben wir alles abgeteilt. Denn Mieter bekommen auch Besuch und Hund zwickt machmal aus Übermut, aber so, dass es Löcher in der Haut gibt.

    Deshalb eher die Tendenz jemanden zu finden, der ordentlich Miete bezahlt und Haushalt und Hund als Fremdleistung zu finanzieren.

    Dann hätt ich wenigstens den Vorteil, dass das Verhältnis zwischen Mieter und Oma auf neutral bleiben kann. Und wenn die zehnte Putzfrau wegen dem Gemecker geht, hätt ich trotzdem noch den Gassigeher und umgekehrt.

    Zitat

    Welchen Bezug hast du denn zu der Frau?
    Lässt sie deine Hilfe und deine Bemühungen überhaupt zu, oder wird sie es zunichte machen?

    Eine Frage wie diese hatte ich befürchtet. Aber gut, ich werd versuchen ehrlich zu sein.

    Diese Frau ist meine Oma. Bis meine Mutter vor einem Jahr gestorben ist, hatte ich elf Jahre lang keinen Kontakt zu beiden. Und das aus gutem Grund. Emotional gesehen absoluter Nullstand, außer Mitleid.
    Was ich habe ist Verantwortung und das auf der ganzen Linie. Das Haus, in dem meine Oma kostenlos mit wohnt, wird momentan auf meine Kosten so umgestaltet, dass ich die Wohnräume meiner Mutter vermieten kann.
    Denn irgendwie muss sich die Geschichte tragen und es muss finanziell etwas Luft bleiben, damit ich meiner Oma irgendwann eine Haushaltshilfe finanzieren kann. Das ganze wäre ohne die Entfernung kein großes Problem.

    Das erklärte Ziel ist ganz einfach formuliert: meine Oma soll ihr Leben behalten, ich möchte mein Leben behalten.

    Ich weiß, das ist hart formuliert und ich denke ich kann von mir sagen, dass ich eigentlich ein herzlicher Mensch bin. Aber das kann ich dort nicht sein. Sie geht mit den Menschen um wie mit ihrem Hund: Zuckerbrot und Peitsche.

    Nur haben wir einen Vorteil: wir können uns ins Auto setzen und heimfahren.

    Wenn wir da sind, dann ist ihr Hund nur bei uns draußen. Wenn sie ihn ruft, dann geht er erstmal einen Schritt zurück.
    Ich hasse es, wie sie an ihm rumzerrt. Ich hasse es, wenn sie ihn schlägt. Ich hasse es, abends mit ihrem Gemaule mit dem Hund einzuschlafen und ich hasse es damit morgens aufzuwachen.

    Aber es hiflt nichts. Der Hund hat noch so lange. Was ist, wenn die Oma stirbt und mir der Hund bleibt? Was mache ich dann mit einem vielleicht zehn Jahre alten, total verkorksten DSH? Nehmen kann ich ihn nicht, ich weiß, warum wir einen kleinen Hund haben.

    Davor hab ich richtig Angst, und ich denke noch ist es nicht zu spät........


    Hundeschule deshalb, weil er nichts kann außer "Sitz" und "Platz". Es wäre irgendwie unfair einem Gassigeher die komplette Erziehung aufzubürden. Sein Lernstand sieht so aus: Mach ichs richtig, werd ich ignoriert. Mach ichs falsch, bekomm ich eine drauf.......oder werde angeschrien

    Ok, dann mach ich mich auf die Suche nach nem Gassigänger.

    Puhh, dann hüpf ich quasi ratz fatz in die Rolle eines "Arbeitgebers" - mehr oder weniger.

    1. Kriterium: Hund und Halter sollten ihn / sie mögen

    Bloß, wie sehen die weiteren Kriterien aus?? Momentan kann man ihn definitiv nicht von der Leine lassen. Eigentlich müsste ich die HuSchu dann gleich dazu buchen. Das ist gar nicht so einfach.

    der Hund ist drei Jahre alt. Eigentlich ein ganz lieber, aber mit Aussetzern. Wenn man das überhaupt so nennen kann.

