Ich würde die Themen Auslandstierschutz und Inlandstierschutz nicht unbedingt trennen.
Mittlerweile haben so viele einen Hund aus dem Auslandstierschutz. Aus einem einfachen Grund: weil sie den Müßiggang im hiesigen Tierheim satt haben, denn
- es ist nicht prickelnd einen Hund nicht vorher kennenlernen zu dürfen
- es ist sicher auch nicht schön, wenn die Übergabe am Flughafen oder auf nem Parkplatz stattfindet.
Man möchte unbedingt einen Hund aber man bekommt keinen. Der Wunsch ist aber so groß, dass man sogar bereit ist sich auf ein absolutes Überraschungsei einzulassen. Man bietet einen guten Platz an.
Auf der anderen Seite hört man das Gejammer im Tierheim: die Leute erwarten, dass der Hund schon perfekt an der Leine läuft, sie erwarten dies, sie erwarten jenes. Die Leute, die sich den Hund aus dem Auslandstierschutz holen, was erwarten die? Gar nichts.
Aber es reicht nicht. Erste Frage: Garten? Nein? Ende des Gesprächs. Meine Frage heute mit Auslandshund: "Wo sind die ganzen Leute, die man nie mit Hund draußen beim Sauwetter oder im Winter sieht?
Im Garten, ja echt supi für den Hund.......
Ein wenig offener bei der Vermittlung, wäre super. Dabei so einfach: jeder muss eine Art Bewerbung schreiben mit dem Thema: "Mein Tagesablauf mit Hund" Daraus könnte man ne Menge lesen, vor allem, ob der zukünftige HH ein Konzept hat, Fragen dazu stellen und ansonsten die übliche Schiene mit Vor- und Nachkontrolle fahren.
Wenn hier Plätze frei werden, dann könnte man auch den ein oder anderen Auslandshund aufnehmen und wiederum weitervermitteln.
Aber so wie es jetzt läuft......