Beiträge von lotuselise

    Hab jetzt mal nachgeguckt was Du für einen Hund hast. Ziemlich kurze Haare, kann das sein?

    Wenn man also die These vertritt, dass einem Hund das Streicheln gegen den Strich super unangenehm sein kann, dann könnte das auch ein Grund sein, dass er das Abrubbeln genauso unangenehm findet.

    Vielleicht hat das "am Rücken lässt er es sich noch gefallen", am Bauch nicht mehr und an den Pfoten erst recht nicht gar nicht so viel mit den Körperstellen an sich zu tun.

    Ich meine damit: er hat eigentlich schon beim Rücken die Schnauze voll, dann gehst Du an noch ne empfindlichere Stelle und am Ende setzt Du noch einen oben drauf, die Pfoten. Er findet es also bereits am Rücken schon sch :zensur: und hat überhaupt keine Lust Dich noch an empfindlichere Teile zu lassen.

    Versuchs doch mal anders. Mach aus dem Pfotenabtrocknen ein Spiel. Handtuch oder Waschlappen über der Hand. Gib Pfote, einfach nur drauflegen. Und am Rücken nicht trockenrubbeln, sondern mit Handtuch um der Hand (nimm ein neues, das er noch nicht kennt) mit einem Druck wie beim Bürsten "streicheln".

    Cool ist auch das Kommando "schütteln" und das ist super nützlich nach dem Baden, z.B. wenn er sich erst schütteln darf, wenn Ihr draußen seid oder Du ein Handtuch draufhast oder im Sommer, wenn er sich bei Dir schütteln soll, damit andere Badegäste auf keinen Fall belästigt werden....

    Ich denke einen Versuch ist es wert und wenn Du ein uralt-Teil nimmst, mit dem man dann drinnen noch ein lustiges Zerrspiel veranstaltet, dann hast Du die Belohnung gleich mit an Bord.

    Was mir noch einfallen würde. Such den Typen, falls er jünger war doch in Facebook. Ich bin zwar absoluter Gegner dieses m.E. nach Schmarrens, aber wenn mir sowas passieren würde, würd ich mich mit dem Account meines Sohnes anmelden und suchen gehen. Wahrscheinlich noch besser, wenn Du ne Tochter hast ;)

    Viele Leutz haben dort Fotos von ihren Liebsten, auch Haustiere drin und wenn Du sowas nachreichen könntest zu Deiner Beschreibung bei der Anzeige, dann hätte er wahrscheinlich schlechte Karten.

    Also mir wäre die Option Zuhause in den sicheren vier Wänden nach der Person zu suchen allemal lieber als als Köder mit dem Handy in der Hand dort Patroullie zu laufen.

    Und ganz ehrlich. Ich würd mir, wenn ich da lang muss wahrscheinlich Nordic Walking Stöcke mitnehmen :hust: Die dürften nicht so kritisch sein wie Pfefferspray.

    Keine Sorge, ich will Dich jetzt nicht zum Nordic-Walking-Amok-Läufer animieren. Das Ziel ist erreicht, wenn Du Dich sicherer fühlst und der Angreifer abgeschreckt wird, weil Du könntest, wenn Du wolltest. Diese Kombi würde Dich auf jeden Fall vor weiteren Angriffen schützen und das zählt.

    Ja ich habe bei Tasso reingeschaut und zum Glück nichts gefunden. Mag gar nicht dran denken was ich hätte tun sollen, wenn ich dort fündig geworden wäre.

    Ja, die Polizei hat meinen vollen Namen und ich werd auch nochmal nachschauen, ob er/sie weg ist.

    Vom Fund her selbst. Ich wieß nicht, wie ich es beschreiben soll. Damals als wir unseren Kater beerdigt haben, da war es noch unser geliebtes Haustier oder den Dachs, der sich unter der Schuppenwand eingeklemmt hatte, der tat mir richtig leid.

    Dieser Fund war anders (zum Glück). Alles, was an ein Lebewesen erinnert war irgendwie so weit weg, dass ich es für mich eher wie ein Ding wahrgenommen habe. Also eher so, wie wenn man ein verlorenes Kuscheltier irgendwo findet und das dann liebevoll auf ne Mauer setzt, damit es das Kind, das es vermißt, wiederfinden kann.

    Man geht zwar mit einer gewissen Achtung damit um, denkt an den Besitzer, aber so wirklich emotional berührt einen die "Sache" nicht.
    Wäre vielleicht anders gewesen, wenn auch etwas persönliches, wie ein Halsband oder eine Mißhandlung zu erkennen gewesen wäre.

    Ich hoffe Ihr haltet mich jetzt nicht für abgebrüht, das bin ich eigentlich nicht, aber ich werde nen Teufel tun mir ein Szenario auszumalen, das mich wirklich berühren würde so lange ich keine Tatsachen erfahre, die das auslösen würden.

    Es wäre schön, wenn es für mich bei einem ausgebuddelten, ehemals ordentlich begrabenen Haustier bleiben würde. Auch mein Sohn sieht das so, für ihn gibt es gar keine anderen Möglichkeiten und das ist gut so wie es ist...

    Ich habs der Polizei gemeldet, da sonst niemand erreichbar war.
    Sie kümmern sich drum.

    Die sind bei uns nett und kümmern sich auch um solche Dinge.

    Leider werde ich deshalb aber auch nie wieder was darüber hören, außer es stünde in der Zeitung....