    Zu der alten Frau: ne, ne Liebe ist das nicht. Es war ja schon schlimm, dass der Hund im Kieshaufen gebuddelt hat. Sozialisiert ist er eher mangelhaft, teilweise versteht er nichts. Mangels Auslastung und seinem Temperament ist er wie ein ungestümer Trampel. Wenn er die Treppe runterläuft, dann rüpelt er Vollgas an einem vorbei. Hundekontakte sind eigentlich nicht erwünscht. In der Nachbarsc
    haft wohnen einige und es war noch nie jemand zum Spielen im Garten da wegen den Blümchen.

    So wild wie er ist, er ist auch ein Schisser. Traut sich z.B. nicht in den Keller und er kann mich überhaupt nicht ansehen. Das Kommando "Schau" funktioniert gar nicht, nicht einmal mit Leckerlie zur Nase führen.

    Das mit dem Reden ist sehr schwer, denn die Dame ist eine "schon-immer-DSH-Besitzerin" Er ist ihr sechster Hund.
    Aber die Idee mit dem Gassigeher find ich super.

    Zur HuSchu will sie nicht, sie war jahrelang Mitglied im DSHV, sie meint sie kann bei der Beinarbeit nicht mehr mithalten......

    Ich wohn übrigens 150 km entfernt und bekomm das ganze nur sporadisch mit.....

    hmmh, die Sache fällt mir eigentlich nicht so leicht zu schreiben......

    ........also........abstrakt formuliert......
    ........was würdet Ihr tun???

    Eine 85-jährige Dame hat einen DSH, Haus mit Garten, Gassigang +- 30 Minuten, der Hund wird mit Stachel auf Zug geführt und bekommt eins mit der Lederleine, wenn er nicht pariert. Bei Regen darf er nicht in den Garten, weil er dreckig wird....

    ........eigentlich klare Sache......
    ........aber............

    Ihr wißt, dieser Hund ist das Einzige, was die alte Frau noch hat außer Einsamkeit....

    .........was würdet Ihr tun????

    Zitat

    Ich melde mich mal kurz zu Wort ... ich lebe als Exil-Berliner im Saarland (nix gegen das Saarland) ... aber dasMüllproblem kommt mir hier viel schlimmer vor!

    Zumindest ist es in den Wälder um Köpenick (bis hin nach KW) scheint es nicht so schlimm (wir sind jedes Jahr dort!) zu sein!

    LG, Henni!

    Andererseits....und auch das ist die Wahrheit....ist bei uns das Baden von Hunden am See ja eigentlich verboten

    ...aber es gibt Stellen, da wird es toleriert, was ich übrigens super find.....
    und wenn man dann den etwas weiten Weg gegangen ist und am See ist....
    was findet man hinten im Gebüsch???

    Menschensch :zensur: und Abfälle.

    Auch ned so prickelnd

    und es gibt nichts wiederlicheres als ein Hund, der sich in Menschenkacke wälzt :kotz:

    Zitat

    Irgendwann werden wir Hunde nur noch im Zoo betrachten können.

    Ich weiß, überzogen, aber wenn ich mir das mal alles so zu Gemüte führe... In den größeren Städten bekommt man mit großen Hunden schon kaum noch eine Wohnung, man wird schief angesehen. Es besteht Leinenzwang, teilweise Maulkorbpflicht bei großen Hunden (dabei müsst mancher Dackel eher einen tragen!)...
    Und wer denkt, auf dem Land sei es besser - Fehlanzeige. Hier werden Hunde auch immer unerwünschter.

    Tja, und als ich mich um eine Wohnung beworben habe, kam dann tatsächlich noch: "Kinder wollen wir nicht im Haus!"

    Aber ansonsten sehr nette Menschen. Armes Deutschland.

    Ich finde es schwachsinnig. Wir werden doch eh schon geahndet, Hundemarken, Adressmarken, Leinenzwang, Kotbeutel, Geldbußen... Als ob das nicht reichen würde.


    Damit hast Du wohl nicht ganz unrecht. Hat heute jemand "Abenteuer Leben" gesehen mit dem 6 Monate alten Schäfi als gefährlichem Hund? Fand ich echt heftig den Wesenstest. Wenn jemand mit nem Stock in der Hand pöbelnd auf mich zusteuert, darf Hund nichts tun. Bereits da wär meine absolut durchgerasselt.

    Dann kam neulich ein Beitrag, dass es immer mehr Hotels gibt, in denen Kinder unerwünscht sind.