    Förster ist schwierig. Ich hab einen Bauern gefragt wem die Wiese gehört und es ist wohl so, dass dort zwei Ortsteile aneinander münden und das ist hier fast so ähnlich wie wenn man in Nordkorea nach ner Adresse in Südkorea fragt ;)

    Genau die Gedanken hatte ich auch

    - wenn ihn jemand vermisst, drum hab ich den Beitrag nicht in Vermisst / Gefunden gestellt. So lange ich nichts sicher weiß wollte ich niemandem die Hoffnung nehmen

    - er wurde entsorgt und quasi mit dem "Mist" wieder ausgebracht

    - ein Fuchs, hmmh fast zu klein. Glaub ich auch irgendwie nicht wegen der Reaktion unserer Hündin. Sie war gar nicht neugierig oder so, eher verhalten und hat sich anstandslos wegschicken lassen.

    - wie auch immer, ohne Hilfe komm ich mal wieder nicht weiter, egal ob Chip oder Hund/Jungfuchs-Anatomie. Werde mal meine Freundin anrufen wegen TÄin. Einpacken werde ich ihn nicht. Es war gut für meine Ekelgrenze, dass es so kalt ist und ich werde den Leichnahm nicht irgendwo in die Wärme bringen und irgendwas zum Leben erwecken. :hust:

    - Handschuhe hatte ich keine, aber zwei Hundetüten als Schutz

    Es mag vielleicht ein Zufall sein, dass ich zuerst den einen Thread und dann diesen hier gelesen habe.

    Beide Hunde sind oder werden erlöst.

    Und trotzdem ist es völlig anders. Ihr habt alles getan um Gewissheit zu haben, Ihr wart trotz Enttäuschung und verlorenem Vertrauen fair.

    Das find ich einfach nur gut und im Hinblick auf die andere Sache sind es solche Dinge, die den Glauben an das Gute im Menschen aufrecht erhalten.

    Danke dafür und gute Reise Sani

    Ich glaube das Hauptproblem, dass eine solche Frage überhaupt gestellt werden kann, ist der Verstand des Menschen.

    Denn bei den Tieren stellt sich die Frage in der Form gar nicht erst, gerade wenn es ans Fressen und Gefressen werden geht. Bei allem, was dies betrifft ist ganz klar geregelt: Artgenosse:Artfremder = 1:0.

    Hierbei geht es immer nur um eines: Das eigene Überleben und das der Artgenossen / Familie.

    Und ehrlich gesagt, mir fällt auch kaum ein anderes Szenario ein, bei dem sich überhaupt die Eingangsfrage stellen würde (o.k. außer bei Mord vielleicht).

    Von daher ist es eigentlich schwierig bis unmöglich die Frage zu diskutieren:

    Würde man die Antwort so beantworten, dass ein Menschenleben mehr wert ist als das eines Tieres wäre das die "naturverbundene Antwort" und ehrlich. Allerdings eben nur unter dem Gesichtspunkt der eigenen Existenz.

    Ohne diesen Aspekt einfach nur überheblich und arrogant.

    Im Umkehrschluss wäre die Antwort es ist gleich viel Wert eher verlogen.

    Die einzige Möglichkeit wäre der, dass das Tier quasi als Artgenosse wie im Rudel betrachtet wird. Das ist allerdings schwierig, wenn man ansonsten das "Vermenschlichen" der Tiere rigoros ablehnt.

    Es gibt einen Spruch und der heißt: "Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters" und ich denke der trifft es ziemlich gut. Würde man die Würmer im Hund fragen: "Wer ist wichtiger, Ihr oder der Wirt", wäre die Antwort ganz einfach und eindeutig.

    Alles ist also kein Problem, solange dieses Auge des Betrachters es sich nicht anmaßt auf andere herabzublicken und zu urteilen.

    Dabei ist der Verstand mehr Fluch als Segen, denn je weniger Verstand, desto einfacher die Frage und desto klarer die Antwort, meistens zusammengefasst im Instinkt, der das Fortbestehen sichert.....

    Hallo,

    waren heute mit unserer Kleinen Gassi und haben einen ziemlich unschönen Fund gemacht:

    Mitten auf dem Feld lag eine Hundeleiche. Ein anderes Tier kam nicht in Frage. Steif gefroren, seltsamerweise kein Fell, Schwanz fehlte und Hinterhand sah man den blanken Knochen.

    Ich kann es mir nicht erklären, denn der Hund lag oben auf dem Feld, vom Zustand her aber wie eine vertrocknete Mumie.

    Ich hab überhaupt keine Ahnung was ich jetzt tun soll. Ich hab ihn nur wo hingelegt, wo ich ihn wiederfinden kann.

    Einerseits denke ich, wenn jemand wirklich seinen Hund vermisst (wobei ich vom Zeitraum keine Vorstellung habe), dann will er Gewissheit haben.

    Andererseits wäre es vielleicht besser ihn einfach zu beerdigen und die Sache gut sein zu lassen.

    Oder sollte ich mir von ner befreundeten TÄin ein Lesegerät ausleihen und schauen, ob er einen Chip trägt.

    Vielleicht war der Hund schon beerdigt und irgendwas hat ihn ausgebuddelt. Welches Tier würde sowas machen???

    Wem müsste man den so einen Fund melden?

    Ich hab echt keine Ahnung was eigentlich zu tun ist, Ihr vielleicht????