    Als in Bayern die Sache mit dem Volksentscheid zum Rauchverbot war, haben wir alle, die "Ja" ankreuzen wollten, gewarnt, dass dies erst der Anfang sei. Klar hat ein Hund nix mit Rauchen zu tun. Aber es geht darum, dass Personengruppen ihre Interessen in den Vordergrund stellen und dann Verbote und Regeln erlassen werden.

    Statt dass sich die Leute versuchen tolerant zu sein und Konflikte vermeiden, in erster Linie durch eine freundliche Kommunikation (Da könnten sich viele gerade an Hunden ein Beispiel nehmen) wird ein neues Ge- / Verbot forciert.

    - gegen Kinder
    - gegen Hunde
    - gegen Raucher

    und die Liste wird immer länger werden. Wir konzentrieren uns immer mehr auf das Gegeneinander statt auf das Miteinander.....

    und ich frage mich die ganze Zeit: "Wer hat was davon?" :???:
    denn das ist Mist

    Sie wird im November zwei und wir haben sie seit sie zehn Monate alt ist.

    Das was ich als doof empfinde ist, dass die meisten Menschen denken, wenn sie ihre Hand hinhalten und der Hund schnuppert, dann ist das die Berechtigung den Hund anzufassen. Selbst Hundehalter denken so.

    Mein Problem ist auch das Zeitfenster, in dem das passiert.
    Beispiel:
    Ich treffe einen anderen HH. Die Hunde schnüffeln und toben miteinander. Zwischendurch kommt meine Hündin zu mir und nimmt auch Kontakt mit meinem Gegenüber auf. Und dann kommt die Hand und sie schnuppert. Wenn derjenige dann streicheln möchte, knurrt, bellt und schnappt sie plötzlich.

    ABER: Und das ist genau mein Problem. Es kommt auf den Zeitraum an, den das Schnuppern in Anspruch nimmt. Streichelt der Fremde dann sofort und richtig von der Seite. Dann macht sie gar nichts und es ist ok.

    Es ist so als ob sie das Zögern zwischen Schnuffelhand und Streicheln irgendwie negativ versteht.
    Es gibt ein paar Bekannte, die haben einfach nicht lang gefackelt und genau das sind die Menschen, die sie streicheln dürfen.

    Ich kapiers einfach nicht irgendwie.

    Gehört zwar jetzt nicht zum Thema, aber zu ihrer Unsicherheit. Dass sie Besuch angeht, haben wir erfolgreich unterbunden, indem ich sie auf ihren Platz schicke bis Besuch sitzt. Dann kann es sein, dass sie zum Besuch hingeht, gaaaaaanz langsam das Maul öffnet und dann gaaaaaaanz langsam zumacht mit der Hose im Maul, wenn ich es nicht rechtzeitig sehe was sie da treibt. Das läuft in Zeitlupe ab. Wenn der Besuch das gar nicht beachtet, legt sie sich neben die Füße und pennt und gut is.....

    Also das wichtigste find ich gute Schuhe. Es gibt nichts schlimmeres als kalte Füße.

    Was ich auch gut finde, ist die Regenhose von Aldi. Wenn es richtig regnet, hasse ich nichts mehr, wie wenn das Wasser von der Jacke auf die Hose läuft und die langsam aber sicher durchweicht. Die Hose von Aldi ist gut, weil man sie schnell an- und ausziehen kann (Die Seiten kann man komplett aufreißen)

    Wenn es wirklich kalt wird, zieh ich ne Schneehose an.

    Als Jacke kauf ich mir immer Herrenjacken mit Strickbündchen an den Ärmeln. Die sind länger als bei den Damen und so spar ich mir die Handschuhe, weil sie mich nerven. Außerdem sind die Jacken ein bißchen weiter geschnitten. Sieht zwar nicht toll aus, aber dann hat wenigstens ein wärmendes Luftpolster drunter platz.

    Für Hundis Pfoten nehmen wir entweder Kokosfett oder nen Billig-Labello. Brauchen wir aber fast nie, da bei uns fast nicht gesalzen wird....

    Ne gute Mütze find ich auch noch wichtig, weil der eisige Wind, wenn man auf freiem Feld ist, ganz schön unangenehm werden kann.